Wir wollen hoch hinaus!


Weltretten


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©  Florian Niethammer / WWF

Teilnehmerinnen und Teilnehmer 2016

Hier stellen sich die 20 Jugendlichen des 2°Campus vor, die in Gruppen zur den Themen Ernährung, Mobilität, Wohnen und Energie forschen.

Aaron, 17 Jahre

Was wäre aus deiner Sicht hilfreich, um deinen Traumberuf zu finden? Eine ungefähre Vorstellung wie ich später arbeiten möchte habe ich ja schon. Die Schwierigkeit wird sein, das (Fach-)gebiet in der Physik/Chemie zu finden, von dem ich sagen kann: „Was ich hier mache, kann ich gutheißen und meine Arbeit macht mir Spaß!“.  Dem komme ich vor allem durch Ausprobieren näher, indem ich mich mit verschiedenen naturwissenschaftlichen Disziplinen beschäftige und dann entscheide, ob sie mit meinen Vorstellungen übereinstimmen. In gewisser Weise bringt mich also auch der 2°Campus meinem Traumberuf näher, denn wir haben schon jetzt etliche Forschungsbereiche kennengelernt, deren Ziel, der Klimaschutz, auf jeden Fall unterstützenswert ist.

Was war für dich der Auslöser dich für den Klimaschutz zu engagieren? Das führe ich vor allem auf den Einfluss meiner großen Schwester zurück. Sie beschäftigt sich mittlerweile seit über zehn Jahren mit Umwelt- und Klimaschutz. Das geht natürlich auch an mir nicht spurlos vorbei. Als ich dann begann, mich politisch zu interessieren wurde mir zusätzlich bewusst, dass Klimaschutz nicht „nur“ den Lebensraum von Tieren retten bedeutet. So weiter zu machen wie bisher heißt nämlich auch, Millionen Menschen die Möglichkeit eines sicheren und erfüllten Leben zu nehmen – und das, obwohl gerade diese leidtragenden Menschen am wenigsten Verantwortung für den Klimawandel tragen.

Hast du beim Klimaschutz/Forschen ein Vorbild? Das ist ganz klar ein guter Freund noch aus Kleinkindertagen, zu dem ich heute glücklicherweise immer noch Kontakt habe. Bei keiner anderen Person in meinem Umfeld kann ich ein größeres Engagement für die eigenen Überzeugungen beobachten. So lebt er seit Jahren vegan, fährt so gut wie jede Strecke mit dem Fahrrad, ist die meisten Tage der Woche für seine politische Tätigkeit ausgebucht und und und. Eine solche Hingabe halte ich für sehr bewundernswert.

Elisabeth, 15 Jahre

Was ist dein Traumberuf? Mein Traumberuf ist Konditorin, da ich es liebe Torten zu backen und diese zu verzieren. Ich bin immer etwas traurig, wenn ich eine Torte fertig habe, da es so viel Spaß macht, für mehrere Stunden aus einem Teig und einer Füllung ein kleines Wunderwerk zu machen.

Was wäre aus deiner Sicht hilfreich, um deinen Traumberuf zu finden? Ich glaube, dass man Konditorei und Umweltschutz sehr gut miteinander verbinden kann, da man auch beim Backen darauf achten kann, was man für Produkte verwendet, und woher diese kommen. Deshalb fände ich es total spannend, mich an vegan, regional oder sogar verpackungsfrei zubereiteten Kuchen zu probieren. Mit dem 2°Campus habe ich die Chance letzteres auszuprobieren um zu schauen, welche Probleme es dabei gibt, oder auf was man achten könnte.

