Dieser Bericht hat zwar nicht allzu viel mit dem Naturschutz auf der Erde zu tun, aber man darf ja mal in die Zukunft schauen, oder?
Momentan reicht unser Heimatplanet noch aus um gewisse zerstörerische Fantasie auszuleben. Doch was wird in ein paar hundert – oder tausend Jahren sein, wenn unsere Erde, auf Grund mangelnder Intelligenz, kontaminiert und nahezu unbewohnbar ist?
Genau, wir breiten uns wie eine Krankheit aus. Erst in unserem Sonnensystem, dann in unserer Galaxie und….. weiter kommen wir hoffentlich nicht! Denn was sich heute wie eine geniale Zukunftsvision anhört, könnte von einem anderen Blickwinkel aus gesehen genau die gleiche Zerstörung sein, die wir heute schon praktizieren.
Manche Wissenschaftler sind dabei gigantische Zukunftsvorhaben zu skizzieren, die es uns in Aussicht stellen andere Planeten bewohnbar zu machen! Ebendiese Idee bezeichnet man als „Terraforming“, also das Basteln einer neuen Erde. Doch wie geht das? In der Theorie versucht man es auf folgende Weise zu erreichen:
- Man braucht einen Planeten (oder anderen Himmelskörper) auf dem es möglich ist eine Atmosphäre herzustellen
- Es muss Wasser (in welcher Form auch immer) vorhanden sein
- Die Atmosphäre wird mit Hilfe von Geräten erzeugt, die Treibhausgase produzieren
- Ist das Treibhaus fertig wird mit Hilfe der Sonne der Planet erwärmt
- Wenn eine angemessene Temperatur erreicht ist, werden Mikroben und niedere Pflanzen ausgesiedelt, welche dann (zu einem gewissen Teil), die für uns Menschen wichtigen Gase produzieren
- Zu guter letzt werden komplexere Lebensformen zugeführt, bis eine ausreichende Basis für das menschliche Überleben entsteht
Dies bezeichnet man als Ökopoiesis (das Schaffen von Leben)
Gewiss gibt es scharfsinnige Lebensformen auf dieser Erde, die der Meinung sind, dass man eine solche Prozedur nur durchführen kann, wenn auf gar keinen Fall fremde Lebensformen gefährdet werden (was ja auch richtig ist), dennoch gibt es ja bekanntlich Individuen denen ein solcher Gedankengang, auch jetzt schon, befremdlich vorkäme.
Mancher mag behaupten dass es kein Vergehen ist ein totes Gebiet zu verändern, doch wenn man den Weltraum (also den Raum an sich) betrachtet, eine nach heutigem Wissensstand äußerst unwirtliche Gegend, kommt man doch auch zu dem Schluss, dass man seinen Müll nicht dort abladen sollte, selbst wenn man niemanden gefährdet!
Wie steht ihr dazu? Mein ihr es steht uns zu eine einzigartige Landschaft wie z.B. den Mars (auch wenn er unbelebt sein sollte) zu zerstören, weil gewisse Teile der Weltbevölkerung zu ignorant bzw. zu dumm sind auf ihren eigenen Lebensraum acht zu geben?
Ich freue mich über jede Meinung!
(Bild: http://www.bodensee-sternwarte.de/Archiv/AlxB/themen/041001/mars.jpg)





