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2°Campus: Forschen in Münster


von peacemeinfreund
26.07.2012
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Heute war für uns, die Energiegruppe, bereits der zweite Forschungstag in Münster, an dem es einiges für uns zu erledigen gab. Wie einige bereits in meinem Artikel gelesen haben, forschen wir während des zweiten Blocks des 2°Campus an der Optimierung der organischen Solarzelle.


Für einige von uns ging es am Morgen bereits früh aus den Federn. Sie machten sich gegen 6.30 Uhr auf den Weg zum Münsteraner Wochenmarkt am Dom. Danach war auch erst einmal ein ausgiebiges Frühstück in der Jugendherberge angesagt, um sich danach frisch gestärkt wieder auf das Fahrrad zu schwingen und sich auf den Weg Richtung Uni zu machen. Dort forschen wir bereits seit Mittwoch im MEXLab an unseren umweltfreundlicheren Solarzellen. Nachdem wir am vorherigen Tag vokalem Zeit in dem abgedunkelten Labor des Instituts für Nichtlineare Photonik mit der Herstellung der Solarzellen verbracht haben, ging es nun auch mal ein wenig ans Licht.
Wir werteten unsere Langzeitversuche zu dem Verhalten von Temperatur, Spannung und Stromstärke aus, starteten neue Langzeitversuche und probierten ein sinnvolles "Wiederbelebungsverfahren" zu erarbeiten. Zwischendurch war für uns und die Mobilitätsgruppe  noch ein anstrengender und viel zu warmer Fototermin angesagt.


Nach so viel harter Arbeit haben wir uns erstmal eine Pause verdient und es ging schnell in die Mensa der Uni. Nach der Mittagspause besprachen wir ein klein wenig Theorie zur Messung der Leistung einer organischen Solarzelle und anschließend machten wir uns auf den Weg Richtung Steinfurth zum Leistungsmessstand für Photovoltaik. Der Weg von Münster nach Steinfurth und zurück wurde besonderer Weise in Elektroautos zurückgelegt. Diese haben freundlicherweise zum einen die Stadtwerke Münster und zum anderen ein Autohaus in Dortmund für die Fahrt frei zur Verfügung gestellt :)


Dort angekommen begrüßte uns Herr Prof. Dr. Ing. Mertens und zeigte uns sein Labor. Dort ermittelten wir kurz unsere besten Solarzellen und führten mit zwei von ihnen einen sehr lang und aufwendigen Leistungsmessversuch durch. Danach ging es weiter durch das Labor und wir erfuhren von ihm wie man Solarzellen auf Siliciumbasis auf Fehlproduktionen und Defekte untersucht. So stellte sich heraus, dass man die lange Prozedur zur Messung der Leistung unserer besten Solarzellen bei große Solarmodule nur ein Lichtblitz über 20 Millisekunden. Zum Schluss ging es dann noch auf das Dach, auf dem natürlich einige Solarmodule stehen. Das Interessante dabei war, dass die Solarzellen an sich nicht der Hochschule gehören, sondern einem Verein, welcher sich für einen ökologischen Handel einsetzt. Die Hochschule kauft einzig und allein den Strom der Solarzellen. Die Einnahmen des Vereins werden dabei dann wieder in neue regenerative Energien in 3. Weltländern investiert. Auf dem Dach war außerdem noch einige Zeit für Fragen und eine kleine Diskussion z.B. über die Sinnlosigkeit von Biogasanlagen. Dann ging es aber auch schon zurück Richtung Münster. Den Tag ließen wir dann noch mit einem schönen Grillend an der Jugendherberge ausklingen. Nun geht es auch wieder schnell ins Bett, um den morgigen Tag für weitere Forschungen zu nutzen, da wir am Mittag auch schon wieder zurück nach Berlin fahren. :/
 

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