Hast du beim Klimaschutz/Forschen ein Vorbild? Mein Vorbild ist die Natur. Denn diese ist so intelligent aufgebaut, dass sie ohne Handys, Autobahnen, Häuser und das alles Leben kann und trotzdem oder gerade deshalb im Gleichgewicht bleibt. Die Natur braucht uns nicht, das hat sie in den letzten Millionen Jahren gezeigt. Aber wir brauchen die Natur, wie sich in den letzten Jahren herausgestellt hat, oder? Ein weiteres Vorbild ist für mich Severn Suzuki. Sie sprach als 12-jähige bei der Klimakonferenz in Rio de Janeiro 1992. Sie ist auch bekannt als das Mädchen, welches für 6 Minuten die Welt zum Schweigen brachte. Sie war schon damals so motiviert und mutig, sich für den Klimaschutz zu engagieren und hat Erwachsenen, hochrangigen Politiker ihre Meinung gesagt. Ich finde es wirklich beeindruckend, was sie geleistet hat und noch leisten wird.

Fee-Aurora, 15 Jahre

Welches ist dein Traumberuf? Ich habe zur Zeit noch keinen konkreten Traumberuf, würde aber sehr gerne Biologie studieren und später in diesem Bereich forschen.

Was möchtest du erforschen bzw. welches Problem möchtest du lösen? Ich wollte schon immer einmal erforschen, wie man den Plastikverbrauch auf der Welt reduzieren kann, weil so viel Plastik im Meer landet und dann von den Tieren gefressen wird. An einer ähnlichen Frage kann ich jetzt beim 2°Campus forschen.

Wie würdest du den Satz beenden: Ich mache mit beim 2°Campus, weil... ich etwas für meine Umwelt tun möchte, und ich glaube, dass man in einer engagierten Gemeinschaft viel mehr bewegen kann. Ich arbeite gerne mit anderen an wissenschaftlichen Projekten. Außerdem hat mir das Konzept und das Programm des 2°Campus sofort gefallen.

Giulia, 17 Jahre

Was war für dich der Auslöser dich für den Klimaschutz zu engagieren? Mein kleiner veganer Bruder, der mich immer wieder motiviert und mir neues zeigt. Der Film "Cowspiracy". Leonardo di Caprio. Greenpeace.

Wie überzeugst du andere, sich für den Klimaschutz zu engagieren? Ich teile mein Wissen, will ein Vorbild sein. Außerdem bin ich in sozialen Netzen sehr aktiv.

Wie würdest du den Satz beenden: Ich mache mit beim 2°Campus, weil... mich der Klimawandel sehr beschäftigt und ich mit Gleichdenkenden etwas bewirken will

Hannah, 15 Jahre

Was möchtest du einmal erforschen bzw. welches Problem möchtest du einmal lösen? Ich würde gerne erforschen, wie wir erreichen können, dass die ganze Welt satt wird und dabei CO2 eingespart wird, um die soziale Gerechtigkeit anzunähern, denn ich glaub erst wenn es auch den Armen besser geht, können wir von ihnen fordern, mehr für die Umwelt zu tun.

Was war für dich ein Auslöser dich für den Klimaschutz zu engagieren?
Meine Klassenlehrerin in der Grundschule hat sich immer sehr für den Klimaschutz eingesetzt und uns auch viel erzählt. Sie war für mich sehr wichtig. Dadurch habe ich schon früh gelernt, was der Klimawandel bedeutet. In Erdkunde in der sechsten Klasse haben wir dann Filme zur Tierhaltung und dem Klimawandel geguckt, das war der Punkt, an dem ich angefangen habe mich wirklich für den Klimaschutz zu interessieren.

Was ist dein größter Wunsch für die Zukunft? Ich würde gerne erreichen, dass die Menschen endlich friedlich mit der Natur leben können und weniger die Natur unterwerfen und sie zerstören. Außerdem ist es mir wichtig, dass die soziale Ungerechtigkeit auf der Erde abnimmt und alle Menschen Zugang zu einer fundamentalen Versorgung in der Medizin, dem Trinken und der Ernährung haben.

