Ideen für den Klimaschutz:


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gefragt!


© Arnold Morascher / WWF

Teilnehmerinnen und Teilnehmer 2012

Hier stellen sich die 19 Jugendlichen vor, die in vier Gruppen (Ernährung, Mobilität, Wohnen und Energie) forschen.

Mehr über die Gruppe zu Ernährung

Mehr über die Gruppe zu Mobilität

Mehr über die Gruppe zu Wohnen

Mehr über die Gruppe zu Energie

Melissa, 16 Jahre

© Dagmar Heene / WWF
© Dagmar Heene / WWF

Gruppe Energie

Was ist dein größter Wunsch für die Zukunft?

Dass die Menschen Anfangen etwas Rücksicht auf ihre Umwelt zu nehmen und das ich es schaffe in dem Berufsfeld zu arbeiten, welches mich interessiert.

Melissa, welches ist dein Traumberuf?

Biologin.

Wo hast du bisher außerhalb der Schule zum Thema „Forschen“ schon erste Erfahrungen gesammelt?

Jugend forscht.

Was möchtest du einmal erforschen bzw. welches Problem möchtest du lösen?

Das weiß ich noch nicht.

Was war für dich der Auslöser, dich für den Klimaschutz zu engagieren?

Das Unterrichtsthema in Naturwissenschaften „Klimawandel und ihre Aspekte“ in der 9. Klasse.

Hast du beim Klimaschutz/Forschen ein Vorbild, und wenn ja welches?

Nein.

Wie überzeugst du andere, sich für den Klimaschutz zu engagieren? Oder wie würdest du dies tun?

Zuerst würde ich in meinem Umkreis anfangen, indem ich z.B meine Freunde von Klimaschutz überzeuge und ihnen mein Wissen, das ich mir bei 2°Campus aneignen konnte, übermittle. Weiterhin würde ich an meiner Schule Projekte mit anderen Schülern starten, die sich auch für Klimaschutz interessieren.

Welches war dein eindrucksvollstes Erlebnis in den letzten 12 Monaten?

Auf jeden Fall war 2°Campus eines meiner eindrucksvollsten Erlebnissen, da ich viel über Klimawandel und Klimaschutz gelernt und sehr viele neue tolle Menschen kennen gelernt habe.

Lisa, 17 Jahre

© Dagmar Heene / WWF
© Dagmar Heene / WWF

Gruppe Energie

Welches war dein eindrucksvollstes Erlebnis in den letzten 12 Monaten?

Eine Multivisionsshow über die Menschen in Tibet, die trotz ihrer schweren Schicksale die Hoffnung nicht aufgeben und glücklich sein können.

Lisa, welches ist dein Traumberuf?

Ein Beruf, in dem ich mich aktiv für einen nachhaltigen Umgang mit der Erde und soziale Gerechtigkeit einsetzen kann, z.B. im Klimaschutz, in der Umweltpädagogik, im sozialen Bankwesen…

Was wäre aus deiner Sicht hilfreich, um deinen Traumberuf zu finden?

Um zu einer genauen Entscheidung zu kommen, ist es sicherlich hilfreich, möglichst viele praktische Erfahrungen in diesem Bereich zu sammeln, z.B. in einem Orientierungsjahr nach der Schule.

Wo hast du bisher außerhalb der Schule zum Thema „Forschen“ schon erste Erfahrungen gesammelt?

Ich habe z.B. die Entwicklung von Raupen zu Schmetterlingen in einem eigenen Schmetterlingshaus erforscht.

Was möchtest du einmal erforschen bzw. welches Problem möchtest du lösen?

Ich möchte einmal erforschen, warum dunkelhäutige Menschen in unserer Gesellschaft immer noch diskriminiert werden und wie es überhaupt dazu kommen konnte.

Was war für dich der Auslöser, dich für den Klimaschutz zu engagieren?

Als ich vor fünf Jahren durch verschiedene Lektüren und Gespräche verstanden habe, dass die Erde vom Klimawandel bedroht ist und dass die Menschen dafür verantwortlich sind.

Hast du beim Klimaschutz/Forschen ein Vorbild, und wenn ja welches?

Mein Vorbild ist einerseits Al Gore, der den Klimaschutz zu einem öffentlichen Thema gemacht hat, aber auch Martin Luther King, der unermüdlich mit Gewaltlosigkeit für sein Ziel gekämpft hat.

Wie überzeugst du andere, sich für den Klimaschutz zu engagieren? Oder wie würdest du dies tun?

Ich überzeuge andere, sich für den Klimaschutz zu engagieren, indem ich ihnen die Probleme und ihre Folgen vor Augen führe und dabei direkte Lösungs- und Handlungsmöglichkeiten aufzeige.

Was ist dein größter Wunsch für die Zukunft?

In einer Welt zu leben, in der Mensch und Natur miteinander im Einklang sind und alle Menschen gute Lebensbedingungen haben.

Linn Meret, 17 Jahre

© Dagmar Heene
© Dagmar Heene

Gruppe Energie

Was ist dein größter Wunsch für die Zukunft?

Dass es mit der Menschheit wieder bergauf geht und sich nicht noch verschlimmert...

Linn Meret, was wäre aus deiner Sicht hilfreich, um deinen Traumberuf zu finden?

