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© Dagmar Heene / WWF
Ein Forscher zurück im Alltag (2)


von PaolaBlu
21.04.2013
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 Ein Forscher zurück im Alltag

 

Seit ich vom ersten Block des 2°Campus zurück bin sind jetzt schon 3 Wochen vergangen und ich bin erstaunt wie schnell die Zeit vergangen ist! Allerdings liegen damit noch viele weitere Wochen vor uns bis wir uns wiedersehen, und ich vermisse alle miteinander jetzt schon unglaublich! Wir haben uns so schnell aneinander gewöhnt und uns „eingelebt“, so dass wir schon am 1. Tag super viel Spaß hatten. Und sogar am Bahnhof vor der Abreise haben wir noch gelacht! Also alles in allem ein toller 1. Block und noch viel tollere Menschen!

 

Doch es waren nicht nur die anderen Nachwuchsforscher mit denen wir gelacht haben! Ein Teil des 2°Campus-Teams sind nämlich auch die tollen Teamer und unsere Mentoren und all die Forscher die wir kennenlernen durften! Es war also eine ziemlich Ereignis- und Erfahrungsreiche Woche! Durch all das, was wir jeden Tag gehört und gemacht haben, war es allerdings auch anstrengend. Anstrengend aber trotzdem SUPER ! :)

 

Wir alle hatten uns am Ende der Woche ein Ziel gesetzt, meines war mehr auf regionale und saisonale Produkte zu achten, und bis jetzt läuft es ganz gut. Ich achte beim Einkaufen mit meinen Eltern immer darauf ob es überhaupt aus Deutschland und vielleicht auch aus der Region kommt. Ich esse so gut wie keine Früchte mehr die aus Spanien, Marokko oder anderen Ländern kommen, und wenn dann nur mit Fair Trade Siegel. Außerdem achte ich darauf Obst und Gemüse zu essen das gerade Saison hat, wie z.B. Radieschen oder Rhabarber und natürlich kommen jetzt auch schon die ersten Erdbeeren und auch Äpfel. Um zu sehen was es gerade für saisonale Produkte gibt, gibt es eine tolle Seite die ich gefunden habe, sie nennt sich Ernährungsstudio>Saisonkalender von Nestle: http://ernaehrungsstudio.nestle.de/start/ernaehrungwissen/basiswissen/Saisonkalender.htm?WT.mc_id=saisonkalender_saisonales%20gem%C3%BCse&WT.srch=1

Eine informative Seite die ihr gerne mal besuchen könnt :)

 

Es ist zwar manchmal schwer beim Einkauf nicht zur Mango oder zur Banane zu greifen aber dann denke ich immer daran was ich mir vorgenommen hab und was ich damit erreichen will, denn ich möchte durchhalten!

Schwerer als in Berlin fällt es mir auch weil ich all die anderen Teilnehmer nicht sehe die das ebenfalls „durchmachen“ dennoch oder gerade deswegen tauschen wir uns im Internet über unsere Erfahrungen aus und helfen einander.

 

Oft sagen Freunde oder meine Eltern zu mir wenn ich schon so denke dann müsste ich doch eigentlich auf alles verzichten. Doch ich weiß dass jeder mit kleinen Schritten anfängt und ich tue meinen Teil in dem ich vegetarisch esse und mein Ziel einhalte. Denn wie greenboy96 schon schrieb: „Kleine Schritte verändern und retten die Welt!“

Dem kann ich nur zustimmen!
Ich freue mich und bin gespannt was es im Sommer wieder alles für uns zu entdecken gibt!

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Kommentare (5)
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01.05.2013
PaolaBlu hat geschrieben:
Hallo liebe Ivonne,
ja es gibt allerdings noch viele ungeklärte Fragen bei mir besonders diese die Du angesprochen hast: Mango+Banane kompletter Verzicht und Bio oder Regional!
Ich habe gerade meine Englischklausur gehabt und da haben wir ein sehr interessantes Interview gehört in welchem eine Wissenschaftlerin sagte, es sei umweltfreundlicher importierte Ware (Fair Trade) zu kaufen als wenn man Gemüse,Obst... hier im Winter in Gewächshäusern anpflanzt und Unmengen an Strom verbraucht ! Ich finde es ist eine sehr Interessante These !!!
Deshalb freue Ich mich schon wahnsinnig auf den nächsten Block gerade da ich in der Ernährungsgruppe bin:)) Ich hoffe wir werden viel zu diesen Fragen lernen und sie evtl. auch klären !
Ich habe auch schon angefangen mich dementsprechend umzustrukturieren. Wir kaufen eh eigentlich immer Fair Trade Produkte und ich achte eben darauf was jetzt besser ist eben Fair Trade oder Bio importiert oder nicht Bio aber aber regional und das kaufe ich dann.
Die Links sind auch Super !
Viele liebe grüße
Paola
30.04.2013
Ivonne hat geschrieben:
Liebe Paola,

sich klimafreundlich zu ernähren ist in der Tat gar nicht so einfach.
Wir versuchen dies auch zu tun und sind auf ein paar Punkte - insbesondere im Hinblick auf den Konsum von regionalen und saisonalen Produkten - gestoßen, die wir euch gern mitteilen würden.

