Innovationen:


Das ist


die Zukunft!


© Arnold Morascher / WWF

Die Forschungsergebnisse des 2°Campus 2015

Wo Zuckerrüben nicht in der Mülltonne, sondern im Akku landen und Windräder auf kleinstem Raum wohnen.

Forschen für den Klimaschutz! Unter diesem Motto haben die 20 Teilnehmer/innen des 2°Campus in vier Gruppen zu den Themen Energie, Mobilität, Ernährung und Gebäude geforscht. Dies ist ihr Beitrag, damit Deutschland bis 2050 seine Treibhausgasemissionen um 95% reduziert und wir das 2°Limit halten. Sieben Monate lang hat sie der 2°Campus begleitet, die Ergebnisse können sich sehen lassen. Lest und staunt selbst!

Forscherteam Ernährung:

Wie können Verbraucher/innen in Deutschland Lebensmittelverschwendung wirkungsvoll reduzieren?

 „Du bist was du isst.“ Diesen Satz hört man öfter. Aber was wäre, wenn man ihn umstellt und sagen würde: „Du bist was du wegwirfst.“?

Jährlich verbraucht Deutschland 54,5 Mio. Tonnen Lebensmittel. Tatsächlich verzehrt werden davon jedoch nur 36,5 Mio. Tonnen. Der Rest (18 Mio. Tonnen) wird weggeschmissen. Die Folgen, die daraus resultieren sind neben dem Flächenverbrauch und den finanziellen Kosten auch hohe CO2 Emissionen sowie der enorme Wasserverbrauch.

Das diesjährige Forscherteam „Ernährung“ beschäftigte sich mit den Fragen, wie wir Endverbraucher/innen unseren eigenen Wegwerfkonsum beurteilen, wie wir Lebensmittelverschwendung eindämmen und das Ziel der Europäischen Kommission, bis 2020 die Lebensmittelverschwendung um die Hälfte zu reduzieren, erreichen können.

Anhand einer aufschlussreichen Umfrage, an der über 1.000 Leute teilnahmen, Expert/inneninterviews und Literaturrecherche entwickelte das Forscherteam zwei Strategiekonzepte zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung für End- und Großverbraucher. Ihr wollt wissen, was Ihr selber tun könnt?

Wenn du mehr erfahren willst: Hier gibt's die Ergebnisse als Präsentation!

Unterstützt wurde die Gruppe von ihrer Mentorin Christina Tings unter Leitung von Prof. Dr. Anna Maria Häring der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde des Fachbereichs für Landschaftsnutzung und Naturschutz.

Forscherteam Mobilität:

Lassen sich Zuckerrübenabfälle als Anodenmaterial sinnvoll in Akkumulatoren der Elektroautos einsetzten?

Ziel der Bundesregierung bis zum Jahr 2020: 1 Million Elektroautos in Deutschland.

Etwas hochgesteckt? Vielleicht. Aber mit den richtigen Ansätzen definitiv machbar.

Momentan fahren 24.000 Elektroautos (Stand 2014) auf Deutschlands Straßen.

Doch wie kann man die Attraktivität der Elektroautos steigern und welche Alternative zu Graphit als Anodenmaterial gibt es, um die Elektroautos auch wirklich umweltfreundlich zu machen?

Mit dieser spannenden Frage beschäftigte sich das diesjährige Forscherteam „Mobilität“, in dessen Fokus die Zuckerrübe als nachwachsender Rohstoff für die Herstellung des Anodenmateriales stand. Dahinter verbirgt sich ein überaus komplexer Prozess, angefangen bei der hydrothermalen Synthese, über die Filtration, erneute Erhitzung, Carbonisierung bis hin zum Slurry und dem Einbau der fertigen Elektroden in eine Swagelok-Zelle. Die Auswertung der selbstgebauten Batterien birgt ein erstaunliches Ergebnis. Lest selbst!

Wenn du mehr erfahren willst: Hier gibt's die Ergebnisse als Präsentatiton! 

Unterstützt wurde die Gruppe von ihrem Mentor Kolja Beltrop, unter Leitung von Prof. Dr. Winter und dem MEET-Team (Münster Electrochemical Energy Technology) sowie dem MexLab-Team (Experimentierlabor Physik der Universität Münster) unter Leitung von Prof. Dr. Cornelia Denz, Institut für Angewandte Physik der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Forscherteam Wohnen:

Um wieviel können wir unseren Wohnraum reduzieren und welchen Beitrag leistet dies zum 2°C-Limit?

Die Wohnfläche pro Person hat sich in Deutschland in den letzten 40 Jahren fast verdoppelt. Sie beträgt heute 45 m² pro Person, Tendenz steigend.