Mehr Entscheidungsfähigkeit und vielleicht weniger exotische Studiengänge und etwas mehr Informationen, was man mit welchem Studium werden kann...

Wo hast du bisher außerhalb der Schule zum Thema „Forschen“ schon erste Erfahrungen gesammelt?

Juniorakademie von Schleswig-Holstein und Hamburg in St. Peter-Ording, Sommerkolleg „Grüne Energien im Harz“ der TU Clausthal...

Was möchtest du einmal erforschen bzw. welches Problem möchtest du lösen?

Puha... wie man aus CO2 Energie gewinnen kann? (Unser Chemielehrer sagt immer, wenn wir es schaffen das herauszufinden, dann kriegen wir dafür den Nobelpreis... ;))

Was war für dich der Auslöser, dich für den Klimaschutz zu engagieren?

Es ist nun mal ein Problem, dass nicht nur einzelne Menschen betrifft, sondern alle... Außerdem ist es nicht fair, wenn andere für unsere früheren Dummheiten bezahlen müssen...

Wie überzeugst du andere, sich für den Klimaschutz zu engagieren? Oder wie würdest du dies tun?

Ihnen das klar machen, dass sie auch davon betroffen sind.

Welches war dein eindrucksvollstes Erlebnis in den letzten 12 Monaten?

Ich würde ja sagen die drei Monate in Argentinien, aber das war leider nicht innerhalb der letzten 12 Monate...

Enno, 15 Jahre

© Dagmar Heene / WWF
© Dagmar Heene / WWF

Gruppe Energie

Was ist dein größter Wunsch für die Zukunft?

Keine Kriege aufgrund drängender Probleme wie Klimawandel, Ressourcenverbrauch und Politik/Diplomatie

Enno, welches ist dein Traumberuf?

Teilchenphysiker im Bereich Teilchenbeschleuniger.

Wo hast du bisher außerhalb der Schule zum Thema „Forschen“ schon erste Erfahrungen gesammelt?

Jugend forscht; Schülerakademie für Regenerative Energien; Experimente mit dem Chemiebaukasten; beim Betriebspraktikum am DESY (Deutsches Elektronen-Synchrotron - Ein Forschungszentrum der Helmholtz-Gemeinschaft).

Was möchtest du einmal erforschen bzw. welches Problem möchtest du lösen?

Neues im Teilchenzoo; Energieprobleme.

Was war für dich der Auslöser, dich für den Klimaschutz zu engagieren?

Selbst beobachtete Gletscherrückgänge in der Schweiz.

Wie überzeugst du andere, sich für den Klimaschutz zu engagieren? Oder wie würdest du dies tun?

Verschiedenste Informationen über den Themenbereich sammeln und ihm/ihr mitteilen.

Antonia, 16 Jahre

© Antonia Bürke / WWF
© Antonia Bürke / WWF

Gruppe Energie

Was möchtest du einmal erforschen bzw. welches Problem möchtest du lösen?

Unentdeckte Energiequellen, das Müllproblem in der Welt.

Antonia, welches ist dein Traumberuf?

Umwelttechnologin. Ich bin mir aber noch nicht sicher.

Was wäre aus deiner Sicht hilfreich, um deinen Traumberuf zu finden?

Für mich ist der  2°Campus auf jeden Fall hilfreich dabei gewesen.

Wo hast du bisher außerhalb der Schule zum Thema „Forschen“ schon erste Erfahrungen gesammelt?

Bei einer Ferienakademie in der Leipziger Biocity zum Thema „Biotechnologie“ und während eines Praktikums beim Fraunenhofer Institut für Zelltherapie und Immunologie unter dem Thema „ Einsatz von magnetischen Partikeln“.

Was war für dich der Auslöser, dich für den Klimaschutz zu engagieren?

Es gab viele, doch einer blieb mir bis heute in Erinnerung. Ich war 9 Jahre alt und ich hab mir eine Tierdokumentation angesehen. In dieser Dokumentation wurden Eisbären gezeigt, die verzweifelt versuchten auf eine Eisscholle zu kommen. Dabei wurde erklärt, dass es durch den Klimawandel immer mehr Eisbären ihren Lebensraum verlieren. Dieses Bild hat mich so schockiert, dass ich mit dem Klimaschutz begann.

Hast du beim Klimaschutz/Forschen ein Vorbild, und wenn ja welches?

Werner Boote (Macher der Filme „Plastic Planet“ und „Bulb Fiction“) und Wangari Matthai (Friedensnobelpreisträgerin).

Wie überzeugst du andere, sich für den Klimaschutz zu engagieren? Oder wie würdest du dies tun?

Ihnen das Problem erklären und die Vorgehensweisen gegen dieses Problem schildern oder wie es meine Schwester sagen würde „Sie nervt einen so lange mit ihren Ansichten, dass sie ins Unterbewusstsein übergehen.“

Welches war dein eindrucksvollstes Erlebnis in den letzten 12 Monaten?

Der erste Block des Campus und den Film „Plastic Planet“ zu sehen.

Was ist dein größter Wunsch für die Zukunft?

