Durchstarten für unsere Erde!


Uuuund


Action!


© Peter Jelinek / WWF
Der Jugendpolitiktag in Köln


von Ronja96
11.09.2016
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Dringlich. Nachhaltig. Notwendig.- Du, deine Umwelt und gutes Leben?! Das war das Motto des Jugendpolitiktages in Köln am 30.08.2016 , bei welchem ich als Referentin einer Podiumsdiskussion und als Betreuer des Standes der WWF Jugend auf dem „Markt der Möglichkeiten“ vertreten war.

Bereits gegen 8 Uhr morgens traf ich in der Jugendherberge in Köln-Riehl ein, in welcher an diesem Tag der Jugendpolitiktag der Konrad-Adenauer-Stiftung zum Thema Nachhaltigkeit stattfinden sollte. Zu dieser Uhrzeit war noch nicht sonderlich viel los, da das eigentliche Programm erst gegen 10 Uhr beginnen sollte. Im Eingangsbereich erwarteten mich schon Plakate, die auf die Veranstaltung hinwiesen. Ich nahm erst einmal Platz, und wurde wenig später schon von dem ganzen Team, welches diesen Tag in der Form überhaupt erst möglich gemacht hat, herzlich begrüßt. Mir wurde schon mal mein Stand gezeigt, der schon vollständig aufgebaut war. Bis es 10 Uhr war hatte ich noch Zeit mich mit einigen Leuten auszutauschen.

Um kurz vor 10 Uhr begab ich mich in den Saal, in dem das Programm startete. Auf meinem Platz in der ersten Reihe erwartete mich ein gefüllter Jute-Rucksack mit Flyern, Kugelschreiber, Textmarker, Programmheft und vielem mehr. Gespannt wartete ich auf die Eröffnung durch Simone Habig, der Leiterin des Regionalbüros Rheinland. Sie leitete das Programm ein, indem sie auf die Wichtigkeit der Nachhaltigkeit hinwies und das weitere Programm kurz vorstellte. Darauf folge eine Begrüßung durch den Schirmherrn der Veranstaltung, Karsten Möhring, ein Mitglied des Deutschen Bundestages. Er machte darauf aufmerksam, dass man sich erst einmal selbst anschauen sollte, was man an seinem eigenen Lebensstil ändern kann, anstatt erst einmal andere zu kritisieren, oder zu sagen „Warum soll ich denn etwas ändern. Das können andere machen.“ Jeder sei selbst für sein Handeln verantwortlich.

Der gut gefüllte Saal!

Als nächstes folgte ein Poetry Slam mit den Poeten Pauline Cebulla, Max Gebhard und Nick Pötter. Sie alle schafften es einem zum Nachdenken anzuregen, sei es auf eine lustige oder eher kritische Weise. Sei es die Erde als eine Mitbewohnerin einer WG darzustellen, die sich durch den Menschen verändern lasse, oder die Verschmutzung unseres Planeten aus der Sicht von Blumen darzustellen.

Im Anschluss folgte Manuela Kasper-Claridge von der Deutschen Welle, welche ihren Vortrag mit einigen kurzen Videos unterstrich. Zum Beispiel zeigte sie uns ein kurzes Video über die Saiga-Antilope, die mir vorher auch noch kein Begriff war. Sie erzählte uns unter anderem , dass diese ein Vorbild von der berühmten Figur „Alf“ war. Wer sich ein Bild von dieser anschaut, kann eine gewisse Ähnlichkeit nicht leugnen. Sie erklärte uns, dass diese Art in den kasachischen Steppen beheimatet und vom Massensterben bedroht ist. Warum dies so sei, werde gerade noch erforscht, aber als möglicher Grund, werde der Klimawandel angeführt. Des Weiteren stellte sie „Global Ideas“ vor, eine Berichtreihe, die von der Deutschen Welle ins Leben gerufen wurde, und wöchentlich Umweltprojekte aus der ganzen Welt in kurzen Videos porträtiert. Vor allem aber aus Entwicklungsländern.

Darauf folgte Herr Dr.-Ing. Bernd Tersteegen von der Consentec GmbH Aachen, der einiges über nachhaltige Energien, und deren Vorteil gegenüber anderen Energiegewinnungsmaßnahmen berichtete.

Und dann war es so weit: Mein Name, der einer FÖJ´lerin, von Bernd Tersteegen, Karsten Möhring und Manuela Kasper-Claridge wurden zur Podiumsdiskussion aufgerufen, die von Anuscha Loza geleitet wurde. Aufgeregt bin ich auf die Bühne gegangen. Schließlich habe ich so etwas zuvor noch nie gemacht, aber es stellte sich als lockerer heraus, als ich vorher gedacht hatte. Das Thema war „Angst vor der Zukunft?- Was mich der Klimawandel angeht“. Mir wurden einige Fragen zu meinem Engagement gestellt, also was wir alles in der WWF Jugend machen. Zudem natürlich auch, ob ich Angst vor der Zukunft hätte, wo wir ja noch zu der jungen Generation gehören würden. Als die Runde nach einer halben Stunde aufgelöst wurde, war ich erleichtert, dass ich auf alle Fragen antworten konnte, und hoffte noch den ein oder anderen Jugendlich von der WWF Jugend überzeugt zu haben.

Mein Auftritt =)

 

Auf der Bühne.

Auf dem anschließenden „Markt der Möglichkeiten“, kamen auch ein paar Jugendliche auf mich zu, und wollten noch etwas mehr über den WWF hören, und haben sich fleißig Infomaterial mitgenommen.

Für mich war der Jugendpolitiktag danach beendet, aber für die Jugendlichen ging es noch weiter mit interessanten Workshops wie „Going Green leichtgemacht: Wie nachhaltig ist deine Schule?“ oder „Du als Experte: Erneuerbare Energien zwischen Protest und Erfolg“. Am liebsten hätte ich bei allen Workshop auch mal reingeschaut, aber ich war dafür ja nicht angemeldet. =)

So einfach ist das!

Für mich war es ein sehr spannender Tag mit tollen Begegnungen und neuen Erfahrungen, die ich gerne mitnehmen werde. Vielen Dank an die Konrad-Adenauer-Stiftung, dass ich dabei sein durfte.

 

Bildquellen: © Konrad-Adenauer-Stiftung

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Kommentare (3)
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Sortieren nach Aktualität:
18.09.2016
GreenLulu hat geschrieben:
Danke für diesen schönen Bericht. Das klingt wirklich nach einem total spannenden Tag. Super, wie du die WWF Jugend vertreten hast. Tatzen hoch! :)
12.09.2016
Marcel hat geschrieben:
Großartig, Ronja - Das hast Du super gemacht! Wir vom WWF-Team sind total stolz auf Dich und danken Dir nochmal sehr für Deinen Einsatz. Viele liebe Grüße aus Berlin von der Panda-Crew :)
11.09.2016
Cookie hat geschrieben:
Hut ab Ronja für diesen Einsatz! Ich weiß nicht, ob ich mich das getraut hätte. Bestimmt hast du ganz viele Jugendliche für die WWF Jugend begeistert! :)
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