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Forschung!


© Dagmar Heene / WWF
Ein Forscher zurück im Alltag


von greenboy96
15.04.2013
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Dem langweiligen Gewohnten entflieht der Mensch gerne - Die Wahrheit dieser These kann ich nur bestätigen! Nach knapp zwei Wochen zurück im Alltag, denke ich immer noch an die tollen Tage des ersten Blocks. Dass der 2° Campus eine ganz besondere Zeit wird stand für mich seit ich von dem Projekt höre außer Frage, doch das er meine hohen Erwartungen noch weit übertrifft hätte ich nicht gedacht.

Ist es das Forschen? Die Experten ? Das neue Wissen ? Die unschätzbar wertvollen Möglichkeiten ? JA, auch dies, doch vor allem und an erste Stelle sind es die Menschen die mir am meisten fehlen - All die anderen jungen Forscher und Forscherinnen, die herzlichen Pandas (die Mitarbeiter es WWFs) sowie unsere Mentoren. Mit so viel Neuem bin ich nach diesen 6 Tagen Zuhause angekommen. Die ersten Tage wieder in den eigenen 4 Wänden habe ich wieder Energie getankt, denn der erste Block war sehr aktions- und programmreich. Doch konnte ich meine letzte Ferienwoche ja noch erholsam genießen.

Trotz dem Luxus der Ferien habe ich natürlich meinen guten Vorsatz eingehalten, denn jeder von uns hat sich einen guten Vorsatz überlegt, um das Klima auch im Kleinen selbst zu schützen (falls nichts bereits geschehen). Mein guter Vorsatz ist mindestens ein milchfreier Tag die Woche! Für mich ist dies schon eine mittelgroße Umgewöhnung: Nicht jeden Morgen verschlafen Musli mit Milch zu verputzen, sondern Brot oder Anderes zu essen. Nebenbei bin ich nun zu 100% Sojamilch umgestiegen, also falls ich zwei oder drei Mal die Woche Milch trinke, dann jetzt Sojamilch.

Vielleicht denken jetzt Manche – Aber für Sojamilch wird doch der Regenwald abgeholzt, ist das wirklich das kleinere Übel? Zu diesem Thema habe ich aber einen interessanten Artikel gelesen:

“Zwar stimmt es, dass die Produktion von Sojabohnen große Flächen des Regenwalds zerstört. Das braucht Sie als Sojamilchtrinker aber aus zwei Gründen nicht zu belasten:

Erstens sind die Bohnen für die Sojamilch, die Sie hier bekommen, meist weit entfernt vom Regenwald gewachsen. Was Sie hier in normalen Supermärkten finden, wird meistens Sojamilch des europäischen Marktführers Alpro Soya sein. Und der bezieht seine Bohnen hauptsächlich aus Kanada und Frankreich.

Zweitens landen die meisten Bohnen, die auf abgeholzten Regenwaldflächen wachsen, nicht in Milchgetränken, sondern in Tierfutter. Wenn Sie also keine Milch vertragen oder Sojamilch einfach lecker finden: nur zu.“

Somit bin ich nun auf die pflanzliche Milch, mit Vertrauen auf meine Quelle, umgestiegen und hoffe meine Klimabilanz zumindest etwas verbessert zu haben. Kleine Schritte verändern und retten die Welt! Ich freue mich riesig auf den zweiten Block!!!


Der interessante Artikel ist von Theresa Bäuerlein: http://www.zeit.de/lebensart/essen-trinken/2010-11/gewissensbisse-milch-soja
 

Foto: besserhaushalten.de Blog

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Kommentare (2)
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16.04.2013
MarcelB hat geschrieben:
interessante Seite zum angesprochenen Saatgut: http://www.saatgutfonds.de/

"Wussten Sie,...

... dass über 70 % des kommerziellen Saatgutmarktes weltweit von nur 10 großen Agrarkonzernen beherrscht wird?

... dass die Entwicklung einer neuen Sorte mindestens 10 Jahre dauert und über 600.000 ? kosten kann?"
15.04.2013
larslueneburg hat geschrieben:
Um eine Frage zur Anregung zu stellen:
Woher kommt das Saatgut für den weltweiten Sojaanbau?
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