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© Wild Wonders of Europe / Sven Zacek / WWF
Wir sind eins


von Zerschmetterling
15.02.2011
74 P
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Wir sind alle gleichwertig!

Warum auch sollten wir Menschen mehr wert sein? Wir haben uns, wie andere Tiere auch, in der Evolution zu der heutigen Art entwickelt. Für mich ist es unverständlich wie sich Menschen hervorheben und warum sie das tun.  Es gibt Dinge, die sind Meinungen und Dinge, die einfach so sind. Das wir gleichwertig sind, gehört zu den Dingen die so sind. Wir sind ALLE Kinder der Natur!

Und ich habe mir Dieses mal genau angesehen. Es gibt ja viele Tierarten. Und das zu betrachten ist komplex - wie die Natur selbst.

Tiere haben Spaß; leiden; haben Angst, Mut; sind wütend, freudig, hinterhältig, legen sich untereinander rein; sind skeptisch, zutraulich, interessiert, ungestüm, unvorsichtig; lieben sich; mögen sich und können sich nicht leiden; streiten sich, versöhnen sich; denken sich genauestens aus wie sie vorgehen (z.B.: bei der Jagd); sind genervt; übermütig; traurig, glücklich; ungeduldig oder geduldig; neugierig, zurückhaltend; haben Schmerzen; sind ungeschickt oder geschickt, verstehen leicht oder schwierig; sind ein bisschen verrückt; beleidigt, zickig, verantwortungsbewusst ........................

Zumindest ist dies so bei Säugetieren. Wie ich so gerne sage: Der Löwe ist soviel wert wie die Giraffe, die Giraffe wie der Delphin, der Delphin wie der Eisbär, der Eisbär wie das Pferd und das Pferd wie "mein" Hund und der wie ich und ich wie du.

Aber dann habe ich weiter nachgedacht. Wir sind ALLE gleichwertig? Was ist mit den Insekten? Der Fliege, der Mücke, der Heuschrecke? Wozu gibt es einige dieser Tiere überhaupt? Um als Nahrung für andere Tiere zu dienen. Aber die Fliege verfügt, denke ich, nicht über diesen Empfindungsschatz der Säugetiere. Also bewegen sich diese ja eigentlich schonmal auf einem anderen Feld,

Was ist mit Ameisen? Die dienen nicht nur als Nahrung von anderen Tieren, sondern sind immens wichtig für den Biohaushalt, für die Wälder in denen sie leben und auch für den Amazonas. So habe ich in einer Doku auf ARTE erfahren, dass sie dort sehr wichtig sind. Also bewegen sich die Ameisen schonmal nicht auf dem Feld der Fliegen. Über was für Gefühle verfügen die Ameisen wohl? Ordnung (sie sind sehr strukturiert), eine gewisse Intiligenz (die Ameisenhügel sind ein architektonisches Meißterwerk mit all den Gängen und Lagern und was es da drinnen wohl noch alles gibt), Fleiß. Aber sie können auch ganz schön hektisch werden und wütend wenn es Eindringlinge gibt.

Der Wert der Tiere ist unabhänig von deren Größe. Das zeigen, finde ich, die Ameisen sehr gut. Dennoch - die Ameisen genauso wertvoll wie der Fuchs oder der im Amazonas benachbarte Jaguar? Also für die Natur auf alle Fälle. Trotzdem ist es eher ein belustigendes Bild, wenn ich mir vorstelle, wie jemand eine Ameise bedroht und man sich schützend davor stellt und sagt:" Hey! Friede Bruder. Diese Ameise ist genauso wertvoll wie du!"

Aber diese Tiere sind wertvoll. Sie sind wichtig! Sehr wichtig! Der Amazonas wäre nicht das was er heute ist ohne diese Tiere und viele Wälder wohl auch. Diese Tiere tun etwas für die Natur. Da sind sie vielen Menschen weit voraus!