Das wir die Energiewende rechtzeitig meistern und somit unser 2°C Ziel erreichen. Sowie das endlich mehr Menschen einsehen, dass wir nur diese eine Erde zur Verfügung haben und  dementsprechend ihre Lebensweise verändern.

Tim, 18

© Dagmar Heene
© Dagmar Heene

Gruppe Wohnen

Was ist dein größter Wunsch für die Zukunft?

Die „nachhaltige“ Zivilisation.

Was möchtest du einmal erforschen bzw. welches Problem möchtest du lösen?

Welchen Beitrag kann und muss ein Individuum und/oder eine Gesellschaft leisten, um komplexe Probleme wie den Klimawandel effektiv zu lösen? Diese Frage beschäftigt wohl einige, die motiviert sind, Probleme zu lösen.

Wenn das grundlegende Problem jene verschwenderische, von fossilen Brennstoffen abhängige Lebensweise ist, dann ist eine andere Lebensweise, ein gesamtgesellschaftliche  Alternative notwendig, die jeden Lebensbereich wie Politik über Wirtschaft bis hin zu Kultur und Bildung betrifft.

Es gilt daher, in den nächsten Jahrzehnten in unserer Gesellschaft einen Lebensstil zu kultivieren, der den Klimawandel so schnell wie möglich begrenzt und den Schritt in die treibhausgasarme Gesellschaft mit 100% Erneuerbaren Energien zu ermöglichen.  Ich sehe mich als Teil einer Gemeinschaft, die jenem klimaschonenden Lebensstil versucht nahe zu kommen.

Was war für dich der Auslöser, dich für den Klimaschutz zu engagieren?

Bildung ist mir wichtig, sie bedeutet für mich zu verstehen in welcher Welt ich derzeit lebe und zu wissen, in welcher ich zukünftig leben möchte. Wenn ich als demokratischer Bürger die Welt von morgen aktiv formen möchte, muss ich mich logischerweise für den Klimaschutz und damit für die Erhaltung unserer Lebensgrundlagen einsetzen.

Hast du beim Klimaschutz/Forschen ein Vorbild, und wenn ja welches?

Mein Bruder.

Wie überzeugst du andere, sich für den Klimaschutz zu engagieren? Oder wie würdest du dies tun?

Es gibt verschiedene Typen von Menschen, bei denen zum Beispiel Überzeugung und Handeln entweder konsistent oder inkonsistent sind. Ersteres bedeutet, dass jemand den Klimaschutz für sinnvoll erachtet, und demnach versucht klimaschonend zu leben. Hier überträgt sich also die Erkenntnis der Notwendigkeit des Klimaschutzes auf das individuelle Handeln. Letzteres bedeutet, dass eine Person vom Sinn des Klimaschutzes überzeugt ist, ihr Handeln jedoch nicht nach dieser Erkenntnis anpasst. Insofern müssen die Anreize zum Klimaschutz dem Wissengrad, Verständnisniveau, Vorteilen oder Gefühlen einer jeweiligen Person entsprechen.

Simon, 16 Jahre

© Simon Lange / WWF
© Simon Lange / WWF

Gruppe Wohnen

Welches war dein eindrucksvollstes Erlebnis in den letzten 12 Monaten?

Die unbeschreibliche, gewaltige Schönheit der Natur im Yosemite National Park und um den Virgin River. Man muss solche Orte unbedingt schützen!

Simon, welches ist dein Traumberuf?

Meinen Traumberuf habe ich noch nicht gefunden, er wechselt noch sehr oft. Im Moment interessiere ich mich aber sehr für Bionik. Physik und Biologie machen mir sowieso immer viel Spaß.

Was wäre aus deiner Sicht hilfreich, um deinen Traumberuf zu finden?

Ich mache Praktika und versuche so viele Einblicke in die Berufswelt zu bekommen, wie möglich. Auch der 2 Grad Campus ist eine tolle Möglichkeit Berufe, vor allem die mit Zukunftspotential, für sich zu finden.

Wo hast du bisher außerhalb der Schule zum Thema „Forschen“ schon erste Erfahrungen gesammelt?

Beim Geomar (Helmholtzzentrum für Ozeanforschung) habe ich mit Freunden die Prozesse in Subduktionszonen erklärt und war auch schon mit der ALKOR, dem Forschungsschiff des Geomar auf der Ostsee.

Was möchtest du einmal erforschen bzw. welches Problem möchtest du lösen?

Mich interessiert eigentlich alles, deswegen würde ich gerne jedes Problem im Zusammenhang mit Klima- und Umweltschutz lösen. :D Forschen würde ich gern im Bereich der Bionik, denn ich glaube, dass wir noch viel von der Natur lernen können.

Was war für dich der Auslöser, dich für den Klimaschutz zu engagieren?

Ich wurde schon umweltbewusst groß gezogen, aber richtig ernsthaft in die Sache reingehängt habe ich mich, als ich im Internet (www.norddeutscher-klimaatlas.de) gesehen habe, dass der Klimawandel nicht nur irgendwo in Bangladesch passiert, sondern auch direkt hier und jetzt Auswirkungen zeigt.

Wie überzeugst du andere, sich für den Klimaschutz zu engagieren? Oder wie würdest du dies tun?