Julia, 16 Jahre

Was ist dein Traumberuf? Ich würde später gerne als Physikerin an einem Institut oder an einer Universität arbeiten. Ich hoffe, dass ich dort forschen kann. Momentan interessiere ich mich sehr für den Bereich der Optik.

Was war für dich der Auslöser, dich für den Klimaschutz zu engagieren? Momentan besuche ich die 12 Klasse einer gymnasialen Oberstufe. Als Schwerpunkt habe ich das Fach Umwelttechnik, welches ebenso der Auslöser war, mich für den 2°Campus zu bewerben. Mich hat es vor allem interessiert die Sichtweisen verschiedener Menschen zu erfahren und mich mit ihnen auszutauschen.

Wie würdest du den Satz beenden: Ich mache mit beim 2°Campus, weil... ich mit den anderen 19 Teilnehmer/innen etwas verändern will. Wir alle haben tolle Ideen und zusammen können wir versuchen diese umzusetzen, um so unser Ziel zu erreichen, die Erderwärmung auf höchstens 2° Limit zu beschränken.

Lara, 16 Jahre

Was ist dein Traumberuf? Mein Traumstudium wäre Waldwirtschaft und Umwelt, den daran anschließenden Traumberuf habe ich leider noch nicht gefunden.  Ich würde gerne draußen arbeiten und mich weiterhin für den Klimaschutz engagieren. Auch ein handwerklicher Beruf würde mir gefallen, aber eine Entscheidung habe ich bisher noch nicht treffen können, da auch die Forschung sehr interessant ist.

Was war für dich der Auslöser dich für den Klimaschutz zu engagieren? In der Mittelstufe hatte ich Biologie/Erdkunde als Differenzierungskurs. Während dieser zwei Jahre habe ich viel über die Produktion von Kleidung und Nahrung gelernt und einen anderen Blick auf Alltagsgegenstände bekommen. Ich habe schon zuvor von meinen Eltern viel über die Natur gelernt und konnte nun alles in einem größeren Zusammenhang sehen. Das hat mir gezeigt, wie wichtig Klimaschutz ist.

Wie würdest du den Satz beenden: Ich mache beim 2°Campus, weil... ich mich für den Klimaschutz engagieren möchte und die Möglichkeit mit Wissenschaftlern zu forschen als große Chance empfinde.

Lea, 16 Jahre

Was möchtest du einmal erforschen bzw. welches Problem möchtest du lösen? Im Bereich des Klimaschutzes gibt es noch extrem viele Probleme, an welchen geforscht werden muss, um die CO2-Emissionen langfristig zu senken und das 2°-Limit einhalten zu können. Neben diesen technischen Aspekten gibt es meiner Meinung nach aber auch noch ein sehr großes gesellschaftliches Problem. Bei vielen Menschen steht leider trotz des Wissens um den Klimawandel und seine Folgen immer noch die Bequemlichkeit über der Bereitschaft zu handeln und etwas an seinem eigenen Lebensstil zu ändern. Dieses Problem muss denke ich dringend gelöst werden, denn nur wenn wir uns alle gemeinsam dafür einsetzen, können wir die Klimaerwärmung begrenzen und dadurch unsere heutigen Lebensbedingungen erhalten.

Was war für dich der Auslöser, dich für den Klimaschutz zu engagieren? Als ich in der fünften Klasse war, wurde bei uns in der Schule eine sogenannte „plant-for-the-planet Akademie“ angeboten, was ein Aktionstag zum Thema Klimaschutz ist. Ich wusste bereits davor, dass es den Klimawandel gibt und dass wir unsere Erde schützen müssen, aber über die Hintergründe und konkreten Auswirkungen wusste ich bis dahin erst recht wenig. Aus Interesse habe ich dann an dieser Akademie teilgenommen und dort erfahren, was für Folgen der Klimawandel für uns Menschen hat und dass es höchste Zeit ist, etwas zu unternehmen. Dies hat mich so sehr beeindruckt, dass ich mich nun seit etwa sechs Jahren für den Klimaschutz engagiere, worin mich die regelmäßigen Nachrichten beispielsweise von Naturkatastrophen immer weiter bestärken.