Kommen wir zu den Reptilien. Die Krokos. Oder die Schlangen. Ich finde Schlangen sind tolle und schöne Tiere. Aber über was für eine Gefühlswelt verfügen diese? Weniger noch als Säugetiere. Hinterhältig, Vorsicht (wie bei der Jagd um die Beute nicht zu verschrecken), Wut. Ich glaube ein gewissen Stolz besitzen sie auch. Aber vor allem haben sie auch eines: Hunger. Ach und Neugierde. Schlangen sind sehr neugierig, habe ich gelesen. Da haben Menschen in Afrika übernachtet in einem eigens errichteten Lager. (Diese Menschen wollten Filme drehen) Und da erschien diese wellenartige Spur einer der giftigsten Schlangen dort. Aber die Spur tauchte nicht nochmal auf. Sie wollte einfach mal gucken, was da so los ist.

Und diese Tiere tun sicherlich auch etwas für die Natur, und es ist für Menschen leichter sich vorzustellen, das diese gleichwertig sind, (wenn sie sich das überhaupt vorstellen), da diese größer sind und es einige Reptilienliebhaber gibt auf dieser Welt.

Und Meeressäuger. So wunderschöne Tiere. Und bleiben wir mal im Wasser. Plankton. Ungemein wichtig! Wie viele Waale und Fische sich von denen ernähren. Und wie viel sie davon verputzen. ...

Ich finde man sieht genau wie alles miteinander verwebt ist und zusammengehört. Alles hat im Lebenskreis seinen Platz! Egal ob groß oder klein.

Dennoch - Mücken, Fliegen - oder um es noch krasser aufzuzeigen: Flöhe und Zecken. Auch diese Tiere haben ihren Platz, aber diese Tiere bewegen sich auf einer anderen Ebene würde ich sagen. Irgendwie dann nicht vergleichbar. Aber diese Wesen sind ja auch nicht so komplex wie die Tiere mit einem ebenso großen Gefühlsschatz wie wir. Und sind eigentlich doch eher unnötig. Es sei denn ein paar andere Tiere finden, dass sie lecker schmecken.

Also mit welchen Tieren sind die Menschen gleichwertig? Mit all den gefühlvollen Tieren. Säugetiere, Meeressäuger...

Aber auch die anderen Tiere sind wichtig! Rein gar nichts sollte unterschätzt werden, auch wenn uns einige Bedeutungen unklar sind.

So bleibt mir zu sagen, dass ich alle Lebewesen respektiere, auch wenn ich sie nicht alle gut finde. (Ich bin z.B. kein Spinnenfan) Und selbst die ganz kleinen sind vielen Menschen weit voraus, ganz einfach, weil diese ihren Platz in der Natur und im Lebenskreis haben und die Menschen den erst wiederfinden müssen.

Wir können von den Tieren lernen!

Bitte zu Herzen nehmen: Die Natur, die Tiere können ohne die Menschen leben! Aber die Menschen sind auf sie angewiesen!

 

 

 

 

 

 

 

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Kommentare (10)
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17.02.2011
KatevomDorf hat geschrieben:
zu deinem ersten eintrag: ich find die texte der meisten disney filme auch immer echt zum unter die haut gehen... die musik trägt den text quasi direkt in mein gehinr und bringt mich zum grübeln. egal wie oft ich den fiml shcon gesehen hab.