Ich probiere es manchmal mit katastrophalen Schreckensmeldungen und Horrorvorhersagen, um den Ernst der Lage deutlich zu machen, mit eiskalter Logik und Fakten oder mit Witzen, vorbildlichen Aktionen anderer und positiven Meldungen. Es kommt alles an, aber am besten funktioniert es, wenn man die Leute nicht mit der Realität verschreckt. Die Situation ist zwar kritisch, aber Schwarzseherei bringt, meiner Meinung nach, nichts.

Was ist dein größter Wunsch für die Zukunft?

Eine CO2-freie Gesellschaft mit modernster Technologie und futuristischen Gebäuden, Fahr- und Flugzeugen. Erst einmal fände ich es aber schon gut, wenn die Leute erkennen würden, dass „Umweltbewusstsein“ nicht gleich „Verzicht, Unbequemlichkeit und wirtschaftlicher Selbstmord“ bedeutet.

Peter, 16 Jahre

© Enno Gerhard / WWF
© Enno Gerhard / WWF

Gruppe Wohnen

Was möchtest du einmal erforschen bzw. welches Problem möchtest du lösen?

Ich würde gerne einen Teil zum zukünftigen globalen Energieversorgungssystem beitragen.

Wo hast du bisher außerhalb der Schule zum Thema „Forschen“ schon erste Erfahrungen gesammelt?

Im Oberstufenlabor der BASF Ludwigshafen, zum Thema Wasserreinigung.

Was war für dich der Auslöser, dich für den Klimaschutz zu engagieren?

Wir hatten vor kurzem einen Unterrichtsbesuch von einem Klimaforscher, der die Problematik rund um den Klimawandel erörtert hat und mich dazu gebracht hat, mich auch für den Klimaschutz zu engagieren.

Hast du beim Klimaschutz/Forschen ein Vorbild, und wenn ja welches?

Ich habe kein spezielles Vorbild, aber Professor Latif hat mich bei seinem Vortrag sehr beeindruckt.

Wie überzeugst du andere, sich für den Klimaschutz zu engagieren? Oder wie würdest du dies tun?

Man kann die Menschen nicht von jetzt auf nachher zu Klimaschützern machen. Deshalb versuche ich, andere, wie z.B. meine Freunde, darauf aufmerksam zu machen, wenn sie z.B. ihren Müll achtlos auf den Boden schmeißen. Eine ebenfalls wirksame Methode sind Unterrichtsbesuche von Wissenschaftlern in Schulen, wie ich aus eigener Erfahrung weiß. Oft liegt das Fehlen an Umweltfreundlichkeit einfach an dem fehlenden Wissen der Menschen.

Welches war dein eindrucksvollstes Erlebnis in den letzten 12 Monaten?

Das Champions-League Finale in München.

Was ist dein größter Wunsch für die Zukunft?

Ich persönlich wünsche mir ein erfülltes Leben und einen guten Beruf, der mir vor allem auch Spaß macht.

Jan, 15 Jahre

Gruppe Wohnen

Was ist dein größter Wunsch für die Zukunft?

Dass wir anfangen, für unsere Handlungen und Taten Verantwortung zu übernehmen und sie nicht blind unter den Teppich kehren.

Jan, was wäre aus deiner Sicht hilfreich, um deinen Traumberuf zu finden?

Es wäre nützlich, meine Stärken und Schwächen herauszufinden bzw. sie weiter auszubauen oder zu verbessern, sowie meinen Interessen nachzugehen.

Wo hast du bisher außerhalb der Schule zum Thema „Forschen“ schon erste Erfahrungen gesammelt?

Bisher habe ich außerhalb der Schule noch nicht geforscht.

Was möchtest du einmal erforschen bzw. welches Problem möchtest du lösen?

Ich möchte zum energieeffizienteren Nutzen von Wohnflächen, dem „mobilen Wohnen“ und einer möglichen Verringerung des Energiebedarfs eines Haushaltes durch Energieplushäuser forschen. Dabei ist es mir wichtig, ein Augenmerk auf eine multifunktionale Nutzung von Energieplushäusern zu werfen.

Was war für dich der Auslöser, dich für den Klimaschutz zu engagieren?

Wenn wir jetzt nicht versuchen, etwas zu verändern, haben wir später wahrscheinlich nicht mehr die Möglichkeit den Klimawandel zu beeinflussen. Daher ist es wichtig, Verursacher und deren mögliche Folgen auszumachen und ihnen Einhalt zu gebieten.

Hast du beim Klimaschutz/Forschen ein Vorbild, und wenn ja welches?

Mein Vorbild in Bezug auf den Klimawandel ist Albert Arnold Gore Jr. Er hat die möglichen Folgen des eintretenden Klimawandels früh erkannt und gegen Wiedersprüche sachlich argumentiert. Zusätzlich hatte er schon in seinem Buch und dessen Verfilmung auf einen Zusammenhang zwischen dem Anstieg von CO2 und dem Anstieg der Temperatur verwiesen.

Wie überzeugst du andere, sich für den Klimaschutz zu engagieren? Oder wie würdest du dies tun?

Um andere für den Klimaschutz zu gewinnen ist es nötig, sie mit den Folgen zu konfrontieren. Nur so verstehen sie den Ernst der Lage.