Wie überzeugst du andere, sich für den Klimaschutz zu engagieren? Der Klimawandel stellt heutzutage für die meisten Menschen, die hier in Europa leben, noch keine unmittelbare Bedrohung dar, die sie in ihrem Alltag selbst zu spüren bekommen. Dies ist meiner Meinung nach neben der Bequemlichkeit der häufigste Grund ist, warum sich viele nicht für den Klimaschutz engagieren. Daher denke ich, dass es am effektivsten ist, andere darüber aufzuklären, was der Klimawandel für Auswirkungen auf unser Leben haben wird und daraufhin zu zeigen, wie jeder einzelne von uns dem schon mit kleinen Dingen entgegenwirken kann. Dabei finde ich es auch sehr wichtig, selbst in diesem Bereich mein Bestes zu geben, um eine Art von Vorbildfunktion einzunehmen und zu zeigen, dass es funktioniert.

Lena, 17 Jahre

Was wäre aus deiner Sicht hilfreich, um deinen Traumberuf zu finden? Meiner Meinung nach sind Bildung, Austausch und das richtige Timing von Bedeutung. Natürlich einerseits die Bildung, die von der Schule und Büchern ausgeht, aber gewiss auch jene, die man sich außerhalb der eigenen vier Wänden und Gewohnheiten aneignet: In der Welt, in fremden Ländern, genauso wie durch die Partizipation an Projekten wie den 2°Campus. Der Austausch ist insofern wichtig, dass durch Weltoffenheit und Verbindungen, die z.B. bei Forschungsprojekten und ähnlichen geknüpft werden können Perspektiven und Visionen entstehen, deren Umsetzung zum Traumberuf führen können. Letztlich spielt jedoch auch das Timing eine wichtige Rolle: Zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Dies ist zwar nicht immer beeinflussbar, aber mit dem richtigen Gespür und etwas Glück wird man auch hier in der Berufswahl begünstigt werden. Letzten Endes ist für mich auch wichtig, nicht alles im Vorfeld zu kalkulieren, sondern auch auf mein Bauchgefühl zu hören. Das Zusammenspiel von all dem wird mich  hoffentlich zu einem Beruf führen, der mich erfüllen wird.

Wie überzeugst du andere, sich für den Klimaschutz zu engagieren? Oder wie würdest du dies tun? Im Rahmen meiner Selbstverpflichtung, die ich für den 2°Campus eingegangen bin, werde ich in der Schülerzeitung, in der ich tätig bin, einen Bereich anlegen, wo ich in einem gewissen  Zeitraum, jeden Tag Artikel bezüglich des Klimaschutzes online veröffentlichen werde. Dies können Fakten, Diskussionen, Kommentare oder Vorstellungen verschiedenster Projekte sein. Ich hoffe somit die Leute aus meinem direkten Umfeld auf das Problem des Klimawandels aufmerksam zu machen und sie dabei zu unterstützen selbst Möglichkeiten zu finden, sich einzubringen und Teil dieser Mission zu werden.

Was ist dein größter Wunsch für die Zukunft? In einer Welt zu leben, die nicht immer an sich selbst zweifelt und im Zuge dessen aufgibt nach Lösungen zu suchen, sondern anfängt konkret zu handeln, nachzudenken, sich seiner Möglichkeiten und der entsprechenden Mündigkeit, im Sinne Kants zu bedienen und den Anteil an einer Welt zu haben, die nicht nur profitbedacht ist, sondern selbstbestimmt und friedlich. 

