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© Dagmar Heene / WWF
Energiewende: Ausbildung und Studium


von LisaWilhelm
12.10.2016
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30 P

Arbeit ist ein großer Teil unseres Lebens. Ich wollte etwas tun, was ich sinnvoll finde und womit ich mich identifizieren kann.“

Ihr wollt dazu beitragen, etwas für den Klimaschutz zu machen?

Dann wäre für euch, wenn ihr euch für die Energiewende interessiert, ein Beruf in diese Richtung genau das Richtige, um so euer Hobby zu eurem Beruf zu machen.

Was es im Bereich der Energiewende für Studiengänge und vor Allem später für Berufe gibt, möchte ich euch in diesem Artikel zeigen.

Falls ihr nicht genau wisst, welcher Studiengang für euch das Richtige ist, hilft euch die Seite studygreenenergy.org. Hier kann man Studiengänge in einem beliebigen Umkreis und mit verschiedenen Ausrichtungen finden.

Dabei kann man erstmal zwischen natur- und ingenieurwissenschaftlich sowie rechts- und wirtschaftswissenschaftlich wählen. Bei beiden Ausrichtungen kann man jeweils festlegen, ob man eher anwendungsorientiert oder forschungsorientiert studieren möchte und auch wie sehr man sich für einzelne Themen interessiert. Das wären bei Natur- und ingenieurwissenschaftlich beispielsweise Energieeffizienz, Windenergie, Energiepolitik, Wasserkraft, Gebäude sowie viele weitere. Bei rechts- und wirtschaftswissenschaftlich findet man Themen wie Energie- und Umweltmanagement, Umweltpsychologie, Energie- und Umweltpolitik etc.

Es sind sowohl Bachelor- und Masterstudiengänge als auch Duale Studiengänge und unterschiedliche Sprachen dabei.

 

Einige Beispiele, die ich in meiner Umgebung gefunden habe sind:

Energiewirtschaft

Internationales Energiemanagement

Energie-Ingenieurwesen

Gebäude- und Energietechnik

Energieinformatik

Erneuerbare Energien

Prozess-, Energie- und Umwelttechnik

Umweltmanagement

Technisches Management in der Energie-, Gebäude- und Umwelttechnik

Die meisten dieser Studiengänge werden von verschiedenen Fachhochschulen in Englisch und Deutsch angeboten.

 

Durch Anklicken kann man mehr über den Studiengang an dieser Fachhochschule erfahren wie die Regelstudienzeit, die genaue Studiengangs Richtung und spätere Beschäftigungsmöglichkeiten.

 

Die Bergische Universität Wuppertal bietet zum Beispiel einen Masterstudiengang im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen mit der Studienausrichtung Umweltmanagement/ Energiemanagement an, der 2 Jahre dauert und bei dem es auch die Möglichkeit eines Auslandssemesters gibt. Bei diesem Studiengang erlernt man komplexe energietechnische Fragestellungen unter Beachtung von technischen und wirtschaftlichen Randbedingungen zu bearbeiten. Die Kontaktdaten der Hochschule sowie des Studiengansleiters, einen Link zur Website und zu einer genaueren Erklärung des Studiengangs erhält man auch.

 

 

Auf der Seite berufenet.arbeitsagentur.de bekommt man zusätzlich zu den Studiengängen auch noch zu Ausbildungsberufen Informationen über die Hochschul- bzw. Ausbildungsberufe detailliert, typische Branchen und einige Bilder, wie der Berufsalltag später aussehen könnte.

 

 

 

Anschließend möchte ich euch nun einige Einblicke in mögliche Berufe geben.