zum zweiten: ich bin der meinung die umwelt/natur gerät auch schon bei einer ins wanken, nur eben leicht, so dass wir >"grobiane" es nicht mitbekommen aber ich denke beispielsweise für den kolibri ist es schon erheblich wenn ihnen die nahrungsgrundlage fehlt. schon allein auf grund ihrer hohen spezialisierung. bzw. anders herum. wenn den pflanzen der kolibri fehlt (weil ausgestorben) und sie sie dadurch nicht mehr vermehren können. und bei beiden ist es "nur" eine art, die dann nicht mehr existenz wäre.
die natur sucht sich zwar immer nischen, wobei sich tiere/pflanzen coevolutionsmäßig entwickeln aber das braucht zeit udn wir menschen sind eben für sowas zu ungeduldig...
16.02.2011
TaniaTukan hat geschrieben:
PS: Jetzt habe ich gerade noch deinen Antwortkommentar gelesen. Ich versteh was du meinst, glaube ich. Das Fehlen einer Art bringt das Gleichgewicht der Erde nicht auseinander. Weder das Fehlen der Hornisse noch das des Tigers oder des Menschen. Das Gleichgewicht gerät dann ins Wanken, wenn mehrere Spezies wegfallen - mit ähnelnder Funktion oder gleichem Lebensraum. Insofern stört die verschwundene Taube die Natur nicht gleich. Und der verschwundene Mensch erst recht nicht... im Gegenteil.
16.02.2011
TaniaTukan hat geschrieben:
Vieles von dem, was mir beim Lesen deines Posts durch den Kopf geschossen ist, findet sich irgendwo in den Kommentaren wieder... :-) (v.a. midori und kate 13 stimme ich voll zu)
Gefällt mir wirklich, dass auch andere unsere Position, also des Menschen, genauso sehen wie ich - nämlich als ganz ganz winzig kleiner Tropfen im Meer...
Die Videos sind echt gut ausgesucht. Und passend. Disney-Filme sind echt was besonderes, bei den beiden Ausschnitten hab ich (wie immer) Gänsehaut bekommen, man fühlt sich so erleuchtet von der Botschaft. Warum geht das nicht allen Menschen so...?
16.02.2011
Zerschmetterling hat geschrieben:
Für mich ist der letzte Satz klar.
Die Welt kann bestimmt auch ohne Tauben, aber die Tauben brauchen die Natur.
So kann man das mit einigen Tierarten fortführen. Natürlich ist auch die Umwelt auf gewisse Tiere angewiesen. Aber auf alle? Auf die Tauben oder die Menschen eher nicht! Ich finde, dass der Satz auch eher nochmal zeigt, dass wir Menschen GENAUSO wertvoll sind wie die Tiere (Panda, Adler....), aber kein Deut mehr wert. Auch wenn die Natur ohne Menschen kann, hat sie uns doch irgendwie erschaffen. Aber den Platz den uns die Natur zugewiesen hat, müssen wir erstmal wieder finden, glaube ich.
LG 
16.02.2011
KatevomDorf hat geschrieben:
@midori: das selbe wollte ich auch schreiben. tiere sind nciht hinterlistig sie wirken lediglich auf súns so, da wir menshcliche eigneschaften bzsw gestiken auf sie übertragen. und du hats auch damit recht: da muss man echt aufpassen wie'n luchs.

na gemerkt?

wir verwenden solche metaphern so alltäglich, dass wir beispielsweise füchsen listigkeit vorwerfen, wo keine ist.

ich finde deinen schlusssatz etwas paradox, denn dort nimmst du "uns" menschen wieder aus der reihe der natur heraus und räumst "uns" einen anderen wert ein als den anderen tieren. die "anderen" tiere können nämlich auch nur leben weil das gefüge der natur überhaupt existiert. sie können also auch nicht ohne.

aber sonst wieder einmal gut gelungen dein bericht. disney öffnet einem doch immerwieder die augen und reflektiert die geselschaftlichen probleme in ihren animationen...
"...doch folge nur die spuren eines fremden, dann verstehst du und du lernst noch was dazu..." "
... fremde erde ist nur fremd, wennd er fremde ihn nicht kennt..."
15.02.2011
midori hat geschrieben:
Ich finde den Bericht sehr schön und anschaulich. Allerdings stört mich etwas. Du vermenschlichst die Tierwelt. Und machst sie damit zu etwas, was sie nicht sind. Tiere mögen skeptisch und hinterhältig erscheinen. Aber sie sind es nur, weil sie Instinkte haben. Wir sprechen ihnen dann Interesse und Freude dazu. An der Stelle sollte man wirklich aufpassen. Tiere haben kein SELBSTbewusstsein. Sie mögen vielleicht neugierig sein, aber sie wissen nicht, was es heißt, neugierig zu sein. Das sind Begriffe und Konstrukte, die der Mensch entworfen hat.

