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©  Florian Niethammer / WWF

Forschungsergebnisse des 2°Campus 2014

© A. Morascher

Forschen für den Klimaschutz! Unter diesem Motto haben die 20 Teilnehmer/innen des 2°Campus in vier Gruppen zu den Themen Energie, Mobilität, Ernährung und Gebäude geforscht. Dies ist ihr Beitrag, damit Deutschland bis 2050 seine Treibhausgasemissionen um 95% reduziert und wir das 2°Limit halten. Sieben Monate lang hat sie der 2°Campus begleitet, die Ergebnisse können sich sehen lassen. Lest, staunt und vor allem hört selbst!

Forscherteam Ernährung:

Welche Faktoren bestimmen die CO2-Bilanz von Milch und Milchersatzprodukten?
© A. Morascher
© Arnold Morascher / WWF

Essen spielt in unserem Leben eine zentrale Rolle. Es macht uns satt, verbindet, ist Zeichen unseres Wohlstandes und unserer kulturellen Herkunft. Und: Essen hat Auswirkungen auf den Klimawandel. 12% der Treibhausgase, die jede/r Deutsche jährlich verursacht, gehen auf die Ernährung zurück. Milch und Milchprodukte haben nach Fleisch (40,7%) mit 23,6% den zweitgrößten Anteil daran. Doch wieso schlägt der Verzehr von tierischen Lebensmitteln so kräftig zu Buche? Wie sieht es beispielsweise bei Milch aus: welche Faktoren bestimmen ihre CO2 Bilanz? Das Forscherteam „Ernährung“ fragte sich darüber hinaus auch, wie dagegen pflanzliche Alternativen, d.h. Milchersatzprodukte wie Soja- und Reisdrinks abschneiden. Sind diese wirklich klimafreundlicher? Und wenn ja, warum? Hier ihre Ergebnisse als Podcast:

Wenn du mehr erfahren willst: Hier gibt's die Ergebnisse als Präsentation! 

Unterstützt wurde die Gruppe von ihrer Mentorin Anja Hradetzky unter Leitung von Prof. Dr. Anna Maria Häring der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde des Fachbereichs für Landschaftsnutzung und Naturschutz.

Forscherteam Mobilität:

Wie kann die Reichweite eines Elektroautos mit einem ökologischeren und sicheren Akkumulator optimiert werden?
© A. Morascher
© Arnold Morascher / WWF

Das Ziel ist hoch gesteckt: Bis 2050 müssen im Sektor Verkehr 83% weniger CO2-Emissionen ausgestoßen werden, um das 2°C-Limit zu halten. Das heißt, wir müssen es schaffen, von 180 Mio. t im Jahr 2005 auf 30 Mio. t im Jahr 2050 zu reduzieren. Wo fängt man am besten an? Der Individualverkehr macht den größten Teil der Emissionen im Verkehrssektor aus, deswegen muss in diesem Bereich weiter geforscht werden und noch viel passieren. Elektroautos stehen bereits im Fokus, doch die Batterien von Elektroautos enthalten nach wie vor viele giftige Chemikalien und andere umweltschädliche Stoffe. Das Forscherteam „Mobilität“ wollte daher herausfinden, ob die Reichweite eines Elektroautos mit einem ökologischen und sicheren Akkumulator optimiert werden kann. Ihre Erkenntnisse gibt's hier im Podcast zum Anhören:

Wenn du mehr erfahren willst: Hier gibt's die Ergebnisse als Präsentatiton! 

Fachlich angeleitet wurde die Gruppe von ihrer Mentorin Jessica Hüsker, unter Leitung von Prof. Dr. Winter und dem MEET-Team (Münster Electrochemical Energy Technology) sowie dem MexLab-Team (Experimentierlabor Physik der Universität Münster) unter Leitung von Prof. Dr. Cornelia Denz, Institut für Angewandte Physik der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Forscherteam Gebäude:

Wie kann man Lichtverhältnisse in Schulen so optimieren, dass sie energetisch günstig sind und die SchülerInnen im Lernprozess unterstützen?
© A. Morascher
© Arnold Morascher / WWF

Rund 30% des in Deutschland verursachten CO2-Ausstoßes stammt von Gebäuden, darunter Schulgebäude. Um das 2°Limit zu halten, müssen wir die Treibhausgase im Gebäudesektor um 98% senken. Dämmung ist hier ein wichtiges Stichwort. Aber auch der Umgang mit dem Energieverbrauch von Kunstlicht in Schulgebäuden wird in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Das Forscherteam „Gebäude“ hat sich deswegen mit Luxmetern ausgerüstet und einmal analysiert und verglichen, wie die Lichtverhältnisse in ihren Schulen aussehen: Wie gut wird das Tageslicht in Klassenräumen genutzt? Und wenn es doch zum Einsatz von Kunstlicht kommt: wie lautet die Energiebilanz? Kann man bei den gegebenen Lichtverhältnissen auch gut genug lernen?

Die Ergebnisse der Gruppe gibt es hier als Präsentation!

Unterstützt wurde die Gruppe von ihren Mentoren Prof. Matthias Rottmann und Prof. Dr. Karsten Voss der Bergischen Universität Wuppertal, Fachbereich Architektur.

Forscherteam Energie:

Wie kann man die Rotoren von Kleinwindkraftanlagen optimieren, so dass sie möglichst leise und effizient sind?
© A. Morascher
© Arnold Morascher / WWF

Energiewende, Erneuerbare Energien, Stromkosten. All das spielt eine entscheidende Rolle, um den Klimawandel zu bremsen. Allein im Energiesektor lautet die Herausforderung hier in Deutschland: 90% weniger Treibhausgasemissionen bis 2050. Photovoltaik- und Solaranlagen auf dem eigenen Dach - das sind bereits gängige Möglichkeiten, um Strom und Warmwasser klimafreundlich zu erzeugen. Doch noch weniger erforscht sind Windräder im eigenen Garten, sog. Kleinwindkraftanlagen. Daran hat sich das Forscherteam „Energie“ gewagt. Sie haben sich mit Rotordesigns und Luftströmungen beschäftig und sogar selbst ein Design für eine Kleinwindkraftanlage entwickelt, bzw. sogar Modellempfehlungen zusammengestellt, je nachdem wo man wohnt und welche Windstärke dort herrscht.

Die Ergebnisse der Gruppe gibt es hier als Präsentation!

Unterstützt wurde die Gruppe von ihrem Mentor Daniel Bocola des MExLab (Experimentierlabor Physik der Universität Münster), unter Leitung von Prof. Dr. Cornelia Denz, Institut für Angewandte Physik der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

© A. Morascher

Forschungsergebnisse 2013

© A. Morascher
Jugendliche forschen beim 2°Campus © Peter Grewer

2013 forschten die Teilnehmer des 2°Campus zu anderen spannenden Fragen aus dem Bereich Energie, Ernährung, Mobilität und Gebäude. Ihre Ergebnisse haben sie unter anderem auf die Theaterbühne gebracht. 

Zu den Ergebnissen und Theaterstücken.

Forschungsergebnisse 2012

© Peter Grewer
Jugendliche forschen beim 2°Campus © Peter Grewer

Bereits 2012 forschten die Teilnehmer des 2°Campus zu der Frage, welche naturwissenschaftlichen und technischen Innovationen einen Beitrag zur Reduktion der Treibhausgase leisten. Ihre Ergebnisse haben sie in vier originellen und humorvollen Kurzfilmen zusammengefasst.

Zu den Ergebnissen und Kurzfilmen.

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