Damit werden sämtliche Bemühungen der Energieeinsparung pro m² im Wohnsektor in Zukunft obsolet. Das Forscherteam „Wohnen“ hat sich deswegen an das heikle Thema Suffizienz herangewagt und entwickelte Ansätze, wie jeder Einzelne von uns im Bereich Wohnen dazu beitragen kann, den CO2 Ausstoß zu verringern. Theoretische Orientierung war für sie das Konzept der „2000 Watt Gesellschafft“. Hiernach dürften in 2150 im Bereich Wohnen lediglich 500 Watt pro Person weltweit verbraucht werden, um das 2°Limit zu halten. Ob das auch heute schon zu schaffen ist? Das Forscherteam experimentierte am eigenen Beispiel und entwickelte Ideen wie man Wohnraum effizienter nutzen bzw. verkleinern kann, um weniger Heiz- und Stromkosten zu haben, sich aber trotzdem noch jeder wohlfühlt. Ihr Ergebnis: Suffizienz ist eine sinnvolle Strategie, reicht allein im Gebäudesektor jedoch nicht aus. Warum?

Die Ergebnisse der Gruppe gibt es hier als Präsentation!

Unterstützt wurde die Gruppe von ihren Mentoren Prof. Dr.-Ing. Karsten Voss und Dipl.-Ing. Andre Rethmeier der Bergischen Universität Wuppertal, Fachbereich Architektur, Lehr- und Forschungsgebiet "Bauphysik und Technische Gebäudeausrüstung".

Forscherteam Energie:

Wie ist es möglich, ein komplexes Windenergiesystem, bestehend aus einzelnen Rotorelementen, flächeneffizient zu planen und zu konstruieren?

Den Klimawandel bremsen, das möchten wir alle. Am liebsten mit altbekannten Mitteln wie z.B. der Windenergie oder der Solartechnik.

Das Hauptziel ist bekannt: Bis 2050 sollen 95% der heutigen Treibhausgasemissionen reduziert werden. Ein ganz besonderes Augenmerk liegt hierbei auf der Windenergie.

So soll der Anteil der Stromerzeugung aus Windenergie von 8,5% (2013) auf 60% im Jahr 2050 wachsen. Um diese Zahl jedoch zu erreichen, bräuchte man entweder viel mehr freistehende Fläche oder aber eine Veränderung der Windräder selbst, um die Flächen effizienter zu nutzen und Kosten einzusparen.

Mit dieser Fragestellung beschäftigte sich das diesjährige Forscherteam „Energie“. Mithilfe von Messungen zur Verwirbelungen hinter den Rotorblättern, zum Abstand der einzelnen Rotorblätter untereinander und zur Windgeschwindigkeit, wurde ein dreigliedriges „Riesenwindrad“ entwickelt und modellhaft konstruiert. Die Idee des Forscherteams Energie spart gegenüber herkömmlichen Windrädern nicht nur 45% der Fläche ein, sondern schafft auch die nötigen Bedingungen, um dem 60% Ziel sehr nahe zu kommen. Schaut selbst!

Die Ergebnisse der Gruppe gibt es hier als Präsentation!

Unterstützt wurde die Gruppe von ihrer Mentorin Pia Bäune des MExLab (Experimentierlabor Physik der Universität Münster), unter Leitung von Prof. Dr. Cornelia Denz, Institut für Angewandte Physik der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

© A. Morascher

Forschungsergebnisse 2014

2014 war ebenfalls ein spannendes Forscherjahr für die Teilnehmer/innen des 2°Campus. Was es mit dem CO2 Fußabdruck von Milch auf sich hat, wie Batterien von E-Autos umweltfreundlich werden, warum Lichtkonzepte in Schulen alles andere als zu vernachlässigen sind und wie gut sich vertikal drehende Windräder eignen, könnt ihr hier nachlesen.

Zu den Ergebnissen und Radio Podcasts

Forschungsergebnisse 2013

© A. Morascher
Jugendliche forschen beim 2°Campus © Peter Grewer

2013 forschten die Teilnehmer des 2°Campus zu anderen spannenden Fragen aus dem Bereich Energie, Ernährung, Mobilität und Gebäude. Ihre Ergebnisse haben sie unter anderem auf die Theaterbühne gebracht. 

Zu den Ergebnissen und Theaterstücken.

Forschungsergebnisse 2012

© Peter Grewer
Jugendliche forschen beim 2°Campus © Peter Grewer

Bereits 2012 forschten die Teilnehmer des 2°Campus zu der Frage, welche naturwissenschaftlichen und technischen Innovationen einen Beitrag zur Reduktion der Treibhausgase leisten. Ihre Ergebnisse haben sie in vier originellen und humorvollen Kurzfilmen zusammengefasst.

Zu den Ergebnissen und Kurzfilmen.

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