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Der Umwelt zur Liebe – Meine Selbstverpflichtung


von Hannah2000
05.06.2016
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49 P

 

Meine Selbstverpflichtung:

Als ich mir überlegt habe, wie meine Selbstverpflichtung aussehen könnte, hatte ich anfangs ganz viele Ideen. Ich habe mich dann entschieden, meinen Palmölverbrauch möglichst stark zu reduzieren bzw. gar kein Palmöl mehr zu benutzen, da es schlecht für die Gesundheit, ethisch fragwürdig und natürlich schlecht für die Umwelt ist.

 

Gründe:

Der Anteil an gesättigten Fettsäuren (das sind „schlechte“ Fette) gilt als einer der Hauptmitverursacher für Diabetes.
Zudem sind die Arbeitsbedingungen für die Arbeiter auf den Plantagen schlecht und die Verletzungsgefahr ist auch relativ hoch.
Das Hauptanbaugeiet von Palmöl liegt in Indonesien, wo die vom Aussterben bedrohten Orang-Utans leben, die durch Brandrodung immer weiter bedrängt werden. Die Muttertiere werden von den Arbeitern getötet, weil sie eine Gefahr für diese darstellen und die Jungtiere werden als Haustiere auf dem Markt verkauft.

 


Die Waldbrände, die 2015 auf Indonesien wüteten, entstanden durch die Brandrodung zum Ausbau der Palmölplantagen und zwangen die Einwohner über drei Monate abends Sauerstoff zu inhalieren.

Umsetzung:

Am Anfang war es relativ umständlich den Palmölverbrauch zu reduzieren, da ich immer die Rückseiten der Lebensmittelverpackungen durchlesen musste. Dabei war es gerade bei den Lebensmitteln noch einfacher herauszufinden, ob Palmöl enthalten ist. Bei Hygieneartikeln ist es schwieriger gewesen, weil ich die Rückseiten nicht verstanden habe, da die Rückseiten nur aus Fremdwörtern bestehen.
Mittlerweile habe ich eine App gefunden, die mir angibt, ob Palmöl in dem Produkt enthalten ist, dadurch ist es jetzt relativ einfach. Die App Code Check gibt immer an, ob Palmöl drin ist und zeigt auch andere Daten an.
Darum habe ich mich entschlossen, die Selbstverpflichtung zu erweitern, indem ich einen Tag pro Woche Vegan lebe. Das klappt schon ganz gut, ich hab mich nur noch nicht ganz daran gewöhnt, sodass ich es morgens manchmal vergesse.

Ergebnis:

Meine Selbstverpflichtung macht mir viel Spaß! Es ist interessant, wie viel Palmöl überall drin ist. Es ist eine tolle Erfahrung, zu merken, dass es gar nicht so schwierig ist, sein Verhalten zu verändern. Es ist mir relativ einfach gefallen und es gibt auch viele Alternativen bzw. einiges kann man auch einfach weglassen.
Einige Süßi

gkeiten etc. muss ich nicht ersetzten, weil ich sie vorher auch nicht gegessen habe. Andere Sachen wie Bratöl, kann man durch andere neutrale Öle ersetzten. Bei Duschzeug und Deos gibt es einige Sachen die Palmöl enthalten, aber auch einige die kein Palmöl enthalten.

 

Hannah Bornemann

 

 

 

Bildquellen:
eigene Fotos

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Kommentare (3)
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12.06.2016
Gangsterhunnie hat geschrieben:
Super Sache, dass du da so drau achtest. ich persönlich schaue auch manchmal auf den Lebensmitteln nach, aber immer gelingt mir das leider nicht. Meistens geht meine Muttereinkaufen und ich erinnere sie des öftetren mal daran, nach zu schauen. Bei Kosmetik hab ich allerdings noch nie wirklich drauf geachtet. Sollte ich wohl mal machen, was? ^^
05.06.2016
Hawkeye hat geschrieben:
Hey :D Wirklich cool dass du das machst, Respekt. Dachte nicht dass so viel in vielem ist. Und das mit dem " Ein Tag Vegan " ist auch eine große Nummer. Ich bekomme dass Vegetarisch 3 mal pro Woche nicht richtig hin.


Es erstaunt mich immer wieder wie viele Sachen ( ins besondere Kosmetik ) die Frauen / Mädchen doch brauchen /haben.
05.06.2016
GiuliaMag hat geschrieben:
Ja, es ist wirklich uuunglaublich, in wie vielen Sachen Palmöl enthalten ist.
Ich finds übrigens super, dass du deine Selbstverpflichtung noch auf einen veganen Tag erweitert hast ;) und wenn dir das Frühstück manchmal schwer fällt, dann habe ich hier was für dich: Bananenbrot! (http://cakeinvasion.de/bananenbrot-vegan/) Das kann man morgens gar nicht vergessen, so lecker ist das. Und für die Schule ist es super praktisch.


Schöner Artikel :)
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