Fabian, 15 Jahre

© Dagmar Heene
© Dagmar Heene

Gruppe Wohnen

Welches war dein eindrucksvollstes Erlebnis in den letzten 12 Monaten?

Die Earth Hour in Berlin. Es hat mir gezeigt, wie viele Leute sich dafür interessieren und das etwas getan wird.

Fabian, was ist dein Traumberuf?

Architekt.

Was möchtest du einmal erforschen bzw. welches Problem möchtest du lösen?

Ich möchte Häuser bauen, die nicht nur Energie produzieren, sondern auch noch ein gutes Design haben.

Was war für dich der Auslöser, dich für den Klimaschutz zu engagieren?

Die Einsicht, was alles passieren kann, wenn wir nichts unternehmen. Nämlich das wir in die Umwelt massiv eingreifen und die Leute mit dem geringsten CO2-Ausstoß, z.B. auf den Malediven oder in Bangladesch, schließlich die Leidtragenden sind.

Wie überzeugst du andere, sich für den Klimaschutz zu engagieren? Oder wie würdest du dies tun?

Ich versuche Leute davon zu überzeugen, kein Auto zu haben, öffentliche Verkehrsmittel oder ein Fahrrad zu nutzen und sich vegetarisch zu ernähren.

Was ist dein größter Wunsch für die Zukunft?

Dass ich keinen Krieg erleben muss.

Patrick, 15 Jahre

© P. Oberländer / WWF
© P. Oberländer / WWF

Gruppe Mobilität

Was war für dich der Auslöser, dich für den Klimaschutz zu engagieren? 

Die Tatsache, dass es uns betrifft! Keiner kann sich davor verstecken!!!

Patrick, was ist dein Traumberuf?

Kernphysiker am CERN oder Mathematiker an der TU München.

Wo hast du bisher außerhalb der Schule zum Thema „Forschen“ schon erste Erfahrungen gesammelt?

Meine ersten Erfahrungen habe ich letztes Jahr bei der Teilnahme am Bundeswettbewerb Physik gesammelt.

Was möchtest du einmal erforschen bzw. welches Problem möchtest du lösen?

Ich würde später gerne in der Teilchenphysik forschen oder irgendwelche vertrackten mathematischen Probleme lösen, aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg.

Hast du beim Klimaschutz/Forschen ein Vorbild, und wenn ja welches?

Mein Vorbild ist der ehemalige Forscher und spätere Präsidentschaftskandidat Al Gore. Er war und leider ist einer der wenigen, die das Problem erkannt haben, und ist bis heute der einzige ernstzunehmende amerikanische Politiker, der sich für dieses Thema eingesetzt hat.

Wie überzeugst du andere, sich für den Klimaschutz zu engagieren? Oder wie würdest du dies tun?

Sture Rationalität.

Welches war dein eindrucksvollstes Erlebnis in den letzten 12 Monaten?

Dass ich mit Menschen in einem fremden Land in einer fremden Sprache kommunizieren kann.

Was ist dein größter Wunsch für die Zukunft?

Weniger Wunschdenken.

Leo, 15 Jahre

© Dagmar Heene / WWF
© Dagmar Heene / WWF

Gruppe Mobilität

Was möchtest du einmal erforschen bzw. welches Problem möchtest du lösen?

Ich würde natürlich gerne das Problem der Klimaveränderung lösen. Ich will zumindest meinen Teil dazu beitragen.

 

Leo, was ist dein Traumberuf?

Ich möchte gerne im Bereich der Physik oder Mathematik arbeiten. Einen konkreten Berufswunsch habe ich jedoch noch nicht.

Was wäre aus deiner Sicht hilfreich, um deinen Traumberuf zu finden?

Ich glaube, helfen würde mir ein Freiwilliges Ökologisches Jahr, zum Beispiel beim WWF.

Wo hast du bisher außerhalb der Schule zum Thema „Forschen“ schon erste Erfahrungen gesammelt?

Letztes Jahr habe ich einen Kurs im Deutschen Museum in München Mais und Soja auf eine bestimmte gentechnische Veränderung hin untersucht.

Was war für dich der Auslöser, dich für den Klimaschutz zu engagieren?

Der eigentliche Auslöser waren wohl die Tagesschaunachrichten vor 6½ Jahren, als am 20. Jahrestag des Reaktorunfalls in Tschernobyl über diesen und über Atomkraft berichtet wurde. Zunächst faszinierte mich die Atomkraft und Kernspaltung und bis heute interessiere ich mich stark für Kernkraft. Dennoch war dies der ausschlaggebende Auslöser, mich zunächst mit dem Thema auseinanderzusetzen und schließlich Umweltschützer, Atomkraftgegner und CO2-Sparer zu werden. Wichtig waren allerdings sicherlich auch meine Eltern, Lehrer etc. als Vorbilder.

Hast du beim Klimaschutz/Forschen ein Vorbild, und wenn ja welches?

Ich bewundere Personen, die es auf diesem Gebiet weit geschafft haben, wie Herr Latif, den ich beim 2°Campus an Ostern kennen lernte.

Wie überzeugst du andere, sich für den Klimaschutz zu engagieren? Oder wie würdest du dies tun?

