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© Alexei Ebel / WWF-Canon
wie reisen korrekte Umweltschützer?


von KatevomDorf
24.02.2010
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eine sehr fundamentale frage wirft sich mir immer wieder auf, wenn ich hier in den zahlreichen Artikeln und Berichten lese, dass man doch so gern in ferne Länder reist und trotzdem vorgiebt die Umwelt zu schützen....

 

also frage ich: WIE reisen Umweltschützer?

mögliche Variationen /Vorschläge von mir:
Auto geht nicht CO2.
Flugzeug riesiger Kerosin verbrauch,
schiff: siehe Auto nur schlimmer....

hmm was bleibt dann noch großartig? öffentlicher Nach- und Fernverkehr: alles Kapitalisten Schweine..
geht also auch nicht so recht, wenn man mit reinem Gewissen reisen möchte.

und dann bin ich mit meinem Latein am Ende, denn ich habe noch nie –ehrlich. noch nie- jemanden gesehen, der von hier bis jwd mit dem Rad oder gar zu Fuß unterwegs ist/war (den jakobsweg mal ausgeschlossen).

Ich versteh einfach nicht, wie viele so scheinheilig sein können und dann wie es z.B. die Minister/Staatsoberhäupter der Länder machen und jeder mit seinem Privatjet steigt und dann zu nem Klimagipfel fliegt.
Oder noch besser. Man sucht sich möglichst exotische und weit abgelegene Gebiete der Erde und veranstaltet die Konferenzen dort. Keine Infrastruktur. Macht nix wird schon werden.
Genauso eine Idiotie ist es eine Weltmeisterschaft am Kap der guten Hoffnung zu veranstalten, wo so viel Energie für Stadien und sonster was aufgebraucht wird, wovon doch eh nur wenn sehr wenige einheimische profitieren, weil es vom Dachverband ausgeht…

Alles für mich ausgegorener Schwachsinn!!
 

 

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Kommentare (13)
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28.02.2010
KatevomDorf hat geschrieben:
@taki: Mit deiner idee hast du mich schon überzeugt. Darauf bin ich noch gar nicht gekommen, obwohl der ex von meiner schwelle immerzu siegelflugzeug geflogen ist und von cargolifter AG haben ja sicherlich auch schon einige gehört.. schade, das aus dieser geschätfidee (jetztiges „tropical island") nichts geworden ist. Auch wenn die luftschiffe primär zum lastentransport verwendet worden wären…

@smarty: dann muss man den einheimischen lukrative alternativen bieten. förderungen mir subventionen ect. ich meine in deutshcland geht in derlandwirtscahft auch nicht mehr viel ohne. mein paps betreibt selbst landwirtschaft und sagt selbst ohne fördermittel würde er es schon längst nicht mehr machen, weil da (für einen nebenerwerb) zu viel arbeit reingesteckt werden muss...
27.02.2010
Juliaaa hat geschrieben:
Mit Pferd =) Macht Spaß und mit mehreren wird es immer lustig... ^^
26.02.2010
GreenSmarty hat geschrieben:
@Maide: So ganz stimmt das auch wieder nicht. Sicher verursachen Öko-Touris genau soviel CO2 wie andere Reisende, aber ohne sie würde es viele Schutzgebiete nicht geben, da sich v.a. ärmere Regierungen dies nicht leisten könnten. Bsp: Südafrika, Karibik,...
Und dann bin ich lieber für ein paar zahlende Touristen, die sich die Natur ansehen und dazu zu ihrem Schutz beitragen, wie wenn die Einheimischen sich ihr Auskommen mit Landwirtschaft für den Export oder Abholzen der Urwälder suchen müssen.
Dass Umweltschutz vor der Haustüre anfängt ist richtig, aber es erfordert schon viel Disziplin.
@Nemo: Danke für den tollen Link, wusste gar nicht, dass es schon so weit ist. Aber dass das Geld dann der Bahn zu gute kommt und nicht Umweltorganisationen,... Man sieht ja am ICE, dass es auch bei der Bahn nur um Geldabschöpfen geht!
26.02.2010
Taki hat geschrieben:
Öko logisch sinnvoll währe ja mit einem Segelflugzeug, oder ein Zeppelin ( ganz modern mit der PlanetSolar ( Triemaran ))
25.02.2010
Maide hat geschrieben:
Ich bin komplett deiner Meinung!
Viele 'Umweltschützer' bereisen die exotischsten Orte am anderen Ende der Welt und machen tonnenweise Ausflüge, um der Natur nahe zu sein. Aber damit zerstört man sie doch einfach nur. Und was ich auch schon oft erlebt habe, ist, dass Pseudo-Ökos zwar vielleicht spenden oder Vegetarier sind, aber sie sind sich zu Schade, um mit ÖPNV zu fahren. Nein, sie möchten lieber mit Daddys E-Klasse zur Schule fahren...