Lilian, 15 Jahre

Was möchtest du in Zukunft einmal erforschen bzw. welches Problem möchtest du lösen? Ich würde gerne daran arbeiten, neue Wege zu finden, um sowohl die immer gewaltiger werdenden Müllberge als auch die Produktion von neuem Müll zu verringern. Vielleicht wäre es möglich, neuartige abbaubare, nachhaltige Verpackungen zu entwickeln.

Hast du beim Klimaschutz/Forschen ein Vorbild? Ein Vorbild sind für mich Menschen wie die kanadische Umweltaktivistin Severn Cullis-Suzuki, die bereits mit 9 Jahren die Environmental Children‘s Organization ins Leben rief. Sie hielt ebenfalls in jungen Jahren eine Rede über die Grenzen des Wachstums und der Nachhaltigkeit vor der UN und organisierte den Weltgipfel für Nachhaltige Entwicklung. Schweden setzt hohe Maßstäbe in Sachen Umweltschutz für die anderen Länder. Schon oft wurde es als nachhaltigstes Land der Erde bezeichnet. Dass dieser Titel gerechtfertigt ist, sieht man schon daran, dass 99% des Mülls recycelt wird. So betrachtet, ist das Land Schweden auch ein Vorbild bzw. hat Vorbildfunktion.

Wie überzeugst du andere, sich für den Klimaschutz zu engagieren? Oder wie würdest du dies tun?  Für den Klimaschutz zu werben, heißt für mich, zu Diskussionen anzuregen und Verbesserungsvorschläge anzubieten bzw. aufzuzeigen. Man kann niemanden dazu zwingen, ein umweltbewussteres Leben zu führen, aber die Anregung zum Überdenken ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Lisa, 15 Jahre

Was möchtest du einmal erforschen bzw. welches Problem möchtest du lösen? Ein großes Problem sehe ich darin, dass viele Menschen und vor Allem Kinder und Jugendliche nicht wissen, welche Auswirkungen der Klimawandel hat. Deshalb würde ich gerade bei der Bildung ansetzten, damit der Klimawandel unter Anderem noch intensiver in Lehrplänen mit aufgenommen wird. Dafür müsste man zuerst die Politiker überzeugen, wie wichtig der Klimawandel ist. Ich würde aber auch gerne in der Forschung mehr über den Klimawandel herausfinden, wie Möglichkeiten, die CO² Konzentration zu reduzieren und das alles dann an die Öffentlichkeit bringen.

Hast du beim Klimaschutz/Forschen ein Vorbild? Grundsätzlich finde ich sind alle Menschen Vorbilder, die ihre Freizeit nutzen, sich gegen viele Leute stellen, um etwas für den Klimaschutz zu machen. Alleine beim 2°Campus sind viele Teilnehmer, die für mich auch schon eine Art Vorbild sind. Wenn ich mich auf ein Vorbild beschränken müsste, würde ich Felix Finkbeiner nehmen. Er setzte sich mit 9 Jahren das Ziel, etwas gegen den Klimaschutz zu machen und heute ist seine Organisation weltweit bekannt und hat bereits über 35.000 begeisterte und engagierte Kinder und Jugendliche, die noch mehr Menschen begeistern wollen und viele Aktionen durchführen. An Felix kann man sehen, wie viel die Idee und das Engagement von einzelnen bewirken kann.

Wie würdest du den Satz beenden: Ich mache mit beim 2°Campus, weil... ich nicht nur etwas gegen die Auswirkungen des Klimawandels machen möchte, wie zum Beispiel Bäume pflanzen, sondern aktiv forschen möchte um langfristige Ideen für alle Menschen zu entwickeln. Ich möchte später sagen können, dass ich nicht nur zugesehen habe, sondern aktiv an der Rettung der Erde mitgewirkt habe, und eine saubere Erde verlasse, auf der noch viele weitere Generationen leben können. Ich sehe den 2°Campus deshalb als sehr große Chance, etwas aktiv gegen den Klimawandel zu tun und meine ganzen Interessen und Fähigkeiten nutzen zu können, um mit anderen an einer gemeinsamen Idee arbeiten zu können. Ich freue mich genauso begeisterte Jugendliche kennen gelernt zu haben, da wir im Team viel mehr erreichen können als alleine. Der 2°Campus vereint Klimaschutz, informative Vorträge, interessante Praxisbeispiele, hilfreiche Workshops, eine spannende Forschungszeit und vor Allem eine Gruppe von interessierten Jugendlichen aus denen sich jetzt schon Freundschaften entwickelt haben.

