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Forschung!


© Dagmar Heene / WWF
Ein Forscher zurück im Alltag (4)


von lavica
03.05.2013
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Spannende und erschreckende Vorträge, angestrengte, hitzige Diskussionen, das morgendliche „Mein Dackel Waldemar“zum Aufwachen singen oder selbst das eisige Winterwetter in Berlin liegen nun schon wieder ziemlich weit hinter den 2°Campus-Forschern.

Der Alltag hat uns wieder erreicht, der Frühling endlich eingeholt: Obstbäume blühen in voller Pracht, Wiesen strahlen ein frisches Grün aus und die Vögel zwitschern um die Wette.
Hört sich ziemlich poetisch an, oder? Ist es auch!

 

Die erwachende und sprießende Natur bedeutet für mich Neuanfang, Energie, Motivation und Veränderung. Mit großen Vorsätzen stürzte ich mich also nach dem ersten Block des 2°Campus in die wunderschöne Jahreszeit, denn wir alle haben uns einer Selbstverpflichtung unterzogen. Bei dieser haben wir uns für individuelle Maßnahmen entschieden, mit denen wir gegen die globale Klimaerwärmung vorgehen.

 

Mein Vorsatz war es, in der Woche einen vegetarischen Tag einzubauen, um den Fleischkonsum zu minimieren und damit eine gigantische Quelle der, vom Menschen verursachten Treibhausgase zu verkleinern.

Das hätte ich mir schwerer vorgestellt: Da ich mittags in unserer Schulmensa esse und diese seit  kurzem einen „Veggi-Tag“ eingeführt hat ist es für mich keine Hürde an diesem Tag noch auf Wurst zu verzichten und auf Käse zurückzugreifen. So leicht können kleine Schritte zu einem liebevolleren Umgang mit unserer Umwelt sein, welche in der Masse  doch viel bewegen können!

 

Doch so richtig zufrieden war ich damit nicht, denn ich hatte mir vorgenommen, mich wirklich anzustrengen. Begonnen mit Papiersparen, sowieso Verwendung von Recycling-Papier, Fahrrad fahren oder bewusster darauf zu achten, ob Elektrogeräte ausgestellt werden können, versuche ich nun mehr und mehr umweltbewusst zu leben.

Im Politikkurs habe ich bereits, passend zum Thema Umweltpolitik, auf die WWF-Jugend aufmerksam gemacht und über meine Erfahrungen, die ich in den letzten Wochen mitnehmen konnte, informiert. Schon eine etwas größere Aufmerksamkeit der Gesellschaft gegenüber dem Thema Klimawandel und dessen Konsequenzen ruft zum Nachdenken und zum Hinterfragen typischer Handlungsmuster auf.

 

Ein gewisser Höhepunkt seit dem 2°Campus bildet ein „Mini-Projekt“, das ich mit meinem Onkel in Angriff genommen habe: Gemeinsam sind wir an einem Samstag Morgen mit den Rädern in die umliegenden Felder von Göttingen gefahren. In unseren Rucksäcken befanden sich Schaufel, ein Kanister Wasser und etwas Schnur. In der Hand meines Onkels, „Walfried“, der Walnussbaum! Mit einem wunderschönen Blick auf Land und Windräder fanden wir ein hübsches Plätzchen, um ihn dort einzupflanzen.

Es ist wirklich ein tolles Gefühl nun an „Walfried“ vorbeizufahren, ihn gelegentlich zu gießen und sich dann vorzustellen, wie er wohl in 50 Jahren aussehen mag!

 

Damit man „Walfried“ auch noch in 50 Jahren besuchen und Walnüsse ernten kann, müssen wir alle daran arbeiten, bewusster und nachsichtiger auf der Erde zu leben. Ich will auch künftig den Frühling genießen und nehme mir fest vor, ihm standhaft, mit weiteren Ideen und Taten gerecht zu werden!

 

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Kommentare (4)
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06.05.2013
Ivonne hat geschrieben:
Liebe Leonie,
danke für den schönen Einblick in deinen Alltag :-) Ich finde den Namen "Walfried" toll und wünsche ihm, dass er ganz gesund in den Frühling hinein wächst! :-)
Viele liebe Grüße aus Berlin!
05.05.2013
Cosima hat geschrieben:
Hört sich toll an, Leonie. Finde ich super,dass du dir selbst Herausforderungen stellst :)
Freu mich schon sehr dich wieder zu sehen.
03.05.2013
Sunlight hat geschrieben:
Toll, was du seit dem 1. Block des 2°Campus alles gemacht hat und dass Du Dich so engagierst! Die Sache mit "Walfried" finde ich besonders schön! :) Ich freu mich schon sehr auf die Forschungsphase in Münster und Euch alle wiederzusehen! Bis dahin weiter so ;)
03.05.2013
midori hat geschrieben:
Welt retten kann so einfach sein! :o)
Danke für den persönlichen Einblick in Dein Leben. Schön zu sehen, dass der 2°Campus so enorm zum Umdenken und Handeln bewegen kann. Weiter so! :o)
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