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© Wild Wonders of Europe / Sven Zacek / WWF
Wer Natur schützt, zerstört sie - Ein Kommentar


von midori
03.09.2013
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Eine gewagte und kontroverse Hypothese. Wer Natur schützt, zerstört sie. Das behaupten die einen. Ihr sitzt nun wahrscheinlich vor dem Bildschirm und schüttelt vehement den Kopf. Denn habt ihr euch nicht genau aus diesem Grund hier in der WWF Jugend Community angemeldet? Weil ihr die Natur und ihre Schätze schützen wollt?

Ich möchte diese Hypothese an einem umstrittenen Thema näher beleuchten. Ein Thema, das auch vor kurzem in der WWF Jugend Community zu einer heißen Diskussion geführt hat - invasive Arten. Dabei handelt es sich um Pflanzen und Tiere, die von den Menschen aus ihrem ursprünglichen Verbreitungsgebiet verschleppt werden. Bisamratten, Nerze, Waschbären und Halsbandsittiche sind nicht in Deutschland heimisch, fühlen sich aber hier sehr wohl. Das bedeutet aber auch, dass andere Tiere aus unseren Wiesen und Wäldern verdrängt, wenn nicht sogar ausgerottet werden. Die einen betrachten die daraus entstehenden Konsequenzen als Problem, andere betrachten die Exoten als Bereicherung.

Wie kommt es zu diesen unterschiedlichen Ansichten? Sie beruhen auf zwei grundlegend verschiedenen Standpunkten zu den Ökosystemen unserer Erde. Der erstere kann als liberal bezeichnet werden. Für eine Erklärung muss ich ein bisschen weiter ausholen - Gott wird dran glauben müssen! Bei diesem Standpunkt geht man davon aus, dass Gott alle Tiere und Pflanzen unabhängig voneinander geschaffen und auf die Erde gesetzt hat. Reine Willkür also. Demzufolge kann man sagen, dass die Biodiversität auf Vielzahl beruht. Je mehr Tiere und Pflanzen verschiedener Arten vorhanden sind, umso reicher ist das Ökosystem. Selbst wenn Exoten eingeschleppt werden, ist das kein Problem, sondern ganz im Gegenteil - es entspricht ganz dem Sinn der liberalen Denkweise. Wenn eine 'heimische' Art zu schwach ist, um einer 'fremden' Art standzuhalten, dann ist das kein Grund, sich einzumischen. Das natürliche Gefüge ändert sich jede Sekunde und der Mensch schaut einfach zu und lässt der Natur ihren Lauf.

Die Sichtweise des zweiten Standpunktes ist dagegen eine ganz andere. Aus dem konservativen Blickwinkel betrachtet, hat Gott sich sehr wohl etwas bei der Erschaffung und Platzierung von Tieren und Pflanzen gedacht. Die Lebewesen wurde in bestimmte Monaden aufgeteilt, also Einheiten, die in sich schlüssig und harmonisch sind. Der Verlust einer Art betrifft demzufolge das ganze Ökosystem und bringt es aus dem Gleichgewicht. Vom konservativen Standpunkt aus gesehen, sind invasive Arten also keine Bereicherung für ein fremdes Ökosystem, sondern eine Bedrohung. Biodiversität beruht in diesem Sinne auf Vielfalt, aber Vielfalt in Harmonie. Der Mensch sollte also bestensfalls eingreifen, vor allem, weil er dafür verantwortlich ist, dass fremde Arten die heimische Flora und Fauna verdrängen können.


Waschbär © Quartl / Wikimedia-Commons

Wie ihr sehen könnt, ist Biodiversität wie so viele andere Streitpunkte auf dieser Welt auch, eine Frage des Blickwinkels. Ich bin zwar nicht gläubig und halte mich lieber an die Ergebnisse und Forschungen der Wissenschaft, aber es schadet nichts, wenn man mal über den Tellerrand blickt und erfährt, woher überhaupt die unterschiedlichen Argumente für und gegen invasive Arten beziehungsweise das Eingreifen des Menschen stammen.

Und damit wären wir wieder bei der Ausgangshypothese: Wer Natur schützt, zerstört sie. Ich für meinen Teil bin völlig von der konservativen Sichtweise überzeugt. Schon in der Schule habe ich gelernt, dass Pflanzen und Tiere in einem einzigartigen Beziehungsgeflecht leben und eine jede Art über mehrere Ecken von anderen Arten abhängig ist. Sogar Disneys König der Löwen hat mich das gelehrt! Aber in dem Moment, in dem ich in die Natur eingreife, um das ursprüngliche Gleichgewicht wiederherzustellen, nehme ich Wertungen vor.