Als Vorbild, also indem ich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln statt mit dem Auto fahre, in den Urlaub nicht mit dem Flugzeug fliege und in der Wohnung alle ungenutzten Lampen ausschalte. In der Regel nerve ich die anderen aber eher, als dass ich die Anderen überzeuge…

Welches war dein eindrucksvollstes Erlebnis in den letzten 12 Monaten?

Ich glaube, die eindrucksvollsten Erlebnisse der letzten Zeit waren der Eiffelturm, ein Wir sind Helden-Konzert und die Filme „2012“ und „Avatar“. ;-)

Was ist dein größter Wunsch für die Zukunft?

Dass die Menschheit sich stärker für unsere Umwelt interessiert und sich mehr für sie einsetzt.

Hannah, 15 Jahre

© H. Kuckling / WWF
© H. Kuckling / WWF

Gruppe Mobilität

Was möchtest du einmal erforschen bzw. welches Problem möchtest du lösen?

Ob und wie  man Ozonlöcher durch „künstliches“ Ozon wieder schließen kann.

 

Hannah, was ist dein Traumberuf?

Klimaforscherin

Wo hast du bisher außerhalb der Schule zum Thema „Forschen“ schon erste Erfahrungen gesammelt?

Noch nie.

Was war für dich der Auslöser, dich für den Klimaschutz zu engagieren?

Ich wollte immer schon einen Beruf ausüben, der die Natur schützt.

Hast du beim Klimaschutz/Forschen ein Vorbild, und wenn ja welches?

Mojib Latif.

Wie überzeugst du andere, sich für den Klimaschutz zu engagieren? Oder wie würdest du dies tun?

Ich würde die Leute über die heutigen Probleme zum Thema Klimaschutz informieren und einfache Maßnahmen (z. B. wie man Strom sparen kann) aufzeigen. Interessierte Leute könnten sich in zum Beispiel in einem Club zusammenfinden und Ideen aufstellen und erforschen, ob diese Ideen umsetzbar sind.

Welches war dein eindrucksvollstes Erlebnis in den letzten 12 Monaten?

2°Campus, der erste Block.

Was ist dein größter Wunsch für die Zukunft?

Dass alle Menschen, Tiere und Pflanzen friedlich und harmonisch zusammen leben.

Laura, 19 Jahre

© L. T. Harth / WWF
© L. T. Harth / WWF

Gruppe Ernährung

Was war für dich der Auslöser, dich für den Klimaschutz zu engagieren?

Das Thema war schon immer wichtig für mich, da ich schlecht bin im Dinge ausblenden. Eigentlich weiß jeder, dass wir nur eine Erde haben. Wenn man das immer im Kopf hat kann man nicht anders als sich für den Klimaschutz engagieren, weil er viel mit Menschen- und Umweltschutz zu tun hat.

 

Laura, was ist dein Traumberuf?

Professorin der Biologie / Wissenschaftlerin im Themenbereich Evolutionsbiologie

Wo hast du bisher außerhalb der Schule zum Thema „Forschen“ schon erste Erfahrungen gesammelt?

Im 2° Campus? ;) Ich war zweimal bei einer Schülerakademie, durch die ich Zeitzeugen zum Thema „Kurden“ interviewt habe; das war echt spannend. Auch bei „Jugend debattiert“ musste man minimal zu seinen Debattenthemen „forschen“, sonst habe ich leider noch nicht viel Erfahrung.

Was möchtest du einmal erforschen bzw. welches Problem möchtest du lösen?

Ich finde Genforschung total spannend und auch Tiefseeforschung, weil dort noch so viel Neues auf uns wartet. Auch das Energie-Abfall-Problem könnte sich vielleicht noch durch die Tiefseeforschung lösen lassen. Allgemein finde ich es toll, wie viel man der Natur abschauen kann, um die Technik zu perfektionieren.

 

Hast du beim Klimaschutz/Forschen ein Vorbild, und wenn ja welches?

Ich finde Renate Künast gut, weil sie realistisch an die Probleme rangeht. Begeistert hat mich auch was die Leute von der GEO letztens geschrieben haben: Man sollte mehr ökologisch und wirtschaftlich sinnvolle Ökosysteme schützen und sich von dem Gedanken verabschieden alle „niedlichen“ Tierarten bewahren zu können. „Retten was zu retten ist“ finde ich ein gutes Motto.

Wie überzeugst du andere, sich für den Klimaschutz zu engagieren? Oder wie würdest du dies tun?

Ich informiere und poste im Internet, rede viel mit meinen Freunden und engagiere mich für Projekte, die vor allem jüngere Schüler erreichen. Aber man sollte nie jemanden drängen sich zu engagieren, sondern nur die Fakten verbreiten und hoffen, dass es bei den Empfängen der Informationen auch „Klick“ macht und sie sich von selbst engagieren möchten.

Welches war dein eindrucksvollstes Erlebnis in den letzten 12 Monaten?

In Namibia in der Savanne so viele Tiere und so viel wilde Natur kennen zu lernen, die so schützenswert ist, dass das Engagement für diese Natur meinem Leben so viel Sinn gibt, dass es für 10 Leben reichen würde.

Was ist dein größter Wunsch für die Zukunft?