Regional und saisonal einzukaufen, ist aus mindestens zwei Gründen klimafreundlich: Das Obst und Gemüse muss nicht lange transportiert werden ? der CO2 Verbrauch für Transportwege ist also vergleichsweise gering. Und: da frisch geerntet, hat regional und saisonal geerntetes Obst und Gemüse auch keine Energie in Kühlhäusern oder Nachreifungshallen verbraucht. Zu Recht sagt Ihr also: wenn es Produkte wie Spargel und Erdbeeren gerade nicht gibt, verzichten wir am besten darauf und greifen stattdessen auf regionale und saisonale Alternativen zurück und orientieren uns dabei am Saisonkalender.

Was du nicht angesprochen hast, ist die Kontroverse ? lieber regional oder lieber bio einkaufen? Folgende Situation hat bestimmt schon jeder einmal von uns erlebt: kaufe ich die Tomaten aus Deutschland (regional aber kein bio) oder Tomaten aus Spanien (bio aber kein regional)? Hier wird es ziemlich kompliziert für den Verbraucher, denn man muss viele Sachen wissen, die sich per se nicht beim Kauf der Tomaten erkennen lassen: Die Klimabilanz ist zum Beispiel besonders schlecht, wenn die Tomaten aus beheizten Gewächshäusern stammen. Die Klimabilanz ist aber auch schlecht, wenn die Tomaten mit dem Flugzeug ankommen. Wie entscheidet man sich nun? Leider gibt es noch keine CO2 Etikettierungen von Lebensmitteln. Grundsätzlich gilt aber die Faustregel: nicht nur regional allein, sondern regional + ökologisch schneidet in der Klimabilanz am besten ab.

Schließlich noch ein paar Worte von mir zu Bananen- und Mangofrage: Beides sind Früchte, die man hierzulande nie regional oder saisonal bekommen wird, weil sie unter unseren klimatischen Bedingungen nicht wachsen. Sollte man deswegen wirklich ganz auf Bananen und Mangos verzichten? Wir finden nicht. Denn viele Bananenplantagebauern leben von unserem Bananenkonsum. Arbeiten sie unter fairen Bedingungen und bauen sie ihre Produkte mit den Prinzipien des ökologischen Landbaus an, was spricht eigentlich dagegen? Allein was Bananenplantagen betrifft, gibt es inzwischen viele Öko- bzw. Öko-fairtrade-zertifizierte Ware. Außerdem kommen die allermeisten weitgereisten Importe, wie Bananen nicht per Flug, sondern per Schiff über die Weltmeere. Ich schaue bei tropischen Früchten immer, ob sie eingeflogen werden oder nicht und entscheide mich für die Variante, die per Schiff zu uns gekommen ist. Wenn ich dann noch mit dem Fahrrad einkaufe, kann ich die fairgehandelte Schiffsbanane mit gutem Gewissen und mit Genuss essen. Letztlich sollte aber jeder allein für sich entscheiden, ob er tropische Früchte kauft oder nicht.

Es ist kompliziert, alle ?wenn? und ?aber? abzuwägen, zumal man viele Informationen nicht vor sich hat beim Einkaufen, aber sicherlich bringt uns hier der II. Block des 2°Campus und der Dialog mit euren wissenschaftlichen Mentoren ein ganzes Stückchen weiter.

Unter diesem Link sind noch einmal, wie ich finde, die wichtigsten Fakten einer klimafreundlichen Ernährung übersichtlich zusammengefasst: http://www.klima-sucht-schutz.de/energiesparen/energiespar-spezial/konsum-spezial/tipps-fuer-eine-klimafreundliche-ernaehrung.html

Und hier findet Ihr auch nochmal einen anderen, sehr übersichtlichen Saisonkalender des aid-Infodienstes: http://www.aid.de/downloads/ansichtsbeispiel_saisonkalender.pdf

Liebe Grüße, Ivonne
27.04.2013
PaolaBlu hat geschrieben:
lavica dem kann ich echt nur zustimmen ! Wenn man aber mal über die "Food miles" nachdenkt ist das echt krass!
Danke Lukas :)! deiner war auch super !!!!
25.04.2013
lavica hat geschrieben:
es ist ECHT nicht einfach auf so etwas, wie Bananen zu verzichten, denn das ist z.B. eine Frucht, die hier in Deutschland genauso oft im Rucksack zu finden ist, wie der heimische Apfel... Auch verrückt, wie selbstverständlich so etwas für uns ist!
22.04.2013
greenboy96 hat geschrieben:
Super schöner Artikel! :)
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