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© Dagmar Heene / WWF
Klimavertrag Paris


von freyjastern
19.12.2015
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22 P

Ich bin kein
großer Freund von Überraschungen. Aber gegen positive Überraschungen, zumal zur
Weihnachtszeit, habe auch ich nichts einzuwenden. Und somit freue ich mich sehr
über ein Klimaabkommen, dass tatsächlich von allen UN Mitgliedern akzeptiert
wurde.

 

Meine
Erwartungen an diese Klimakonferenz in Paris waren denkbar gering, zu groß waren
die Enttäuschungen über die seichten Absichtserklärungen bisheriger Konferenzen.
Auch der Verlauf dieser Verhandlungen ließ nicht viel Hoffnung auf ein
glückliches Ende. Die bemerkenswerteste Nachricht, die mich zur Konferenz
erreichte, war die Information, dass Obama seinen Dienstwagen aus den USA hat
einfliegen lassen. Ein eher trostloses Signal.

 

Und dann
das: Mit einem inzwischen zur Berühmtheit gelangten Hammer wurde ein Abkommen
verabschiedet, dass sogar Umweltverbände loben. Und das wie ich glaube zu
recht, denn

 

1.   
195
UN-Staaten haben sich auf einen Vertrag geeinigt, das alleine ist doch schon
eine diplomatische Meisterleistung die Hoffnung gibt

 

2.   
Das 2 Grad
Ziel wurde durch ein „deutlich unter 2 Grad“ Ziel abgelöst, die Problematik
bereits geringer Veränderungen der globalen Durchschnittstemperatur ist den
Staaten also bewusst

 

3.   
Die reichen
Industriestaaten sind sich ihrer Verantwortung (und Schuld) bewusst und sichern
Finanzielle Hilfen für ärmere, vom Klimawandel besonders betroffene Staaten zu

 

Ja, es
stimmt, dass die bisherigen Pläne grade einmal reichen dürften, um die
Erwärmung auf 3,5 Grad zu begrenzen und vielleicht ist die Überarbeitungszeit
von 5 Jahren tatsächlich etwas lang. Und natürlich gibt es keinerlei Mechanismus,
der eine Bestrafung Klimasündiger Nationen vorsieht.

 

Aber es ist ein Anfang, ein Rahmen in dem sich der
Umweltschutz auf nationaler und Kommunaler Ebene entfalten kann (nicht muss).
Wir sollten diesen Rahmen nutzen, uns mit noch mehr Energie und guten
Argumenten für Umwelt und Klimaschutz einzusetzen!

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Kommentare (1)
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20.12.2015
midori hat geschrieben:
Ganz recht! Global denken, lokal handeln. Jetzt ist es an den Staaten, ihre Versprechen zu halten und zu handeln. Und es ist an uns, sie stetig daran zu erinnern, was wir von ihnen erwarten, um einer lebenswerten Zukunft entgegenzusehen.

Nichtsdestotrotz - es ist das schönste Weihnachtsgeschenk dieses Jahr! :o)
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