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© Peter Jelinek / WWF
Artenschutztag im Duisburger Zoo am 23.08.2015


von Ronja96
26.08.2015
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Kinderschminke-30 Kilogramm Material-Artenschutzkoffer-Masken-Pfotenabdrucke-Das war der Artenschutztag im Duisburger Zoo:

Am letzten Samstag gegen 12 Uhr mittags ging es für mich los Richtung Essen, wo ich bei Johannes übernachten würde, damit wir am Sonntag gemeinsam zum Artenschutztag im Duisburger Zoo aufbrechen können. Entgegen meiner Erwartungen traf mein Zug auch pünktlich um kurz nach halb zwei am Essener Hauptbahnhof ein, wo mich Johannes schon erwartete. Nachdem wir dann meinen Rucksack bei ihm abgeladen haben, machten wir uns noch in die Innenstadt auf, um Kinderschminke für den Artenschutztag zu kaufen. Doch das stellte sich als gar nicht so einfach heraus. Wer hätte gedacht, dass man in der ganzen Essener Innenstadt keine Kinderschminke kaufen kann. Nachdem wir dann nach unzähligen Geschäften (Galeria Kaufhof, dm, Douglas, Karstadt,…) immer noch nichts gefunden hatten, gaben wir unsere Suche auf und kauften lieber etwas für unser Abendessen ein.


Abends kochten wir uns dann unsere Pfannkuchen mit Paprika-Champion-Füllung, spielten UNO und erzählten uns lustige Geschichten. Zwischendurch druckten wir aber auch noch das, von Johannes selbstentworfene, Affen-Quiz für den Artenschutztag aus.


Am nächsten Tag starteten wir gegen acht Uhr mit dem 30kg schweren Material unseren Weg zum Duisburger Zoo. Alleine der Weg bis zum Bahnhof Essen-Borbeck, der etwa 400m entfernt ist, kostete uns etwa 12 Minuten, da man doch öfter mal etwas absetzen musste. Viele Leute schauten auch sehr neugierig auf unsere riesigen Pakete mit dem gelbschwarzen Klebeband. Da ich schon mit meinem 5 kg schweren Paket fast überfordert war, wollte ich nicht wissen, wie es Johannes mit den restlichen 25 kg ging.

Als wir dann aber pünktlich um 9:35 Uhr mit der Straßenbahn am Duisburger Zoo ankamen, mussten wir die Sachen erst einmal abstellen und unsere Arme ein bisschen ausschütteln. Kurz nach uns trafen Raquel und ihre Austauschschülerin Yuliya ein.

Ein erstes Foto vor dem Zoo.


Nachdem dann gegen viertel vor 10 auch Esther und Jane eingetroffen waren, starteten wir pünktlich und gut gelaunt unseren Weg zu unserem Stand vor dem Orang-Utan-Gehege. Dort stellten wir unseren Tisch, zwei Bänke und unseren Pavillon auf. Anschließend hängten wir noch die WWF-Jugend-Flagge auf und breiteten unser Material auf dem Tisch aus (leider ohne die Kinderschminke…). Nun hatten wir noch etwas Zeit uns auszutauschen, da der Artenschutztag offiziell erst gegen 11 Uhr beginnen sollte.

Der Stand nach unserem Aufbau.


Jane fing schon einmal an eine äußerst kreative und bunte Tigermaske („Das ist Pop-Art.“) zu gestalten, um Werbung für unseren Stand zu machen. Dies lockte dann auch die ersten Besucher an den Stand (vielleicht war es aber auch der Artenschutzkoffer), die sich interessiert den Artenschutzkoffer anschauten und unser Affen-Quiz ausfüllten, da auf diesem auch die Antwort für unsere Frage der Rallye am Artenschutztag war. Sobald auch das erste Kind unseren Stand erreichte, um eine Maske zu basteln, kamen auch einige hinzu, die einen Panda oder einen Tiger bunt ausmalen wollten. Viele zeigten sich auch sehr interessiert an den Abdrücken der Wolfs-und Luchspfote aus dem Artenschutzkoffer. Wir ließen die Kinder immer raten, welcher Pfotenabdruck zum Luchs und welcher zum Wolf gehörte. Einige lagen mit ihrer Antwort schon richtig, konnten sich aber nicht genau erklären, woran man das erkennen kann. Interessiert hörten sie sich unsere Erklärung an, dass der Luchs seine Krallen, wie eine Hauskatze, einziehen kann, weshalb bei dem Abdruck der Luchspfote keine Krallenabdrucke zu sehen sind.

Hier auch Janes bunte Tigermaske auf ihrem Kopf beachten.

