Ursprünglich waren Tiger von der Türkei über Russland und China bis nach Bali verbreitet. Heute ist ihnen weniger als ein Zehntel dieser Fläche geblieben. Denn die Menschen haben in den vergangenen 150 Jahren riesige Waldgebiete vernichtet. Um neue Städte zu bauen, um große Ackerflächen zu gewinnen oder um aus dem Holz der Bäume Möbelstücke herzustellen.
Die größte Gefahr für den Tiger ist aber die Wilderei. Obwohl es in allen Ländern der Erde verboten ist, werden die Großkatzen immer noch gejagt. Vor allem, um sie zu angeblichen „medizinischen Wundermitteln“ zu verarbeiten. Viele Menschen in Asien glauben nämlich, dass beispielsweise Pillen aus Tigerknochen unglaubliche Heilkräfte besitzen. So begegnen einem auf asiatischen Schwarzmärkten Tiger leider immer wieder in Pulver- und Tablettenform…
Drei Tiger-Unterartensind heute bereits ausgestorben: der Bali-Tiger, der Java-Tiger und der Kaspische Tiger. Damit den sechs verbliebenen nicht dasselbe Schicksal droht, kämpft der WWF für ihren Erhalt. Er stellt zum Beispiel Waldgebiete unter Naturschutz.
Dann schickt der WWF eigens ausgebildete Ranger in die Wälder, damit sie Wilderern das Handwerk legen. Die WWF-Mitarbeiter reden auch mit Politikern aus Tiger-Heimatländern. Die sollen Tigerschmuggler und -jäger nämlich härter bestrafen.
Nach dem Chinesischen Kalender beginnt am 14. Februar 2010 das Jahr des Tigers. Bis zum nächsten Jahr des Tigers in zwölf Jahren hat sich der WWF vorgenommen, den Bestand der wild lebenden Tiger zu verdoppeln.
Quelle:elementgirls.de