Liebe & Frieden von allen für alle(s)

Freya, 19 Jahre

© F. Sternkopf / WWF
© F. Sternkopf / WWF

Gruppe Ernährung

Was war für dich der Auslöser, dich für den Klimaschutz zu engagieren?

„Al Gore - eine unbequeme Wahrheit“ und diverse weitere Medienberichte.

Freya, was ist dein Traumberuf?

Forscherin im Bereich Bionik.

Wo hast du bisher außerhalb der Schule zum Thema „Forschen“ schon erste Erfahrungen gesammelt?

Praktisch: FÖJ, ZIS Stipendium, Kinder-Ferien Programm; Theoretisch in Zeitungen (z.B. die „Wissen“-Seiten) und Zeitschriften (z.B. GEO, National Geographic)

Was möchtest du einmal erforschen bzw. welches Problem möchtest du lösen/was möchtest du erfinden/erforschen?

organische Batterien mit guter Speicherqualität; billige organische Solarzellen die robust und flexibel sind; Enzyme und Substrate, die in der Natur schon existieren für den Menschen (z.B. im Gesundheitssektor) nutzbar machen; Problem: Wie kann ein nötiger schneller Wandel (vor allem im ökologischen Bereich) von Gesellschaften umgesetzt und mitgetragen werden?

 

Hast du beim Klimaschutz/Forschen ein Vorbild, und wenn ja welches?

Beim Forschen: Alle Wissenschaftler, die mit Neugier, Mut und Ausdauer Denkmuster in Frage gestellt, neue Theorien entwickelt und dabei Moral und Ethik nicht verloren haben. Gesellschaftliche Vorbilder sind für mich Nelson Mandela und Mohandas Ghandi, die es geschafft haben, dass große Veränderungen relativ gewaltfrei abliefen.

Wie überzeugst du andere, sich für den Klimaschutz zu engagieren? Oder wie würdest du dies tun?

Ich versuche den Menschen klarzumachen, dass die Zeit drängt, dass alle anpacken müssen, dass ein „weiter so“ unkontrollierbar gefährlich wird, dass die Natur in sich selbst schützenswert und gleichzeitig für das Überleben des Menschen unabdingbar ist, dass vieles, woran wir festhalten, für unser Glück gar nicht notwendig ist, dass wir unsere Trägheit überwinden müssen, dass wir als reiche Verursacher besonders in der Verantwortung stehen...

Welches war dein eindrucksvollstes Erlebnis in den letzten 12 Monaten?

Abi, Führerschein, FÖJ, Reisen, 2°Campus, ZIS Treffen...

Was ist dein größter Wunsch für die Zukunft?

Die Welt (zumindest ein Stück weit) retten und das persönliche Glück dabei nicht aus den Augen verlieren.

Annabell, 16 Jahre

© A. Albrecht / WWF
© A. Albrecht / WWF

Gruppe Ernährung

Wo hast du bisher außerhalb der Schule zum Thema „Forschen“ schon erste Erfahrungen gesammelt?

Beim 2° Campus Projekt: intensives Forschen zum Thema Ernährung in Bezug auf den Klimawandel, besonders in den Bereichen Konsumverhalten und Verbraucherempfehlungen.

Annabell, was wäre aus deiner Sicht hilfreich, um deinen Traumberuf zu finden?

Ich denke man sollte viele verschiedene Berufe und Studienrichtungen kennenlernen und seinen Interessen und Talenten nachgehen.

Was möchtest du einmal erforschen bzw. welches Problem möchtest du lösen?

1. Wie man die Menschen davon überzeugen kann, Kompromisse einzugehen und auf bestimmte Dinge (z.B. massenhaften Fleischkonsum) zu verzichten, um umweltbewusster zu Handeln -> Problem der Umweltzerstörung und des Klimawandels lösen.
2. Natürliche und artgerechte Haltungsformen für Nutztiere -> Problem Massentierhaltung lösen.
3. Wie die Ausbeutung der Menschen in den Entwicklungsländern gestoppt und die Welternährung gesichert werden kann.

Hast du beim Klimaschutz/Forschen ein Vorbild, und wenn ja welches?

Ein direktes Vorbild habe ich nicht, aber es gibt einige Personen, die ich für Ihr Engagement zum Klimaschutz sehr bewundere.

Wie überzeugst du andere, sich für den Klimaschutz zu engagieren? Oder wie würdest du dies tun?

Ich rede und diskutiere häufig mit Freunden, Eltern und Bekannten über Probleme die den Klimawandel auslösen. Auch informiere ich sie darüber, wie sie ihr Handeln verbessern können und selbst für den Klimaschutz aktiv werden können.

Welches war dein eindrucksvollstes Erlebnis in den letzten 12 Monaten?

Die Zeit während des ersten Blocks des 2°Campus'. ;)

Was ist dein größter Wunsch für die Zukunft?

Etwas gegen die Ungerechtigkeiten auf der Welt tun zu können.

Anja, 16 Jahre

© Dagmar Heene / WWF
© Dagmar Heene / WWF

Gruppe Ernährung

Was war für dich der Auslöser, dich für den Klimaschutz zu engagieren?

Es gibt kein eindrückliches Ereignis, das mich dazu gebracht hat, mich für den Klimaschutz zu engagieren. Mir war eigentlich schon immer klar, dass wir unsere Umwelt schützen müssen, was sicherlich auch an meiner Erziehung liegt, und der Klimawandel ist nun mal eine der größten Bedrohungen für unseren Planeten.