Indem ich werte, befinde ich etwas für weniger oder mehr wertvoll, als etwas anderes. Indem ich den Waschbären aus Europa vertreibe, messe ich den heimischen Arten mehr Wert bei. Darf ich das? Was gibt mir das Recht, darüber zu entscheiden, ob die Orchidee schützenswert ist und die Brennnessel nicht? Sobald ich solche Entscheidungen treffe, entscheide ich mich für eine Art und gegen eine andere. Naturschutz bedeutet also immer nur Naturschutz in Teilen. Es ist mir nicht möglich, alles unter Schutz zu setzen. Wir können es versuchen. Der WWF hat sich für den Schutz sogenannter Flagship-Arten entschieden. Das bewirkt, dass auch andere Tiere unbewusst Schutz genießen. Aber nichtsdestotrotz ist es ein recht willkürlicher Schutz.

Ich bin mir diesen Konflikts bewusst, habe für mich selbst aber noch keine zufriedenstellende Antwort finden können. In gewissem Maße muss ich dem zustimmen, auch wenn es mir irgendwie das Herz bricht. Denn darum bin ich hier - ich möchte die Natur mit all ihren Schätzen bewahren. Aber alle Schätze werden wir wohl nicht bewahren können. Das liegt offensichtlich in der Natur der Sache. Wie aber sollen wir entscheiden, welche Schätze schützenswert sind? Ist es nicht vielleicht doch besser, der Natur ihren Lauf und ihr die Entscheidungen zu überlassen?

Ein Kommentar von Ulrike Leupold

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Rotmilan. © Wild Wonders of Europe / Juan C. Munoz / WWF
Landschaft © David Woodfall / WWF
Eichhörnchen © iStock

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Kommentare (19)
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16.09.2013
Löschen
Gelöschtes Mitglied hat geschrieben:
gelöscht
05.09.2013
Löschen
Gelöschtes Mitglied hat geschrieben:
Ein schöner Kommentar, der wirklich zum Nachdenken anregt.

Wobei ich ehrlich sagen muss, dass die Ausdrucksweise "Gott das dies getan, Gott das dieses und jenes gewollt oder eben nicht gewollt" mich schon arg gestört hat.
Die Menschen sollten ihre Fehler und Entscheidungen nicht auf etwas abwälzen, dass ihnen nicht widersprechen kann. Falls ich jetzt jemanden in seinem Glauben beleidigen sollte, dann tut mir das leid, aber solange wir die Möglichkeit haben Dinge auf Gott abzuschieben bzw. von dieser Göttlichkeit Handlungen oder Entscheidungen erwarten, werden wir nicht voran kommen.

Ich stelle mir die Frage "Was könnte Gott gewollt haben?" nicht. Einfach weil ich keine konkrete Antwort bekommen kann.


Zum eigentlichen Thema:

Auch sehe ich die Frage ob wir in die Natur eingreifen dürfen eher zweitrangig. Wir tun es bereits sehr mehreren Jahrhunderten. Ob wir es dürfen oder nicht, haben wir längst übergangen. Die wirklich wichtige Frage ist demnach "Was tun wir oder handeln wir gar nicht?"

Ja, wir sollten handeln, sofern wir handeln müssen. Sobald das benötigte Gleichgewicht im Ökosystem durch unsere Fehler gestört wird, müssen wir versuchen das zu kitten. Welche Schritte dann erforderlich sind, kann an die jeweilige Situation angepasst werden.

Wenn also eine einheimische Art von der Ausrottung bedroht ist, weil sich der Neuling zu schnell ausbreitet und keine Zeit für eine natürliche Regelung besteht, dann sollte in meinen Augen der Mensch eingreifen. Was jetzt nicht heißen soll, dass wir den Neuling gnadenlos ausrotten.

