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© Peter Jelinek / WWF
Das Leiden eines Katers


von nichtmehraktiv
15.03.2011
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Er sieht so aus wie mein verwöhntes Katerchen, sie sind Brüder.

Aber doch unterscheidet sie etwas, Moritz wurde letzten Sommer angefahren, er gehört meinem Onkel, sie wohnen schräg bei uns gegenüber und meine Mutter hat gesehen wie Moritz angefahren wurde.

Nach dem Unfall verschwand Moritz (damals ca 5-6 Monate alt) in einem Rapsfeld, suchen konnte man ihn im Feld nicht weil alles zugewachsen war.

Zwei Tage später kam Moritz dann wieder aus dem Feld, ich hab daraufhin meinen Onkel besucht und sah den kleinen auf dem Boden liegen, sah meinen Onkel an ihm herumbiegen, und hörte wie mein Onkel sagt, der Kater habe sich nicht schwer verletzt, ich konnte nicht glauben was er da von sich gab.

Ich wollte den Tierschutzverein informieren, aber dann räumt mein Onkel ein, er müsse wohl doch zum Tierarzt, da der Kater nichts fressen oder trinken wollte, und sich auch nicht bewegen wollte.

Aber dann hielt mein Onkel sich an sein "Natur heilt sich selber" und ist nicht zum Tierarzt gegangen.

Vorige Woche hab ich den Moritz dann gesehen, wie er auf dem Fensterbrett in der Sonne saß, das Schwänzchen hing bewegungslos herunter, auch wenn er läuft ist ein Knick im Schwanz.

Laut meines Onkels ist der Kater nach dem Treppengang immer total außer Puste und muss sich erstmal setzen.

Ich hätte letztes Jahr reagieren sollen, dann hätte ich dem Kleinen das Leiden erspart.

Mit meinem Onkel reden war/ist sinnlos,
kann ich heute noch etwas tun?

Wer schläft, der verliert.

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Kommentare (7)
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16.03.2011
Morgan hat geschrieben:
Es stimmt-in der Natur heilen sich die Tiere selber ohne Tierarzt.Aber diese Tiere sind ja auch keine Haustiere,sondern Wildtiere.

Ich würde den Kater zum Tierarzt bringen. Im Nachhinein kann man auch noch einiges tun.
16.03.2011
Mici hat geschrieben:
ich würde im nachhinein einfach trotzdem zum tierarzt gehen, das tier hat schließlich immernoch schmerzen. hättest du lange zeit schmerzen, würdest du ja auch wenigstens vorsoglich einen arzt aufsuchen ;) und auch wenn das nicht viel bringt, immerhin musst du dir nicht vorwerfen, nichts getan zu haben...
16.03.2011
MarcelB hat geschrieben:
sollte der Schwanz schief, also falsch zusammengewachsen sein, sodass es zu Einschränkungen oder Schmerzen beim Tier kommt, könnte der Tierarzt den Schwanz nochmal brechen und ihn so richten, dass er richtig wieder zusammenwächst. Schmerzliche Prozedur doch oft notwendig auch beim Menschen.
16.03.2011
Salamander hat geschrieben:
Also ich denke auch, dass es besser gewesen wäre, ihn damals zum Tierarzt zu bringen, schließlich hätte er theoretisch auch innere Verletzungen haben und daran sterben können.
Und klar, in der Natur kommen die Tiere auch so klar, oder sie sterben aber eben wenn sie keine Hilfe bekommen. Ich denke in vielen Fällen ist eine Behandlung schon gut, oder zumindest mal den Arzt den Zustand checken zu lassen.
Muss ja nicht alles immer mit vielen Medikamenten etc enden.
Was man jetzt machen kann hmm, wenn dein Onkel den Kater ansonsten gut behandelt wüsst ich jetzt auch nichts mehr dazu. Falsch zusammengewachsene Knochen kann man manchmal brechen und dann schienen, würd ich jetzt aber auch nicht für so sinnvoll halten wenn er klar kommt damit.
16.03.2011
maris hat geschrieben:
natürlich wär es um einiges besser, wäre dein onkel zum tierarzt gegangen !
aber irgendwo stimmt es schon, in freier natur schaffens die tiere auch ohne tierarzt...
was ich mich frage ist, ob es jetzt überhaupt noch hilft, den kater zum tierarzt zu bringen, wenn das schon länger her ist & ob der dann auch noch dem käterchen helfen kann.
wenn eventuelle brüche (im schwanz zB, wenn der so verknickt ist) schon zsmgewachsen sind, kann der tierarzt ja auch nichts mehr roichten oder irre ich mich ?
15.03.2011
MarcelB hat geschrieben:
Nunja, so falsch ist die Einstellung deines Onkels garnicht. Viele kluge Köpfe behaupten, dass der Arzt nur den natürlichen Heilungsprozess begleiten und dann so tun als wären sie es gewesen, die geheilt hätten. Ich behaupte auch mal, dass viele Ärzte auch nicht qualifiziert genug sind eine richtige Diagnose zu stellen...man hört doch immer von so vielen Fällen, wo die Patienten von Arzt zu Arzt rennen und keiner Ahnung hat und die Verantwortung von sich weg schiebt.
Manchmal ist natürlichen heilen auch gesünder, als sich von irgendwelchen Medikamenten heilen zu lassen. Denn diese Medikamente sind alle immernoch chemisch hergestellt worden, ein Restrisiko ist nicht auszuschließen.
15.03.2011
Goldmull hat geschrieben:
In so einem Fall den örtlichen (oder nächst gelegenen) Tierschutzverein informieren! Heute kann man der Katze nur das Leben so angenehm wie möglich gestalten.
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