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Forschung!


© Dagmar Heene / WWF
2°Campus Gruppe im Bundeswettbewerb Jugend forscht


von Lara_Gr
27.03.2015
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Es ist kaum zu fassen! Das 2° Campus Team war auch im Landeswettbewerb Jugend forscht erfolgreich und hat sich als Landessieger mit dem besten interdisziplinären Projekt für den Bundeswettbewerb Jugend forscht qualifiziert. Zusätzlich haben wir den Sonderpreis Erneuerbare Energien des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und den Sonderpreis Wasserstoff, Brenstoffzelle und batterieelektrische Antrieb der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brenstoffzellentechnologie erhalten.

Über den Regionalwettbewerb haben wir bereits berichtet. Dort findet ihr auch eine Beschreibung unserers Projektes. 

http://www.wwf-jugend.de/durchstarten/2-grad-campus/artikel/2-campus-gruppe-erfolgreich-bei-jugend-forscht;7439

Nach dem Regionalwettbewerb haben wir natürlich weiter geforscht. Wir haben insgesamt 15 Dual-Graphit-Batterien (sowohl Anode als aus Kathode bestehen aus Kohlenstoff) gebaut, an denen wir die optiale Ladespannung testen konnten. Mit einer Batterie haben wir eine Zylovoltammetrie Messung durchgeführt. Das ist eine Messmethode, bei der man einen Spannungsbereich abtastet und dann auf seinem Graphen sehen kann, wann ein Elektron frei wird. Das passiert zum einen wenn Ionen (Ladungsträger) sich in den Graphit einlagern (dies ist der gewünschte Effekt), zum anderen aber auch wenn sich der Elektrolyt (Flüssigkeit zwischen den beiden Graphitplatten, die die Ionen enthält und z.B eine Schutzschichten auf dem Graphit bilden soll) zersetzt. Auf diesem Graphen lässt sich auch erkennen, wenn sich die Graphitschichten durch die Einlagerung von zu großen "Teilchen" aufweiten, und damit kaputt gehen, denn auch dort wird ein Elektron frei. Unserem graphen kann man genau diese unerwünschte Elektrolytzersetzung und Einlagerung der zersetzungsprodukte ansehen.

Wir wollten natürlich endlich unser Modellauto (BMW i8 Maßstab 1:14) zum fahren bringen. Dazu haben wir drei der Dual-Graphit-Batterien (Größe 70cm2) parallel geschaltet. Leider haben auch diese Batterien nicht ausgereicht, um das Auto anfahren zu lassen. 

Danach haben wir dann eine Batterie aufgeschnitten. Leider ließ sich erkennen, dass unser Graphit zerstört war, da sich die Graphitschichten durch die Einlagerung von Ionen aufgeweitet hatten. 

Das hört sich jetzt vielleicht alles sehr ernüchternd an, aber wir wissen jetzt wesentlich besser, warum unsere zelle nicht ganz so gut funktioniert. 

Wir bereiten momentan eine nächste Forschungsphase vor, damit unsere umweltfreundlche Batterie es irgendwann mit den herkömmliche Batterien aufnehmen kann. Wir werden verschiedene umeltfreundliche Materialien testen.

Habt ihr noch Verständnisfragen, Anregungen, Kritik?

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Kommentare (2)
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Sortieren nach Aktualität:
13.04.2015
Ivonne hat geschrieben:
Ihr könnt sehr stolz auf euch sein! Große Klasse und danke für den Bericht!
27.03.2015
Sunlight hat geschrieben:
Große klasse!! Ich bin gespannt, was Ihr noch herausfindet! :)
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