Maher, 15 Jahre

Was ist dein Traumberuf? Später will ich gerne Arzt und Forscher werden und selber noch parallel dazu Bücher schreiben.

Was war für dich der Auslöser dich für den Klimaschutz zu engagieren? Vor allem haben mich die Klimakatastrophen in letzter Zeit sehr zum Denken gebracht, welche unter anderem ein Resultat des Klimawandels sind. Außerdem las ich viel in letzter Zeit über den Klimaschutz und habe auch viele Dokumentationen im Fernsehen gesehen.

Wie würdest du den Satz beenden: Ich machte mit beim 2°Campus, weil... ich gerne mit anderen Gleichgesinnten forsche, um ein großes Problem zu lösen.

Maximilian, 14 Jahre

Was ist dein Traumberuf? Mein Traumberuf sollte sich auf jeden Fall mit Naturwissenschaften beschäftigen und der Allgemeinheit etwas nützen. Einen speziellen Berufswunsch habe ich aber noch nicht.

Was möchtest du in Zukunft einmal erforschen bzw. welches Problem möchtest du lösen? Ich finde Chemie sehr spannend und nehme gerne an chemischen Wettbewerben teil. Jedoch wird die Chemieindustrie heutzutage oft als „umweltschädlich“ und „giftig“ abgestempelt. Ich würde mich gerne für eine „saubere“ Chemie einsetzen.

Was ist dein größter Wunsch für die Zukunft? Ich würde mir wünschen, dass wir in ferner Zukunft alle gemeinsam friedlich auf dieser Erde leben, das 2°-Ziel erreicht ist und Klimaschutz für jeden von uns zu einer Selbstverständlichkeit geworden ist. Niemand, der sich besonders für den Klimaschutz engagiert, wird mehr abwertend „Öko“ genannt und alle tragen Ihren Teil dazu bei, den Klimawandel zu stoppen oder diesen zumindest zu verlangsamen.

Thorben, 17 Jahre

Was ist dein Traumberuf? Ich möchte Physiker oder Elektroingenieur werden, um dann mit erneuerbaren Energien und deren Speicherung oder Elektromobilität zu arbeiten.

Was wäre aus deiner Sicht hilfreich, um deinen Traumberuf zu finden? Man muss sich über seine Ziele klar werden und vor allem, mit welcher Motivation man diese verfolgt. So habe ich meinen Traumberuf entdeckt.

Wie überzeugst du andere, sich für den Klimaschutz zu engagieren? Überzeugungsarbeit, gerade wenn es um Engagement geht, funktioniert nur wenn sie schon auf etwas Bereitschaft trifft. Statt jemanden auf Teufel komm raus zu überzeugen oder gar zu überreden, möchte ich ein Vorbild sein und zuallererst zeigen wie Klimaschutz funktioniert.

Till, 16 Jahre

Welches ist dein Traumberuf? Maschinenbauingenieur

Was möchtest du einmal erforschen bzw. welches Problem möchtest du lösen? Maschinen effizienter und umweltfreundlicher zu bauen und mit ihnen umweltfreundlich zu produzieren.

Wie würdest du den Satz beenden: Ich mache mit beim 2°Campus, weil... ich mich gerne mit anderen Schülern mit den gleichen Interessen austausche. Außerdem möchte ich etwas zum Klimaschutz beitragen.

Tony, 15 Jahre

Was ist dein Traumberuf? Astrophysiker/ Biochemiker/ Broker.