Ich persönlich finde, dass wir uns nicht auf dem Argument "den Dingen ihren Lauf lassen" ausruhen dürfen. Wir haben bereits Einfluss genommen. Bei der Fehlerbehebung darauf zu verweisen, dass wir ja eigentlich nicht eingreifen sollten hat für mich einen sehr bitteren Nachgeschmack.
05.09.2013
Smilex hat geschrieben:
Ich finde das mit dem werten ist jetzt nicht so extrem, der waschbär kann ja dort, wo er herkommt, auch geschützt werden .. und ich finde auch, dass der Mensch die Tiere ja hergehölt hat und wenn sie jetzt Schaden anrichten, muss der Mensch das auch wieder gutmachen!
05.09.2013
Biotop24 hat geschrieben:
Ich verstehe jetzt noch immer nicht, wie man sich hier einbringen kann, etwas zu bewegen.
Ich habe mir, sry für den Ausdruck, die skrupellosen Aktionen gegen Tiere lange genug angesehen.
05.09.2013
Zerschmetterling hat geschrieben:
@midori: Du hast geschrieben: "Aber andererseits könnten beziehungsweise sollten wir uns doch auch als Teil der Natur betrachten und als Teil der Natur hat man natürlich Einfluss auf das System. " -
Dazu habe ich mir auch schon Gedanken gemacht. Für mich ist klar, dass Menschen Tiere sind. Wir sind eine Tierart, nicht höher oder niedriger gestellt, als die anderen Arten. Also sind wir natürlich ein Teil der Natur. Und erstmal lebt jedes Tier so vor sich her, ohne sich Gedanken zu machen, welche Auswirkungen deren Lebensweise auf die Natur, den Planeten haben. Die Vögel tun das, der Löwe, die Elefanten und Delfine. Wir Menschen haben das genau so gemacht (und machen es oft immer noch so). Nur ist es bei uns Menschen so, dass wir die einzige Art sind, dessen Verhalten den Planeten kaputt macht. Deswegen und weil wir es können, sollten wir umdenken. Schauen, was wir besser machen können. Nehmen wir nur mal den Fleischkonsum. Den Plastikverbrauch. Welche negativen Auswirkungen das hat, ist unübersehbar. Deswegen ist es wichtig, dass wir wo wir können wieder umweltbewusst leben.
Was die Tiere angeht und die Natur, so besteht meiner Ansicht nach das größte Problem darin, dass wir Menschen uns eben abheben wollen. Viele sind gar beleidigt wenn man sagt. "Menschen sind Tiere."
Sie wollen kein Teil der Natur sein, sondern über die Umwelt herrschen, diese unterwerfen. Genau diese Abtrennung von der Natürlichkeit, treibt Menschen zu unnnatürlichem Verhalten. Zu Gier. Machgier, Geldgier, Besitzgier. Und wenn wir aus Gier Tiere jagen, wie Tiger oder Elefanten, dann ist das abartig.
Wenn sich der Mensch nur nimmt was er zum Leben braucht - okay. Das machen alle anderen Tiere auch so. Aber sobald es darüber hinaus geht, finde ich es gut und wichtig, wenn es Menschen gibt, die andere Arten unter Schutz stellen und für deren Erhalt kämpfen, da ohne die Gier des Menschen diese Arten nicht in der traurigen Lage wären. - Verstehst du?

Liebe Grüße
04.09.2013
LSternus hat geschrieben:
Schwierig, ich sitze da ziemlich zwischen den Stühlen.
Vielleicht dafr man da gar keine generelle Antwort treffen.
Wenn man schon für eine Art (oder Ökosystem) Partei ergreift, dann sollte man sich auch immer die Frage stellen "Warum tue ich das? (oder nicht)"
Bei de Nachtbaumnattern auch Guam, ZB., denke ich es war gut Partei zu ergreifen, weil die Schlangen werder Feinde noch Konkurrenten hatten. Bei Waschbären eist es bei mir anders: Sie haben Fressefeinde (Wölfe, Luchse, Adler) und Konkurrrenten (Baummader und andere Marder).

Was ich sagen will: Es ist nicht einfach eine Entscheidung zu treffen.
Vielleicht muss man am Ende immer sagen, "Man kann es halt nicht allen recht machen".
Aber glücklich bin ich mit dieser Antwort nicht.
04.09.2013
vince hat geschrieben:
ja, eine schwierige frage, über die ich auch schon manches mal nachgedacht habe. ich bin jedenfalls der Meinung, es ist besser ETWAS zu tun als GAR NICHTS zu tun. aber das könnte in manchen fällen dann auch schon wieder falsch sein... schwierig, schwierig...
04.09.2013
Peet hat geschrieben:
Spannender Kommentar, wirklich. Die zentralen Sätze lese ich hier: "Darf ich das? Was gibt mir das Recht, darüber zu entscheiden, ob die Orchidee schützenswert ist und die Brennnessel nicht? Sobald ich solche Entscheidungen treffe, entscheide ich mich für eine Art und gegen eine andere." Ich würde gerne dazu Stellung nehmen und Dir damit ggf. sogar die Entscheidung ein wenig einfacher gestalten:

Der Satz ?Sobald ich solche Entscheidungen treffe, entscheide ich mich für eine Art und gegen eine andere.? gibt Dir automatisch ein schwarz-weiß Muster, welches kaum Spielraum lässt. Denn eine Entscheidung sollte in der Regel auf einer wissenschaftlichen Basis geschehen, die Du ja selber unterstützt. ?Was gibt mir das Recht, darüber zu entscheiden, ob die Orchidee schützenswert ist und die Brennnessel nicht?? Die Frage lässt sich eben nur wissenschaftlich beantworten und diese Antwort führt automatisch zur Erweiterung Deines schwarz-weiß Musters. Es kommt also eine neue Farbe hinzu.

