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© Alexei Ebel / WWF-Canon
Wissenswert – Interessantes und Kurioses aus der Tierwelt


von Zerschmetterling
10.10.2013
74 P
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„Wir sind eins“, ist eine alles sagende Aussage. Tiere sind nicht nur auf ihren Lebensraum angewiesen, sondern die Natur ebenso auf ihre Bewohner. Es ist ein Kreislauf, ein Geben und Nehmen. Wölfe beispielsweise, verhindern durch das Reißen kranker Tiere, dass sich Krankheiten ausbreiten können. Wälder bieten ihnen Schutz, um nicht gesehen zu werden.
Aber was ist mit Flusspferden? Warum brauchen Flüsse sie?
Diese massigen, geruhsamen Tiere spielen eine wichtige rolle im Ökosystem afrikanischer Flüsse. Einerseits halten sie den Pflanzenbewuchs am Ufer kurz, andererseits düngen sie mit ihrem Kot die Wasserpflanzen und bieten Heerscharen von Kleintieren die Lebensgrundlage. Beim Waten durch das Wasser, in dem Flusspferde den Großteil ihrer Zeit verleben, pflügen sie außerdem den Schlamm ständig um.
Dank ihrer recht faulen Lebensweise verbrauchen Nilpferde wenig Energie. Deshalb reicht ihnen auch der Streifen am Flussufer als Weide, den sie meist abends aufsuchen.

Für das nächste Tier, wechseln wir geschwind den Kontinent, bleiben aber am Wasser. So gibt es eine Raubkatze, die sich Fische angelt. Welches Tier tut dies, und wie?
Es handelt sich hierbei um den Jaguar. Dieser hat einen wirksamen Trick, um an frischen Fisch zu kommen. So verbergen sich die Katzen im Uferdickicht und lassen ihren Schwanz in einen Bach oder Teich hängen. Sobald ein Fisch nach der Schwanzspitze schnappt, zuckt der Jaguar mit seinem Schwanz hoch. Dadurch wird der Fisch, der nicht schnell genug loslassen kann, an Land geschleudert. - Na dann, guten Appetit.

Es gibt aber noch ein Tier, welches seinen Schwanz gut einzusetzen weiß. Für welches Tier ist sein buschiger Schwanz weit mehr als Zierde?

Für das Eichhörnchen. Dadurch, dass sein fast zwanzig Zentimeter langer Schweif fast so lang ist, wie das Tier selbst, kann es sich bei kaltem Wetter darin einkuscheln und sich bei praller Sonne selbst Schatten spenden. Auch benutzt das Eichhörnchen seinen Schweif bei Sprüngen als Steuerruder. Er sorgt dafür, dass sich der flinke Baumbewohner im Flug nicht dreht und immer mit den Beinen voran ankommt.
Außerdem verständigen sich Eichhörnchen untereinander durch Heben, Senken, Wedeln und Wippen des Schwanzes.
 

Klingt komisch - ist aber so ;)

Bilder: Nilpferd: Zerschmetterling ; Jaguar: © Howard Buffet / WWF ; Eichhörnchen: http://www.digitale-naturfotos.de/galerie/images_saeugetiere/big/mg383-eichhoernchen-sciurus-vulgaris.jpg
 

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Kommentare (5)
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11.10.2013
Zerschmetterling hat geschrieben:
@SarahU: Nein, nicht alle. Habe die Quellen der Bilder aber auch angegeben. ;)
11.10.2013
SarahU hat geschrieben:
Interessanter Bericht!!! :)
Hast du die Fotos selbst gemacht?
10.10.2013
screamingeagle hat geschrieben:
Dank deines Berichts erfährt man "häppchenweise" etwas interessantes aus der Tierwelt, das finde ich schön! ;o)
10.10.2013
Zweitagsfliege hat geschrieben:
Danke erst mal für den Bericht. :) Hast du das Foto von dem Nilpferd selbst geschossen? (Ach ja, es gibt ja auch Zoos...)
10.10.2013
Carinaa hat geschrieben:
Schöner Bericht, die Fotos sind echt toll :)
Am Besten gefällt mir das Jaguar Foto *-*
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