Durchstarten für unsere Erde!


Uuuund


Action!


© Peter Jelinek / WWF
Autofrei fürs Klima, engagiert für die WWF Jugend


von Madamsel
02.06.2014
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13 Themenmeilen mit 350 Ausstellern, 130.000 Besucher, das Fahrrad im Mittelpunkt zu sehen, ein Tag voller In- und Output zu Umweltthemen und definitiv besseres Wetter als im letzten Jahr – das und mehr versprach der Autofreie Sonntag 2014 am 1. Juni in Hannover. Und schon als wir die Vorankündigung zu diesem Ereignis gehört hatten, welches als „eines der größten Klimafeste Deutschlands“ beschrieben wird, war uns Niedersachsen klar: Da muss die WWF Jugend mit am Start sein!

Ausgestatten mit Infomaterial zu dem Kinder- und Jugendprogramm des WWF, Unterrichtsmaterialien zu umweltfreundlicher Mobilität, Maßnahmen zur Einhaltung des 2°-Limits bis 2050, den Bannern, die wir noch zur ins Wasser gefallenen Veranstaltung des letzten Jahres gebastelt hatten, und gleich drei WWF Jugend Flaggen trafen sich neun motivierte Mitglieder um halb 10 zum Standaufbau. Momo, Maike, Helen, Schorsch, Lisa, Yannik, sein Freund Marwin, Mona und ich tauchten mit unserem Tapeziertisch schon etwas unter zwischen all den Pavillons, in denen freie Häppchen serviert, Elektroautos ausstellt, zu Ratespielen und Fahrradparkours eingeladen, Öko-Kleidung angeboten und kindliche Begeisterung mit Luftballons gesichert wurden. Wir gaben aber dennoch unser Bestes trotz limitierter Mittel die WWF Jugend, unsere Aktionen und die Community vorzustellen und mit Passanten Gespräche über Klimaschutz zu führen. Vor allem Familien mit Kindern und Jugendlichen waren angetan von unserem Engagement, zeigten manchmal sogar Interesse am Mitmachen und verließen nicht selten mit einem Lächeln und Flyern zu Lilu Panda, Young Panda und WWF Jugend in den Händen unseren Stand. Schade nur, dass unsere Materialvorräte sich bereits 3 Stunden vor Abbau dem Ende neigten.
Wie des Öfteren gab es auch eine hitzigere Diskussion mit Klimaskeptikern, die aufgrund von unnachgiebiger Beharrlichkeit beiderseits im Nachhinein zu nicht viel mehr als Unverständnis, Augenrollen oder leichtem Amüsieren führte. Und auch ein paar „Greifer“, die einmal von rechts nach links den Tisch absahnten, indem sie von jedem Material ein Exemplar mitnahmen und dann wieder verschwanden, waren mit dabei.
In der Bilanz waren Gespräche und Feedbacks, die wir führten beziehungsweise bekamen, jedoch eher positiv.

Weil wir so viele waren, konnten wir bei insgesamt acht Stunden Einsatz auch mal den Stand verlassen und uns an dem bunten Angebot um uns herum bereichern. Mona und Yannik kamen da mit allerlei Flyern von unterschiedlichsten Tier- und Naturschutzorganisationen zurück, Momo feierte sich auf seinen gewonnenen Teddybären beim Liederraten nebenan und Lisa, Maike und ich übten uns ein bisschen im Yoga. ;-) Leider sah ich an diesem Tag doch bloß einen Bruchteil des Ganzen und hätte wirklich gern noch mehr Zeit bei der veganen Kochbühne verbracht, an den Ständen zu guten regionalen Radwanderwegen gestöbert oder mich mit den Fachleuten der Elektroautos unterhalten. Das Angebot war doch ziemlich vielfältig und interessant.
Wir nutzten außerdem die Gunst der Stunde um uns über die kommenden Aktionen auszutauschen, deren Planungsstand zu besprechen und voranzutreiben. An dieser Stelle eine kurze Ankündigung für alle Interessierten aus der Umgebung: Wir wollen nun die regelmäßigen Treffen in Niedersachsen starten und laden alle herzlich an jedem zweiten Samstag des Monats zu einer Runde Aktionen-Besprechung und gemütliches Beisammensein mit schönem Ausflugsziel o.ä. ein. Details findet ihr in der Niedersachsen-Gruppe! :-)

Und zu guter Letzt noch ein paar Erkenntnisse und Verbesserungsvorschläge fürs nächste Mal:
Ich kann festhalten, dass eine Mitmachaktion, eine Petition, eine Umfrage oder ähnliches Infostände nicht nur viel attraktiver machen, sondern auch uns mehr Sicherheit und Motivation geben würden. Und um das zu gewährleisten, werde ich in Zukunft möglichst noch mehr Zeit in die Planung investieren. Bei allem, was in der nächsten Zeit noch ansteht (Müllsammeln, regelmäßige Treffen, Aufforstung), halte ich es für besser, viel Energie in wenige Aktionen zu investieren als andersherum. Ein richtig gutes, erfolgreiches Projekt ist besser als zwei suboptimal geplante und nur mittelmäßig erfolgreiche Aktionen.
Dennoch bin ich froh, dass wir beim Autofreien Sonntag vertreten waren. Einige Jugendlichen und Erwachsenen kennen die WWF Jugend nun besser als vorher und das Wissen, wie wir was beim nächsten Mal besser machen können, ist durchaus auch erstrebenswert!

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Kommentare (7)
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Sortieren nach Aktualität:
05.06.2014
Marcel hat geschrieben:
Vielen Dank euch für euren supertollen Einsatz! Jeder Infostand, den die WWF Jugend irgendwo macht, hilft uns, noch bekannter zu werden und noch mehr Unterstützer für den Naturschutz zu gewinnen! Und was Deine Erkenntnisse und Vorschläge betrifft kann ich Dir auf jeden Fall Recht geben - sehr gut auf den Punkt gebracht.

...und das Foto ist wirklich herrlich... :D
04.06.2014
Monamona hat geschrieben:
Was für ein cooles Foto! ;)
Und „eines der größten Klimafeste Deutschlands", das klingt doch schon mal nach was :)
03.06.2014
EuerPanda hat geschrieben:
Tatze hoch! Super Einsatz!
03.06.2014
Anais hat geschrieben:
Freut mich, dass es dieses mal geklappt hat und es ist zwar schade, dass nicht alles so gelaufen ist, wie ihr euch das vorgestellt habt, aber das kann ja mal passieren. Letztendlich ist es doch trotzdem super, dass die WWF Jugend dort vertreten war. Daumen hoch und danke für den Bericht und euren Einsatz :))
03.06.2014
gelöschter User hat geschrieben:
gelöscht
02.06.2014
Cookie hat geschrieben:
Schöner Bericht! :) Ich finds auch gut, dass du am Ende noch mal deine Erkenntnisse zu zukünftigen Aktionen mitteilst, ich stimm dir da voll und ganz zu!
02.06.2014
Helen hat geschrieben:
Danke für den Bericht, Sina! Super Foto ;D
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