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© Dagmar Heene / WWF
Frauen und Technik? Tanzende Roboter öffnen Augen


von Anticap
12.07.2015
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Dieses Jahr fand am 20. Juni bereits zum 10. Mal das Finale des zdi-Roboterwettbewerbs statt. Interessant, interessant … aber was hat das mit dem 2°Campus oder generell mit dem Umweltschutz zu tun? Ganz einfach, das diesjährige Thema: nachhaltige Nahrungsmittelproduktion!

Das spielt unserer Ernährungsgruppe ja eigentlich schon in die Hände, aber auch für mich war es spannend die Ideen von Gleichaltrigen zu diesem Thema zu hören.

An dem Wettbewerb nahmen rund 1000 SchülerInnen in 153 teil. In einzelnen Vorrunden wurden dann die Finalisten ermittelt. Dabei gibt es zwei Disziplinen. Einmal das Robot-Game, wo ein selbstprogrammierter Roboter einen festgelegten Parcours bewältigen muss, d.h. Nahrungsmittel ernten, transportieren und verkaufen. Gefragt ist hier vor allem die genaue Ausführung der Aufgaben. Ein anderer, aber nicht unbedingt leichterer, Schwerpunkt wird bei der Robot-Performancce bedient. Hier musste ebenfalls ein Roboter programmiert werden, jedoch ist die Art der Aufgabenbewältigung frei wählbar. Wichtig ist, dass eine themengebundene Geschichte entsteht. Diese wird mit Musik hinterlegt. Sowohl Choreographie als auch Gestaltung fließen hier neben dem reinen Programmieren mit in die Wertung. Eine wahre Besonderheit ist die Tatsache, dass hier nur Mädchen teilnahmeberechtigt sind, während das Robot-Game keine Beschränkung hat.
Mich persönlich haben zuerst natürlich die bunten „Bühnen“ der Robot-Performance gefesselt. Ich wollte mehr über die Gedanken dahinter erfahren. Gesagt, getan.

Der pinke Ballon mit einem „S“ wie bei Superman war der „Eyecatcher“ schlicht hin. Allerdings steht das „S“ hier für die Supergirls des städtischen Lindengymnasiums Gummersbach.
Dieses Team hatte sich überlegt günstige Alternativen (rechts) zu der konventionellen Landwirtschaft (links) aufzuzeigen. So sah sich die Massentierhaltung den freilebenden Kühen gegenüber und der „SALDI“-Markt einem kleinen, örtlichen Bioladen, welcher Wert darauf legt nicht so viele Lebensmittel wegwerfen zu müssen (ein Thema, welches auch der 2°Campus im 1.Block bei culinary misfits, auf den Grund gegangen ist). Auch die Überfischung und Verseuchung heimischer Gewässer durch Pestizide kam nicht zu kurz (Teich in der Mitte).

Eine andere Herangehensweise wählte dagegen das Team der Roboholics der Gesamtschule Marienheide. Ihr Gedanke: Man kann nicht alles ändern, aber selber einen ersten Schritt machen. Zur Verdeutlichung wurde deshalb in der Mitte ein Fußabdruck platziert, der auch für den individuellen CO2-Fußabdruck steht. Die gezeigte Story drehte sich um einen Schüler und seinen Lehrer auf einem Schulausflug, wobei er erklärt bekommt, was eine nachhaltige Lebensweise ist und wie diese in kleinen Schritten zu erreichen ist.

 

Den ersten Platz konnte leider keines der vorgestellten Teams für sich beanspruchen. Jedoch gaben alle zu durch die Arbeit mit dem Thema selber bewusster auf Nachhaltigkeit zu achten. Nicht zu vergessen ist aber, dass hier der Spaß und Kreativität im Vordergrund steht und ich muss sagen das hat man gemerkt. Also nochmal danke an die Roboholics für den Kuchen :D

 

 copyright: eigene Bilder

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Kommentare (2)
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19.07.2015
Anticap hat geschrieben:
Hi Ivonne gewonnen haben die BMVuture Kids der BMV-Schule Essen. Leider habe ich deren Performance aber nicht sehen können :) bis dann ich freu mich :D
19.07.2015
Ivonne hat geschrieben:
Liebe Pia, danke für den Bericht! Welches Projekt hat denn nun eigentlich den ersten Platz belegt? :-) Das würde mich interessieren. Freu mich auf den II.Block! Bis in zwei Tagen in Wuppertal!
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