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© Wild Wonders of Europe / Sven Zacek / WWF
Wie sähe die Welt ohne den Menschen aus?


von greensara
13.02.2010
22 P
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Es gibt einen Ort, an dem die Uhr der Erdgeschichte stehen geblieben ist. Ein fast unzugängliches Tal auf Madagaskar war über Jahrmillionen ein Bollwerk gegen die Veränderungen der Evolution. Geheimnisvolle Tiere, uralte Pflanzen, schroffe, einmalige Felsformationen: Forscher haben jetzt erst begonnen, Tsingy de Bemaraha zu erkunden, die größte Schatzkammer der Natur.

EIN WALD AUS STEINEN: Haushoch ragen die bizarren Gebilde auf einer Fläche von 1500 Quadratkilometer in den Himmel. Doch aus der Vogelperspektive verschwinden die Nadelfelsen häufig im dichten Blätterdach der Bäume. Denn auf den Felsen haben sich ganze Wälder von Jojobabäumen und Dattelpalmen gebildet. Oft halten sie nur noch über ein dichtes Geflecht von Wurzeln Verbindung mit dem Erdboden.

GEHEIMKAMMER DER EVOLUTION: In den Wäldern der Tsingys hat sich eine völlig eigenständige Evolution vollzogen: Die meisten der 13 Lemuren-, 94 Vogel-, 15 Flederm,aus-, 22 Amphibien- und 66 Reptilienarten leben ausschlißlich hier. Wie der Baby-Gecko, der anfangs kaum länger als 5 Zentimeter und völlig schutzlos ist, können sich Tiere fern von Fressfeinden entwickeln und fortpflanzen.

EIN WUNDER ENTSTEHT: Die Entstehung von Tsingy de Bemaraha begann, als kleine Lebewesen vor 200 Millionen Jahren auf den Grund eines Urozeans sanken. Kalzium aus Korallen und den Schalen von Muscheln schufen eine dicke Kruste, die im Lauf der Jahrtausende harte Kalksteinschichten bildeten. Heute durchziehen Tausende Risse und Kluften den Stein. Durch jahrtausendelangen Regen fraß sich Wasser in den Felsboden, schuf so Tunnel, Höhlen und Schulchten.

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Kommentare (6)
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15.02.2010
GreenSmarty hat geschrieben:
Kleines Gegenargument: Der Mensch ist nur bereit zu schützen was er kennt!
Forscher machen sicherlich auch Fehler, lernen aber auch daraus und werden schon die nötige Vorsicht an den Tag legen. Besser man weiß was man schützen muss, bevor irgendein Touri kommt und einfach mal was einsteckt! Gut, dass es bereits geschützt ist!
13.02.2010
Taki hat geschrieben:
Einfach viel schöner da nicht in die Evulution der Natur nicht eingegriffen wird.
13.02.2010
greensara hat geschrieben:
Habe gerade gelesen, dass das Gebietn 1927 zum Naturschutzgebiet erklärt wurde. Außerdem ist es für Menschen und Tiere fast unmöglich, in dieses Gebiet einzudringen. Phil Dickie (WWF) sagte: "Nur in den Tsingys kann man noch in eine Welt eintauchen, wie sie aussehen würde, wenn die Evolution den Menschen nicht hervorgebracht hätte."
13.02.2010
Elumera hat geschrieben:
Einerseits ist es schade, dass Tsingy de Bemaraha entdeckt wurde andererweise aber auch nicht. Schade, weil es nicht mehr lange dauern wird, bis man irgend einen wirtschaftlichen Nutzen daraus ziehen kann und es dann ausgenutzt und zerstört wird und auch nicht schade, weil es auf dem Bild einfach wunderschön aussieht und deswegen umbedingt geschützt werden muss.
13.02.2010
Juliaaa hat geschrieben:
Schade, dass die Menschen auch dieses stückchen erde entdeckt haben.
13.02.2010
greensara hat geschrieben:
Ja das war auch gleich mein erster Gedanke, hoffentlich bleibt diese wundervolle Natur- und Tierwelt so erhalten, wie sie ist!
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