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© Peter Jelinek / WWF
Der Löwenanteil


von midori
12.02.2010
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Ich fand bei MSN Nachrichten einen interessanten Artikel. Ich werde diesen einfach kopieren. Umschreiben ist eher sinnlos.

 

Die kenianische Naturschutzbehörde KWS will mit etwa 4000 Zebras und 3000 Gnu-Antilopen den Hunger der Löwen und anderer Wildtiere im Amboseli-Nationalpark stillen. Die Naturschützbehörde in Kenia hat angekündigt, tausende Zebras und Gnu-Antilopen hungernden Wildkatzen zuzuführen.

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Ein KWS-Sprecher sagte, die Tiere würden von Hubschraubern aus auf dem Gelände eines privaten Naturschutzgebietes zusammen getrieben und mit Lastwagen aus dem zentralkenianischen Rift Valley bei Naivasha nach Amboseli gebracht. Amboseli liegt an der Grenze zu Tansania. Löwen und Hyänen in der Amboseli-Region hatten in den vergangenen Monaten zunehmend das Vieh der dort lebenden Massai angegriffen. „Mit dieser Aktion bleibt das Ökosystem von Amboseli gewahrt", sagte Charles Musyoki, ein Wissenschaftler der KWS.

Amboseli war besonders schwer von der Dürre im vergangenen Jahr betroffen. Etwa 60 Prozent der dort lebenden Zebras, Giraffen, Antilopen und anderer Pflanzenfresser wanderten entweder in andere Gebiete ab oder starben, weil sie auf den ausgedörrten Weiden keine Nahrung mehr fanden. Viele Touristen, die sich auf das ostafrikanische Tierparadies mit Blick auf den Kilimandscharo gefreut hatten, waren entsetzt über den Anblick der vielen Tierkadaver.

Mit der umgerechnet eine Million Euro teuren „motorisierten Tierwanderung" soll bis Ende Februar das Gleichgewicht zwischen Fleisch- und Pflanzenfressern in Amboseli wieder hergestellt werden. Zugleich müssen die von der Dürre ebenfalls schwer geschädigten Viehzüchter sich weniger vor jagenden Löwen fürchten - und es bestehe weniger Gefahr, dass Löwen aus „Rache" getötet werden.

________________________________________

Ich empfinde diese ganze Aktion als gute Sache. Das Gleichgewicht ist wirklich notwendig. Allein die Bauern und Farmer bringen es durcheinander, denn ansonsten würden die Raubtiere den Herden folgen. Warum aber weiterziehen, wenn es dicke Schafe und Ziegen direkt vor der Nase zu futtern gibt? *G*

Wie ist eure Meinung? :)

 

Quellen:

Bild > http://naturfotografen-forum.de/data/media/22/Loewin-Zebra-erlegt_D701940-800pix::Sven_P%C3%B6pping_loewin_zebra_loewen_jagd_erlegt_beute.jpg <

Text: Zebras werden Löwen zum Fraß vorgeworfen, MSN Nachrichten, > http://news.de.msn.com/kurznotiert-bilder.aspx?cp-documentid=152111986 < am 12. Februar 2010
 

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Kommentare (6)
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14.02.2010
midori hat geschrieben:
@Nemo..
Richtig. Womit wir dann wieder beim eigentlichen Problem wären. Und das liegt eigentlich weder an den Massai noch an den Löwen oder überhaupt irgendwem aus Afrika..

Die Wurzeln liegen halt immer tiefer..
13.02.2010
midori hat geschrieben:
@Nemo..

Das Ding ist ja leider, dass die Herden der Massai mittlerweile ungeahnte Größen annehmen und damit den heimischen Tieren die Futtergrundlage nehmen..
13.02.2010
Linda hat geschrieben:
Ich weiß nicht so recht was ich davon halten soll. Einerseits ist es bestimmt gut, aber andererseits werden bei diesen Fangaktionen bestimmt auch viele Tiere sterben.
12.02.2010
midori hat geschrieben:
So siehts aus @MJ1499!
Warum sollte man auch dort bleiben, wenn die ganzen Haustiere alles wegfuttern :D
12.02.2010
MJ1499 hat geschrieben:
stimmt...ausserdem sind diese tiere ja auch erst geflohen oder verstehe ich das falsch? also die zebras die da jetzt hingetrieben werden^^
12.02.2010
midori hat geschrieben:
@Kerstin:

Welche Tiere meinst Du jetzt konkret? Generell bringen die Tiere der Farmer, sprich Ziegen, Schafe und Rinder, das Gleichgewicht durcheinander. Sie rauben den Herden die Futterplätze, die dann notgedrungen weiterziehen müssen. Normalerweise würden die Raubtiere folgen, aber wie schon erwähnt.. Warum sollte man weiterziehen, wenn das Futter direkt vor der Nase steht und eigentlich noch einfacher zu haben ist, als ein Zebra oder Gnu?

Insofern finde ich es gut, dass die Tiere zurückgetrieben werden. Zumindest ein Teil. Nur so kann das Gleichgewicht wieder hergestellt werden. Am besten wäre es natürlich, wenn die Haustiere von dort verschwinden, aber das wird wohl kaum möglich sein..
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