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© Dagmar Heene / WWF
Platzsparende Windräder


von LinusKu
26.07.2015
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Wer kennt sie nicht? Man kann sie auf fast jeder Autofahrt sehen, aber auch auf dem Meer. Genau: die Windräder. Diesem Thema hat sich die diesjährige Energie-Gruppe des 2°Campus verschrieben. Um es genau zu sagen, wollen sie herausfinden, wie man Windräder möglichst flächeneffizient baut.
Am Mittwoch, den 22. Juli, besuchte ich die Energie-Gruppe bei ihrer Arbeit in Münster. Angekommen in Münster konnte ich gleich die fleißigen Forscher im MexLab besuchen. Gearbeitet wurde in drei Gruppen. Eine Gruppe führte mit  Probewindrädern Tests in einem Windkanal durch, um herauszufinden, wie man Rotoren möglichst platzsparend zueinander positionieren kann und trotzdem noch eine hohe Leistung erreicht. Dazu wurden drei verschiedene Tests durchgeführt. Im ersten Test wurde analysiert, in welchem Winkel der Wind auf das Windrad pusten sollte, um eine maximale Spannung zu erhalten. Dazu wurde eine Testgondel vor den Windkanal gestellt und immer um 5° weiter gedreht, bis der Wind seitlich gegen die Gondel bläst. Die dabei erreichte Spannung wurde gemessen. Im zweiten Test wurde getestet in welcher Entfernung zwei Windräder stehen sollten, um eine größtmögliche Leistung zu erzielen. Hierzu wurde ein Testwindrad in einem festen Abstand vor den Windkanal gestellt und ein anderes immer weiter nach hinten geschoben. Dabei wurde wie beim ersten Test immer wieder die Spannung gemessen. Im dritten Test wurde eine Rasterverschiebung gemacht. Dabei sollte herausgefunden werden, wie sich zwei Windräder überlappen können, ohne zu viel Spannung zu verlieren. Dazu wurde wie im zweiten Test ein Windrad in einem festen Abstand aufgebaut und ein anderes in einem Raster in der Nähe des Windrade gestellt. Es wurde wie üblich die Spannung gemessen.

Während dieser Tests plante die zweite Gruppe das Design ihres Windrades, das sie den anderen Gruppen in der folgenden Woche vorstellen wollen. Dazu benutzten sie ein Computerprogramm und bastelten ein Modell, das sie später im 3D-Drucker drucken ließen. Vorher wurden schon eigene Rotoren gedruckt, die später im Windkanal in den gleichen Test, wie sie oben genannt wurden, geprüft werden.

Die dritte Gruppe beschäftigte sich mit den Voraussetzungen für den Bau von Windrädern, also: Was für Genehmigungen brauche ich? Wer ist alles in einen Bau involviert? Die Ergebnisse wurden dann aufgeschrieben und werden anschließend den anderen Teilnehmern nach der Forschungswoche vorgestellt. Nach dieser Recherche fing die dritte Gruppe an die Umgebung für das Windrad zu bauen. Dazu wurde ein großes Plakat mit einem Google-Earth Bild auf eine Pappe geklebt und es wurde angefangen ein Fundament für das Windrad zu bauen. Nun muss die Energie-Gruppe nur noch das Windrad aufstellen und die Rotorblätter testen.
Die Stimmung war jederzeit gut und die Gruppe ist nie hektisch geworden, auch wenn mal nicht alles so lief wie geplant. Es gab allzeit viel zu lachen und auf jede Situation einen guten Spruch.
Mein Fazit: Tolle Zukunftsidee und ein sehr spannender Forschungstag. Ich freue mich sehr auf die Ergebnisse der Energie-Gruppe.

Bilder: © WWF/ Arnold Morascher

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Kommentare (1)
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27.07.2015
Ivonne hat geschrieben:
Danke, lieber Linus für deinen Einblick in den Forscheralltag der Energie-Gruppe des 2°Campus. Ein spannendes Projekt. Wir basteln gerade an den Ergebnispräsentationen, die hier bald vorgestellt werden...:-) LG!!
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