Hast du beim Klimaschutz/Forschen ein Vorbild? Mein Vorbild hinsichtlich des Klimaschutzes ist eindeutig Al Gore. Bereits vor 6 Jahren, als das Thema Klimaschutz eine noch eher beiläufige Rolle innehatte, habe ich sein Buch "Wir haben die Wahl" gelesen, welches mich auf die Probleme und Ursachen des Klimawandels, sowie mögliche Lösungen aufmerksam machte. 

Wie würdest du den Satz beenden: Ich mache mit beim 2°Campus, weil... ich neue viele neue Erfahrungen sammeln möchte und man hier dank erstklassiger Referenten einen viel näheren Zugang zur aktuellen Forschung bekommt und diese ebenfalls selber mitgestalten kann.

Anastasia, 16 Jahre

Was ist dein Traumberuf? Ich habe noch keinen konkreten Traumberuf, aber ich möchte gerne Mathe studieren und beim Forschen für den Klimaschutz helfen.

Was war für dich der Auslöser dich für den Klimaschutz zu engagieren? Meine Eltern sind bereits sehr klimaschutzorientiert und haben mich so für dieses Thema sensibilisiert. Dazu kommt, dass die Auswirkungen des Klimawandels, zum Beispiel die Wetterextreme, zunehmen. Es wird immer deutlicher, dass man etwas tun muss, bevor es zu spät wird.

Was ist dein größter Wunsch für die Zukunft? Mein größter Wunsch ist, dass die Menschen sich für die Welt um sie herum interessieren und etwas für sie tun, anstatt sich ständig zu bekriegen.

Sebastian, 16 Jahre

Was möchtest du einmal erforschen bzw. welches Problem möchtest du lösen? Ich möchte bewirken, dass Randgruppen nicht aus der Gesellschaft exkludiert werden. Meinen Beitrag dazu leiste ich durch „Ein Rucksack voll Hoffnung –für Münster“, eine von mir gegründete Initiative junger Münsteraner, die mit Hygieneartikeln, Essen und Kleidung gepackte Rucksäcke an Obdach- und Wohnungslose verteilt. Dadurch komme ich mit diesen Menschen ins Gespräch.

Naturwissenschaftliche Problemstellungen zu bearbeiten hat mir jedoch auch immer schon große Freude bereitet. Momentan habe ich die Möglichkeit am Institut für Immunologie in Münster die Migration von Immunzellen zu erforschen. Vielleicht können mit der Hilfe unserer Forschungsergebnisse eines Tages übermäßige Entzündungsreaktionen gehemmt und Autoimmunerkrankungen gelindert werden. 

Außerdem halte ich es für dringend erforderlich, die Entwicklung von effektiven Elektromotoren für Frachtluft- und Frachtschifffahrt voranzutreiben. In der öffentlichen Klimadebatte wird hier oft auf die Automobilindustrie verwiesen, doch havariert jeden dritten Tag ein Frachtschiff, welches mit Schweröl, betrieben wurde und für enorme Umweltschäden sorgt und auch aufgrund enormer Emissionen von giftigen Verbrennungsprodukten zunehmend durch ökologischere Kraftstoffe ersetzt werden sollte.

Was war für dich der Auslöser dich für den Klimaschutz zu engagieren? Zahlreiche Fernsehdokumentationen und –debatten haben eine breite Öffentlichkeit für den aktiven Klimaschutz gewinnen können. Auch ich habe diese verfolgt und mich anschließend wissenschaftlich mit den ökologischen und ökonomischen Auswirkungen des Fleischkonsums im speziellen auseinandergesetzt. Dadurch habe ich begonnen die Dimension der menschlichen Umweltzerstörung zu überblicken. Ich stieß während meiner Recherche auf ungeheure Zahlen, die sich nur schwerlich visualisieren ließen, doch als ich den Versuch ebendies zu tun sah, fühlte ich mich verpflichtet dem ein Ende zu setzten, gemeinschaftlich diesen Wandel zu vollbringen und diese Welt den nachfolgenden Generationen zu erhalten.

