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Wasserstoff schlau genutzt - mehr neues zur Energiespeicherung


von laura-therese
13.04.2014
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Im Energiepark Mainz versucht man neue Wege, um eine der wichtigsten Fragen der Energiewende zu lösen: Wie speichert man Energie, für Zeiten in denen kein Wind weht und keine Sonne scheint?

Die Hochschule RheinMain möchte dort ab 2015 gemeinsam mit den Stadtwerken und den Technikkonzernen Linde und Siemens die bisher größte Anlage bauen, bei der Windstrom zur Elektrolyse genutzt wird. Diese wiederum erzeugt H2, also Wasserstoff, der so chemisch die Energie speichert. Der Wasserstoff kann dann z.B. in Blockheizkraften zu Strom gewandelt werden. HIer seht ihr, wie die Elektrolyse funktioniert:

 © Energiepark Mainz

© Energiepark Mainz

Ich finde besonders gut, wie hier große Unternehmen, ganz entgegen ihrem Ruf, aktiv und wirkungsvoll an der Eneriewende arbeiten. Siemens hat die Elektrolyse weiterentwickelt. Linde hat den Wasserstoffverdichter beigesteuert. 

http://www.the-linde-group.com/de/news_and_media/press_releases/news_130607.html

Der neue Energiepark soll 2015 eröffenet werden und erst einmal als Forschungsbjekt dienen, um die Technik noch effizienter und lukrativer zu machen. Denn mit sechs Megawatt Strom hat die Anlage durchaus das Zeug, in Zeiten des Strommangels das Defizit im Netz auszugleichen. 

Ganz toll finde ich auch die Zusammenarbeit mit jungen Menschen, den Studenten an der Hochschule RheinMain. Was man da alles tolles studieren kann, solltet ihr euch mal anschauen. Ich glaube, mit folgendem Studiengang könntet ihr direkt an der Energie der Zukunft mitarbeiten: 

http://www.hs-rm.de/de/hochschule/bewerben-studieren/infos-fuer-studieninteressierte/studienangebot-im-ueberblick/umwelttechnik-beng/index.html?type=0&F=juliyxzt

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Kommentare (5)
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14.04.2014
Helen98 hat geschrieben:
Ich finde das ist eine echt tolle Idee. Hoffentlich machen das bald mehr Firmen, sodass es noch mehr Möglichkeiten für grünen Strom gibt :)
14.04.2014
IsabelB hat geschrieben:
Wir haben das Thema grade in Chemie!
Ich find es super, dass man bei der Speicherung als Wasserstoff so gut wie keine Energie verliert :) Bei allen anderen Methoden Energie zu transportieren geht ja irgendwie immer was verloren :(
Für die Umwandlung von Wasserstoff in Strom gibt es Brennstoffzellen. Darin gibt es eine Reaktion bei der Energie entsteht und Wasser, also völlig Emissionsfrei, vorausgesetzt natürlich, dass der Wasserstoff auch mit erneurbaren Energien hergestellt wurde.

Wenn man es sich genau anguckt, dann sind nicht einmal Elektroautos umweltfreundlich, denn der Strom wird meistens in Kohlekraftwerken produziert, also etnsteht doch wieder CO2 :( Man muss halt immer die komplette Herstellungskette betrachten.
14.04.2014
4lexSchneegans hat geschrieben:
Das hört sich wirklich gut an :) ich hoffe bald ist die Sache geregelt ...
14.04.2014
gelöschter User hat geschrieben:
Ich finde es gut, dass man endlich mal an der Speicherung arbeitet, auch wenn die Idee mit der Wasserstoffherstellung eigentlich schon ziemlich alt ist und man damit schon wesentlich früher hätte beginnen können.
Es gibt so viele Möglichkeiten Energie zu speichern, an die keiner denkt...
So hat eine Forschungsgruppe mal eine ganz simple Lösung gefunden, nämlich mit elektrischer Energie normale Luft mit einem Kompressor in Druckluft zu "verwandeln" und dann in großen Gasflaschen zu speichern. Braucht man dann wieder Energie, lässt man die Druckluft durch einen Schlauch ab, in dem eine Turbine sitzt. Diese wird dann von der Luft angetrieben und "produziert" dann wieder Strom - sogar fast 80% des vorher benötigten Stroms.
Allerdings kam man zu dem Schluss, dass man kein derart großes "Energiespeicher-Gebäude" bauen könnte, um eine ganze Stadt damit zu versorgen.
Auf die Idee, dass sich einfach jeder Haushalt so eine Anlage im Keller (mit Luftleitungen zum Dach) installieren lassen könnte, die dann bei Bedarf Strom mit ins Netz speisen würde, kommt man aber irgendwie nicht (würde ja auch nicht so viel Geld für die große Industrie bringen)...
13.04.2014
gelöschter User hat geschrieben:
Ich habe zwar noch nie etwas davon gehört, finde es aber sehr interessant.
Außerdem ist es gut, das so etwas gemacht wird!
Mir gefällt das...
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