 

Raquel liest sehr interessiert in dem Lili-Panda-Magazin. =)


Recht leer wurde es an unserem Stand gegen 12:30 Uhr, als das upArt Theather gegenüber von uns ihre erste Aufführung an diesem Tag zum Thema „Artenschutz“ präsentierte. Also nutzen wir diese Zeit, um etwas zu essen, wobei wir jedoch Besuch von ein paar Wespen bekamen, die von einem Stand zwei Plätze weiter, wo sich der Hornissen- und Wespenfachmann Karsten Ebert mit einigen Wespen befand, zu uns herüber flogen.


Gegen 13 Uhr musste Esther leider schon gehen, weshalb wir nun nur noch zu fünft am Stand waren. Nun steuerten auch mehr Leute unseren Stand an, um einen Blick in den Artenschutzkoffer zu werfen, bei dem besonders der Schädel des Wolfes besondere Aufmerksamkeit auf sich zog. Zudem nahmen einige Eltern ein Young- oder Lilu-Panda-Magazin für ihre Kinder mit, während diese eifrig Masken bastelten.

Um 15 Uhr verabschiedeten sich auch Raquel und Yuliya. Doch auch zu dritt hatten wir noch viel Spaß am Stand. Als gerade nichts an unserem Stand los war, wollten wir eine Runde Mau-Mau spielen. Eine Frau, die mit ihrem Kind in diesem Moment an unseren Stand stieß, bekam mit, dass Johannes noch nie Mau-Mau gespielt hatte, und half ihm in der ersten Runde zu spielen. Sie bezeichnete es scherzhaft als „verlorene Kindheit“, wenn man nicht einmal Mau-Mau gespielt habe. Besonders lange Zeit zum Spielen hatten wir jedoch nicht, da wieder mehrere Leute an unseren Stand kamen, die sich über die Menschenaffen und deren Schutz informierten.


Als dann auch schließlich Jane um etwa 16:15 Uhr ging, war erst einmal wieder wenig an unserem Stand los, da um halb fünf wieder eine Vorstellung des upArt Theater war. Doch danach fanden noch einige Familien ihren Weg zu unserem Stand.

Gegen 17 Uhr fingen wir auch an unseren Stand abzubauen, wie auch die anderen. Da es sich zu zweit als etwas schwierig erwies, den Pavillon wieder zusammenzuklappen, bekamen wir Hilfe von unserem Nachbarstand (SOS Schwertfisch), die bereits alles vollständig abgebaut hatten. Mit ihrer Hilfe klappte es schnell den Pavillon zusammenzuklappen. Nachdem wir dann unsere Sachen wieder komplett verstaut hatten, machten wir uns auf den Weg zum Straßenbahn, mit der wir zum Bahnhof fuhren. Am Duisburger Bahnhof verabschiedete ich mich dann von Johannes, der nun die drei Kartons (die jetzt zum Glück um einiges leichter waren), alleine nach Hause bringen musste.

Und an dieser Stelle noch ein großes Dankeschön an Johannes, Jane, Raquel, Esther und Yuliya, die tatkräftig am Stand geholfen haben. Ich fand den Tag sehr schön mit euch, und hoffe, euch bald mal wieder zu sehen.
Und natürlich noch ein großes Dankeschön an den Duisburger Zoo, der uns bei Fragen zur Seite stand, und uns unseren Infostand auch ermöglicht hat.

 

Fotos: © Johannes Schwarz

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Kommentare (5)
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26.08.2015
Raquel hat geschrieben:
Dankeschön für diesen tollen Bericht:)
Hat echt super Spaß gemacht mit euch.
26.08.2015
johannesS hat geschrieben:
@Ronja: Vielen lieben dank für den super Bericht !!! :D

@Anne: Jap, wahrscheinlich hatte die Frau doch recht, als Sie von der verlorenen Kindheit sprach :P Naja, aber nun ist Mau Miau (wie hieß das noch gleich? :P ) nicht mehr aus meinem Leben wegzudenken :D
26.08.2015
midori hat geschrieben:
Anne hat recht - das motiviert für Erfurt! ;o) Danke für euren tatkräftigen Einsatz. Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie schwer die Pakete gewesen sind. Ich habe vier davon im sechsten Stock stehen! :D
26.08.2015
Cookie hat geschrieben:
Super Einsatz und ein toller Bericht! Ich hoffe, wir haben am Wochenende in Erfurt genau so viel Erfolg wie ihr! :)

Nur eins kann ich einfach nicht glauben: Johannes, du hast noch nie Mau Mau gespielt? :O ;D
26.08.2015
Sunlight hat geschrieben:
Richtig klasse, danke für Euren Einsatz!! Schade, dass ich nicht dabei sein konnte, weil ich noch in Hamburg war... Aber durch Deinen schönen Bericht kommt es einem ja fast so vor, als wäre man live dabei gewesen! :)
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