Anja, was wäre aus deiner Sicht hilfreich, um deinen Traumberuf zu finden?

Praktika oder andere Wege, in das Berufsleben hineinzuschnuppern :) Der 2°Campus ist auch eine gute Methode, um hinter die Kulissen von Klimaforschern, Physikern, Architekten, Agrarwissenschaftlern... zu schauen.

Wo hast du bisher außerhalb der Schule zum Thema „Forschen“ schon erste Erfahrungen gesammelt?

An meiner alten Schule war ich im „Umweltteam“. Wir wollten unsere Schule umweltfreundlicher machen und haben dazu den Status quo ermittelt und Lösungsmodelle entwickelt. So haben wir zum Beispiel über mehrere Wochen einen Probelauf mit Mülltrennung in jedem Klassenzimmer durchgeführt und dokumentiert, durch eine umfassende Befragung sämtlicher Schüler und Lehrer den CO2-Ausstoß der Schule für den Schulweg berechnet und einen „Umwelttag“ organisiert, an dem alle umweltfreundlich zur Schule kommen sollten, mit einer Wärmekamera die größten Schwachstellen des Gebäudes untersucht, die Temperatur in verschiedenen Klassenzimmern und den Strombedarf der Computerräume gemessen...

Wie überzeugst du andere, sich für den Klimaschutz zu engagieren? Oder wie würdest du dies tun?

Ich schaue meinen Freunden oder den anderen Leuten in meinem Umfeld auf die Finger, wenn es um Klimaschutz oder Umweltschutz im allgemeinen geht, indem ich ihnen sage, welche Folgen ihr Handeln hat und wie sie es besser machen könnten. Und ein paar Erfolge gibt es auch schon ;) So macht zum Beispiel meine Freundin ihren PC jetzt immer ganz aus, und meine Familie isst nur noch einmal in der Woche Fleisch.

Welches war dein eindrucksvollstes Erlebnis in den letzten 12 Monaten?

Das ist schwierig, das letzte Jahr war bei mir voller besonderer Erlebnisse. Die meisten hatten allerdings nichts mit dem Klima zu tun, sondern eher mit der Tatsache, dass wir nach Bayern gezogen sind :)

Was ist dein größter Wunsch für die Zukunft?

Ich wünsche mir, dass niemand mehr leiden muss, kein Mensch und kein Tier. Ich wünsche mir, dass es keine Kriege mehr gibt, keine Armut und keinen Hunger, dass es keine schrecklichen Naturkatastrophen mehr gibt, die tausenden Menschen das Leben oder die Existenzgrundlagen nehmen. Und natürlich wünsche ich mir, dass der Klimawandel aufhört, dass wir die Kehrtwende schaffen und keine weiteren einmaligen Lebensräume für immer zerstören.

Anais, 18 Jahre

© A. Sloman / WWF
© A. Sloman / WWF

Gruppe Ernährung

Was war für dich der Auslöser, dich für den Klimaschutz zu engagieren?

Ich genieße es an der frischen Luft zu sein und möchte, dass auch den nachfolgenden Generationen dies möglich sein wird und dafür ist es nötig, dass wir uns jetzt aktiv engagieren.

Anais, was ist dein Traumberuf?

Schwer zu sagen, da mich viele Bereiche interessieren (wie zum Beispiel: Entwicklungshilfe, Naturschutz oder Fotografie/Journalismus).

Was wäre aus deiner Sicht hilfreich, um deinen Traumberuf zu finden?

Ich versuche möglichst viele Erfahrungen in verschiedenen Gebieten zu sammeln, um mir so Vorstellungen davon machen zu können, wofür ich mich begeistern könnte und mir so später die Entscheidung zu erleichtern.

Wo hast du bisher außerhalb der Schule zum Thema „Forschen“ schon erste Erfahrungen gesammelt?

Ich habe an der „Dschungeltour“ an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde teilgenommen und dort einiges gelernt, aber bisher noch nicht „richtig geforscht“.

Wie überzeugst du andere, sich für den Klimaschutz zu engagieren? Oder wie würdest du dies tun?

Am besten funktioniert dies meiner Meinung nach im Gespräch. Theoretisch sind sich die Meisten der möglichen Folgen ja bewusst, aber um sie zum mithelfen zu ermutigen, ist es nötig zu verdeutlichen, dass es uns alle betrifft und dass man bereits mit kleinen Schritten helfen kann. Ich denke Aktionen, die mit Spaß verbunden sind, sind am wirksamsten um andere zu motivieren mitzumachen ;-)

Welches war dein eindrucksvollstes Erlebnis in den letzten 12 Monaten?

Als ich mit meinem Freund in Fügen (Österreich) war und wir nachts gemeinsam durch 1/2m tiefen Schnee gestapft sind, um das Tal von oben zu sehen. Es war unglaublich schön :-)

Was ist dein größter Wunsch für die Zukunft?

„Man muss sich utopische Ziele setzen, um realistische zu erreichen.“ Also wünsch ich mir ein würdevolles Leben für alle Menschen, Zuversicht, Frieden und Toleranz.

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