Würden wir die Brennnessel und Orchidee genauer betrachten, so würde sich automatisch erkennen lassen, dass bspw. die Orchidee nicht so anpassungsfähig ist, wie die Brennnessel. Die Brennnessel hat zudem eine höhere Reproduktionsphase, kann sich also schneller verbreiten und lässt sich quasi kaum von einem Ort vertreiben. Die Orchidee ist auf deutlich mehr Faktoren angewiesen. De facto bedeutet dies, dass die Brennnessel theoretisch kaum Hilfe benötigt, die Orchidee schon. Zudem kommen noch Lernfaktoren hinzu. Inwiefern kann die Orchidee uns Menschen bei Krankheiten helfen, oder die Brennnessel? Inwiefern ist die Orchidee für das Ökosystem, bspw. unten an der Isar (Bayern) wichtig?

Wir entscheiden uns also für eine Pflanzen- oder Tierart, weil sie einerseits stark bedroht ist und andererseits es alleine nicht schaffen kann. Das bedeutet in meinen Augen nicht zwangsläufig, dass wir die eine Art lieber mögen als die andere. Im Gegenteil: Alle Arten haben eine Aufgabe in ihrem jeweiligen Ökosystem ? auch die Brennnessel. Es gilt nur zu unterscheiden, wer mehr Hilfe benötigt und wer nicht. Was folglich auch dazu führen kann, dass der Mensch etwas bekämpft, was hier eigentlich keinen Platz hat. Ob das jetzt wiederum sinnvoll ist, dass lass ich jetzt einmal offen. ;)
04.09.2013
midori hat geschrieben:
@Zerschmetterling

Eben. Das ist eigentlich auch mein Gedanke. Nur durch unsere Fehler konnte die Welt ins Ungleichgewicht geraten und in diesem Sinne wäre es auch in unserer Verantwortung, das Gleichgewicht wiederherzustellen.

Aber andererseits könnten beziehungsweise sollten wir uns doch auch als Teil der Natur betrachten und als Teil der Natur hat man natürlich Einfluss auf das System. Kann man aus diesem Sichtpunkt überhaupt eine Handlung als Fehler verstehen oder muss man nicht viel mehr sagen, dass das eben dazu gehört?

Klar haben wir nicht das Recht dazu, zu entscheiden, wie die Welt zu sein hat. Zumal das sowieso jeder anders sieht. Aber wie sollen wir auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten, wenn es darüber keinen Konsens gibt?
03.09.2013
Tigerhai hat geschrieben:
Also zuerst einmal muss ich sagen, dass ich den Kommentar ziemlich gelungen finde. Die Frage, wie man Umweltschutz gestalten kann und was man dabei darf oder nicht darf, ist eine ganz zentrale Sache.

Ich selbst weiß aber nicht, welcher Ansatz der bessere wäre. Im ersten Moment tendiere ich zum konservativen Ansatz. Andererseits denke ich, dass Ökosysteme eigentlich von allein in der Lage sind, ein neues Gleichgewicht zu bilden. Wenn eine einzelne Spezies zu dominant ist, breiten sich Krankheiten schneller aus, andere Spezies entwickeln Abwehrmechanismen usw.
Das kann aber gerne mal Milllionen Jahre dauern. Außerdem hat der Mensch vielleicht bereits so sehr in die ökologischen Lebensräume eingegriffen, dass sie keine "Selbstheilungskraft" mehr besitzen. In diesem Fall bleibt eigentlich nur der konservative Ansatz.

Es ist schade und sehr bedauerlich. Wenn man aber den Preis kennt, dann weiß man umso mehr zu schätzen, was man gerettet hat.
So sehe ich das jedenfalls...
03.09.2013
Zerschmetterling hat geschrieben:
"Indem ich werte, befinde ich etwas für weniger oder mehr wertvoll, als etwas anderes. (...) Darf ich das? Was gibt mir das Recht, darüber zu entscheiden, ob die Orchidee schützenswert ist und die Brennnessel nicht?"
Damit hast du meiner Meinung nach Recht.
Ich habe das Gefühl, dass wir Menschen die Erde gestalten wollen. Und dazu haben wir nicht das Recht. Fakt ist, wir greifen schon seit Jahren in die Natur ein. Wenn wir nun einsehen, dass gewissen Handlungen Fehler waren und diese berichtigen wollen, finde ich das gut.
Aber Meinungen gibt es wie Sand am Meer. Der eine möchte die Welt so sehen, der andere anders. Es ist nicht unser Recht darüber zu streiten wie die Welt zu sein hat. Verstehst du?