 

Die Planerin:

Um Planerin zu werden kann man unter anderem Landschaftsarchitektur und Umweltplanung studieren. Eine mögliche Aufgabe wäre dann beispielsweise die Planung von Windenergieanlagen, da bis ein Windrad steht, mehrere tausend Arbeitsstunden Planung notwendig sind. Die Planung eines Windparks kann auch fünf Jahre dauern. Es muss erstmal geguckt werden, welche Flächen potenziell geeignet sind, wo ein potenzieller Standort ist, ob es Gründe gegen den Bau wie oberirdische Stromleitungen gibt und vieles Mehr. Auch muss die Wirtschaftlichkeit eines Windrads eingeschätzt werden, wofür Windströme simuliert werden.

 

Der Optimierer:

Umwelttechnik/ Umweltmesstechnik sind mögliche Studiengänge, um Optimierer zu werden. Die technische Betriebsführung von Biogasanlagen, wäre eine Tätigkeit. Hierzu müssen die Daten studiert, ausgewertet sowie optimiert werden damit zum Beispiel Konzepte zur Senkung des Stromverbrauchs entwickelt werden können. Das Planen von Biogasanlagen oder von Erweiterungen und der anschließenden Überwachung des Baus könnte auch dazu gehören.

 

Der Forscher:

Ein mögliches Studium dafür wäre Geowissenschaften. Forschen könnte man beispielsweise an Heißwassersystemen. Um ein geothermisches Kraftwerk zu errichten fängt man bei der Warmwasser Suche zur Energieerzeugung an und berechnet auch die Wirtschaftlichkeit. Es wird an der Frage geforscht, was nötig sein muss, um mit heißem Wasser Wärme und Strom zu erzeugen. Geothermie ist dafür da, nachts Strom zu produzieren, wenn beispielsweise Photovoltaikanlagen keinen Strom liefern. Dafür reist man oft in andere Länder um die Arbeit zu begleiten und muss Daten auswerten und analysieren. Die Messungen vor Ort werden durch Laborversuche begleitet. Solch ein Beruf wird unter Anderem empfohlen, wenn man in Physik, Chemie, Mathe und Technik begeistert ist.

 

Energieberaterin:

Bauingenieurwesen ist ein mögliches Studium um in dieser Branche tätig zu werden. Hierbei gibt man beispielsweise Privatpersonen und Unternehmen für ihre Bauvorhaben Energieausweise und prüft auch auf dem Bau vor Ort, ob die im Nachweis angesetzten Dinge wirklich umgesetzt werden. Das könnte unter anderem die Dämmstärke sein. Dieser Beruf trägt etwas zur Energiewende bei, da gut gedämmte Häuser Energie sparen. Für diesen Beruf sollte man Sachverstand haben, Mathematik mögen und für die Kommunikation mit Planungsbeteiligten ein gesundes Selbstbewusstsein haben.

 

 

Mögliche Arbeitgeber wären beispielsweise die Stadtwerke:

Hier könnte man im Bereich Elektromobilität tätig werden, als Leiter von Bereichen wie „Regenerative Stromerzeugung“ etwas für die Energieversorgung vor Ort erreichen oder eine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik machen und künftig mit Photovoltaikanlagen arbeiten und vieles weitere.

 

Detaillierte Arbeitseinblicke und Firmen die Berufe in diesen Bereichen anbieten findet ihr auf energiewende-schaffen.de.

 

Lisa Wilhelm

 

 

 

Fotos:

Titelbild: flickr.com

Bild 2, 5: pixabay.com

Bild 3, 4: commons.wikimedia.org

Bild 6, 8: Arnold Morascher

Bild 7: Maxie

 

 

 

 

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Kommentare (2)
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Sortieren nach Aktualität:
17.10.2016
Wasserjunge hat geschrieben:
Sehr interessanter und wissenswerter Artikel von dir! :)
Ich denke, dass dieser Bericht einige Interessierte oder auch noch Unentschlossene dazu bewegt in den Umwelt- und Naturschutz zu gehen.
Schöne Zusammenfassunf und passende Bilder, bitte mehr davon!
16.10.2016
LeaGigou hat geschrieben:
Danke für die Zusammenfassung!
Es sind alles echt sehr interessante Berufe :)
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