Ich gehe oft lange laufen und fahre Rennrad. Während dieser Zeit in der Natur fühle ich mich besonders wohl und meinem Ursprung verbunden. Ich erachte dieses Habitat als schützenswert und möchte es nicht nur für mich erhalten.

Wie überzeugst du andere, sich für den Klimaschutz zu engagieren? Ich versuche einen Teil zum Klimaschutz durch fleischlose Ernährung beizutragen. Andere hiervon auch aus ethischen Gründen zu überzeugen erweist sich sehr oft als ausgesprochen schwierig und endet meist mit verhärteten Positionen, die nicht förderlich für den Erhalt der Umwelt sind. Es ist wichtig sich nicht mit seiner Entscheidung anders zu leben abzugrenzen und sich in seiner Hybris zu verlieren. Doch auch die andere Seite kann nicht ernsthaft provokant die Intensivtierhaltung und deren Folgen für Mensch und Umwelt gutheißen und diese durch blindes Konsumentenverhalten fördern. Das Bewusstsein für eine Problematik und infolgedessen auch eine entsprechende Haltung und Verhaltensweise kann nicht durch Dogmen erreicht werden, sondern ausschließlich durch eine Kontroverse, die vom Miteinander geprägt ist. So gilt für mich als Vegetarier, dass es sinnvoll ist mit anderen über ihre Ernährung und ihr Konsumverhalten zu sprechen und ihnen zur Selbstreflexion durch Aufklärung zu verhelfen und gleichzeitig auch nicht vergessen zu dürfen meine eigene Position zu hinterfragen und sie letztendlich zu festigen.

Sebastian, 16 Jahre

Was war für dich der Auslöser dich für den Klimaschutz zu engagieren? Für mich gab es verschiedene Auslöser, um mich für den Umweltschutz zu engagieren. Zum einen ist die Generationengerechtigkeit für mich essentiell, denn wir haben das Problem, dass die Generationen vor uns nicht besonders umweltbewusst gehandelt haben und wir das schon heute spüren. Außerdem denke ich, hat unsere Generation die Pflicht die bisherigen Umweltprobleme zu beseitigen und vor allem gegen zukünftige Umweltprobleme Prävention zu betreiben, denn wir wollen, dass unsere Kinder ein lebenswertes Leben haben. Zum anderen finde ich soziale Gerechtigkeit sehr wichtig und wenn wir weiterhin so mit der Umwelt umgehen, wird die soziale Ungerechtigkeit noch schlimmer als im heutigen Kapitalismus werden. Folglich würde es noch mehr Klimageflüchtete geben und die soziale Kluft würde weiterwachsen.

Wie überzeugst du andere, sich für den Klimaschutz zu engagieren? Ich sage meistens: Nur, weil uns das Wasser nicht bis zum Hals steht, heißt das nicht, dass wir uns nicht um Klimaschutz kümmern. Wir sehen auch schon jetzt wie sich unsere Umwelt verändert. Die schmelzenden Gletscher in den Alpen sind dafür ein super Beispiel. Unser Lebensstil in den westlichen Ländern stößt am meisten CO2 aus und wir haben die Verpflichtung den zukünftigen Generationen gegenüber die Welt so zu erhalten, sodass sie noch ein Leben führen können.

Was ist dein größter Wunsch für die Zukunft? Ich wünsche mir für die Zukunft, dass die internationale Politik ein System schafft, in dem alle gleichberechtig sind, es keine Hungernden gibt und der Klimawandel abgewandt werden kann und vor allem Frieden herrscht.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer 2015

Was motivierte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 2°Campus 2015 für den Klimaschutz zu forschen? Hier erfährst du mehr!

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