Leider bringen wir die Welt ziemlich ins Ungleichgewicht. Daher ist Natur und Artenschutz wichtig, damit wir dadurch wieder mehr Gleichgewicht herstellen können.

Liebe Grüße
03.09.2013
screamingeagle hat geschrieben:
Ja, echt interessant das mit den Naturschutz mal so zu sehen...
Danke, ein wirklich gelungener Bericht.
03.09.2013
midori hat geschrieben:
@Lukas96

Es beruhigt mich sehr, dass Du Dich nicht von Deinem Vorhaben abbringen lässt. Das finde ich gut und unterstütze ich voll und ganz. Deswegen sind wir schließlich alle hier! :o)

Was ich nur damit sagen wollte: es wird uns nicht möglich sein, alles zu schützen, selbst wenn wir das wollten. Und die Entscheidung treffen zu müssen, welche Arten schützenswert sind und welche man dafür vielleicht in einem gewissen Sinne aufgibt, ist eben alles andere als einfach. Beziehungsweise - was gibt uns überhaupt das Recht dazu, darüber zu entscheiden? Das finde ich unglaublich schwierig und ich wollte einfach von euch wissen, wie ihr dazu steht.

In keinem Fall wollte ich Dich damit demotivieren. Ihr seid so unglaublich wichtig für die Zukunft unserer Welt! Also bleib auf jeden Fall am Ball und mach weiter!! :o)

ps.: Zweifeln ist gut - dadurch erlangt man neue Erkenntnisse und wird im besten Falle in seinen Ansichten gestärkt! ;o)
03.09.2013
Lukas96 hat geschrieben:
Nach diesem Bericht war ich echt sprachlos. Ich weiß net was ich dazusagen soll. Es wirkt jetzt so als ob vieles was wir hier machen nicht gut wäre...?! Das kann und will ich so nicht Glauben! Aber ist dies nicht auch ein großer Kritikpunkt den Menschen den WWF vorwerfen!? Wir behandeln populäre Tiere besser als nicht so wirksame Tiere... Wir haben zbs. den Panda als Logo, weil er süß aussieht (kindchenshema) und die Menschen bei einem Pandalogo eher spenden als wenn ein Nacktkultur die Seite des WWF zieren würde.

Ich finde deinen Bericht um ehrlich zusein sehr verstörend und ich weiß nicht ob Grade alles hier einen Sinn oder Zusammenhang hat was ich hier schreibe den ich bin Grade voller Zweifel! Du schreibst in deinem Bericht nur die Wahrheit, doch die kann am meisten weg tun.

Aber ist es nicht besser als zu handeln als nicht zu handeln??? Klar müssen wir manche Tiere besser behandeln als andere und natürlich hat kein Mensch das Recht dies zu tun, aber wenn wir nichts tun were es doch viel schlimmer . Wenn wir den Waschbären, der sich zu stark vermehrt und einheimische Arten vertreibt, aussiedeln müssen um einheimische Arten zu erhalten, ist dies doch eigentlich nur verständlich oder nicht?

Ach ich weiß auch nicht.... Ich werde viel zeit brauchen um über diesen Bericht nachzudenken aber ich weiß schon jetzt das ich klar der Meinung bin wir müssen handeln selbst wenn eäwir damit etwas falsch machen könnten... Ich hoffe das ergibt jetzt Grade alles so Sinn denn mein Kopf ist nach deinem Bericht, liebe Ulrike, leer.

Trotzdem danke für diesen Denkanstoß...
03.09.2013
midori hat geschrieben:
@Lena14

Im Prinzip schon. Aber vielleicht sollten wir uns auch als Teil des Systems betrachten und uns nicht für schuldig befinden. Zumindest wäre das wohl die liberale Sichtweise ;o)
03.09.2013
Lena14 hat geschrieben:
Da stimme ich Carinaa zu!
Aber der Mensch hat ja praktisch schon in die Natur eingegriffen indem er diese Tiere nach Europa/Deutschland gebracht hat. Oder?
03.09.2013
Carinaa hat geschrieben:
EIn wirklich schöner Bericht, der zum nachdenken anregt!
03.09.2013
Löschen
Gelöschtes Mitglied hat geschrieben:
gelöscht
03.09.2013
Löschen
Gelöschtes Mitglied hat geschrieben:
gelöscht
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