Umweltschutz beginnt nicht irgendwo da draußen, sondern vor der eigenen Haustür.
25.02.2010
Anni09 hat geschrieben:
Ich muss Nemo recht geben. Flüge müssen teurer werden. Wegen diesen Billigfliegern entscheiden sich viele Menschen für einen Tag oder ein Wochenende nach England oder Rom zu fliegen. Das ist doch purer Wahnsinn. Dies wird nicht nur einmal sondern mehrmals gemacht und das kann einfach nicht sein.

Kostet ein Flug jedoch 100 oder 200 Euro würden es sich viele anders überlegen, denn dann lohnt es sich nicht für einen Tag in eine andere Stadt zu fliegen.
25.02.2010
GreenSmarty hat geschrieben:
Die Bahn wird billiger? Träum weiter!
Prinzipiell ist der Ansatz aber nicht schlecht! Ein Pauschaler CO2-Ausgleichs Aufschalg würde das schon teurer machen. Sowas könnte man vielleicht schon EU weit durchsetzen. 
25.02.2010
GreenSmarty hat geschrieben:
@Kate13: Natürlich hast du recht und es handelt sich mehr oder weniger um Moderene Ablasshandel. Das mehr an Geld bekommt ja aber nicht der Konzern sondern Umweltorganisationen die dann z.B. Wald aufforsten, was dann ja wieder CO2 spart.
Zudem würden die Leute sowieso fliegen und wenn das so direkt mit angeboten würde könnte das für den Umweltschutz einiges an Geld bringen. Das ist, wie wenn sie bei Mc sagen:"Noch Pommes dazu, oder was zu trinken?"
24.02.2010
Taki hat geschrieben:
Mit Kutsche und Pferdegespann
24.02.2010
KatevomDorf hat geschrieben:
@ greensmarty: nur weil man mehr geld bezahlt heißt das noch lange nicht, dass ein flugzeug WENIGER Co2 ausstößt... wo ist denn da ne logik!
oder was wolltest du mit deinem beitrag sagen. ich finde das ist keine gute idee. aht eher was von modernem ablasshandel als wirklich von umwelt schutz.

@nemo: ja ich weiß man hätte sich gewählter ausdrücken ^^können, aber ist doch wahr. es geht doch überall um profit. wer bietet denn heutzutage seine dienstleistungen für nen appel und nen ei an. sogar in dem beispiel von smarty (der giute wille in allen ehren) geht es um profit. da wird den leuten glaubhaft gemacht, dass sie indem sie mehr geld für ein flugticket ausgeben die umwelt schützen, aber die geldscheine werden doch nicht in den turbinen als filter verwendet. ergo macht das für mich noch nicht viel sinn. sry!
einige tun echt so scheinheilig und wollen, dasss sie für voll nimmt.. also ich kann das nicht, wenn man dafür um die halben globus fleigen muss/soll. und außerdem könnte man ja als einen von dir, und eigentlich von jedem, angestebten kompromiss finden indem man "fluggemeinschaften" bildet...
24.02.2010
Vivii hat geschrieben:
So hab ich die Sache noch nie gesehen....toller Artikel!
24.02.2010
GreenSmarty hat geschrieben:
Habe mal von einem Projekt gehört, an das man bei einem Flug Geld zahlen kann und die dann damit soviel CO2 einsparen wie bei der Reise entstanden ist.
Eine gute Möglichkeit von Flugunternehmen wäre es evtl. diese Möglichkeit bei der Buchung gleich mit anzubieten oder zumindest am Ticket und im Flugzeug darauf aufmerksam zu machen. Hm, da könnte man mal einen Brief verfassen... 
24.02.2010
Line hat geschrieben:
ja aber es immer noch die beste variante mit dem auto zu fahren wenn die strecke nicht mit dem fahrrad oder zu fuß zu bewältigen ist
ein flugzeug stößt schon zum starten so viel co2 aus wie ein auto im ganzen leben
es gibt ja auch leute die von frankfurt nach hannover FLIEGEN und das ist nun wirklich nicht weit
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