Ansonsten aber ein wirklich schöner Bericht mit der richtigen Grundaussage! ;o) Wir sind alle eins und jeder hat seinen Platz im ewigen Kreislauf des Lebens.

ps: König der Löwen <3
15.02.2011
Levante hat geschrieben:
Der Bericht regt wirklich zum Nachdenken an. Auch wenn man alles auf naturwissenschaftlicher Basis erklären kann, so geht das ganz Thema doch schon etwas in die Philosophie. Man könnte deine Gedanken ewig weiterspinnen, da wirklich jedes noch so kleine Lebewesen ein Teil des Großen und Ganz ist.
Ich persönlich fand Kaya Yanar auch sehr gut (Ich wusste gar nicht, dass er sich für PETA einsetzt). Also vielen Dank für deinen Artikel!
15.02.2011
MaRyLoU hat geschrieben:
das hast wirklich richtig gut geschrieben.Viele haben sich bestimmt auch schon solche Fragen gestellt.Frage ist nur,ob sie auf das gleiche Ergebnis gekommen sind wie du.ich bin jedenfalls mit dir einer Meinung.Ich finde deine Bespiele,deine zusammenhänge sehr schön.Du hast auch vor allem mit deinem letzten Satz recht.Die Natur braucht uns nicht so wie zum beispiel die Bine,sie könnte ohne uns auskommen.Wir kommen aber nicht ohne die Natur und ihren Tieren.Was wären wir ohne Spinnen z.B ?Alles hängt zusammen,dass hast du sehr schön dargestellt.Ein ganz dickes lob von mir :))
15.02.2011
Peet hat geschrieben:
Wunderschönes Statement und es fasst genau das zusammen, was viele hier denken (oder nicht?)! :) Die beschriebenen Ebenen sind ein gutes Beispiel. Der Mensch hat sich von ihnen distanziert und erschuf seine eigenen Ebenen. Weg von der Natur, hin zur materiellen Abhängigkeit. Die Ebenen lauten reales Leben, Finanzebene und Wirtschaftsebene. Das eine kann nicht ohne das andere. Sehr traurig aber die Wahrheit.

15.02.2011
Marcel hat geschrieben:
Das ist ein echt beeindruckendes Statement, das du hier geschrieben hast, Zerschmetterling! Genau diese Gedanken hatten mich dazu gebracht, mich beim WWF einzusetzen und für das Leben und die Natur zu kämpfen. Was du schreibst, ist durch so viele unzählige Studien belegt - und genau darauf bauen wir vom WWF unsere Arbeit auf: Das gesamte Leben auf der Erde ist miteinander verbunden. Die biologische Vielfalt ist wie ein Netz: Je enger es geknüpft ist, je mehr Knoten es besitzt, desto weniger können hindurchfallen. Ich kann mich noch gut an eine Aktion erinnern, die wir 2008 anlässlich einer Naturschutzkonferenz in Deutschland gemacht haben. Da hatten sich mehrere WWF-Mitarbeiter als Tiere verkleidet und versucht, eine riesige Erdkugel wieder ins Gleichgewicht zu bringen, die die Menschen aus der Bahn geworfen haben. (Ich war übrigens ein Orang-Utan... ;)) Das Foto wurde in vielen Zeitungen abgedruckt und kam sogar in der Tagesschau. Es hat hoffentlich einigen Menschen die Augen geöfffnet. Aber noch viele mehr müssen deine / unsere Botschaft hören, deshalb dürfen wir nicht aufhören, zu kämpfen!
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