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Was ist mit Afrika?


von ZeroRin
12.06.2011
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"Tierschutz Afrika Hunde"

Überall hört man, dass Tiere Hilfe brauchen und im Fernsehen sieht man oft Sendungen, wie Tieren auch im Ausland geholfen wird. Häufig habe ich schon solche Sendungen gesehen, wo Tieren in Spanien geholfen wird. Doch ich Frage mich, was mit Afrika ist? Es liegt nicht in Europa, dennoch leben auch dort Tiere. Diese Tiere brauchen auch Hilfe. Wenn man bei Google "Tierschutz Afrika Hunde" eintippt, dann wird das "Hunde" meistens gar nicht beachtet. Man findet dort nur den WIldschutz. Dieser ist auch sehr wichtig und ich will nicht sagen, dass ich den Wildschutz überflüssig finde, aber es gibt da eine Sache, die nichts mit dem WIldschutz zu tun hat. Diese Sache beschäftigt nicht nur meinen Vater, sondern auch mich und auch meinen Bruder und meine Mutter. Die Sache fand und findet immer noch in Nigeria statt, genauer gesagt in Ibese bzw. dort in der Nähe.

Wie alles begann...

Mein Vater ist Schweißfachmann und muss häufiger im Ausland arbeiten. Zur Zeit arbeitet er in Nigeria. Er hilft den Menschen dort bei der Entwicklungshilfe. Außerdem hat er dort 3 Hunde kennengelernt. Lagos, Lizzy und White Sock. Das erste Mal, wo ich von den Hunden erfahren habe, war ich traurig, denn mein Vater erzählte mir, dass er Lagos von einem dort arbeitenden Chinesen gerettet hatte. Der Chinese hat den Hund an der Schnauze gepackt und zu Boden gedrückt. Lagos war am Fiepen und Jaulen. Mein Vater schrie den Chinesen dann auf deutsch zusammen, da er so wütend war. Auch wenn der Chinese die Sprache nicht verstand, wusste er, dass mein Vater das Scheisse fand, was der Chinese dem Hund angetan hat. Mein Vater erzählte uns, dass die Hunde dort kein glückliches Leben führen. Dann kam irgendwann auch noch die Neuigkeit, dass Lizzy schwanger war und bald Babys bekommen wird. Eigentlich war ich froh, dass dieser Hund Babys bekommt, aber andererseits, was hätten die Welpen denn dort für eine Zukunft? Vielleicht wären manche auch nach der Geburt irgendwann verhungert, oder Lizzy wäre gestorben und die Welpen auch oder die Welpen würden später genauso wie Lizzy, Lagos und White Sock gequält werden. Der Gedanke ließ mich dann doch etwas unsicher werden.

Februar 2011

18-2-2011 erfuhr ich dann, dass Lizzy und Lagos tot waren. Lizzy hatte sich durch eine Putzfrau bedroht gefühlt und diese gebissen. Lagos war auch sehr durcheinander und hatte sich nachher mit Lizzy etwas gefetzt. Als mein Vater die Hunde etwas beruhigen wollten, biss Lagos meinen Vater in die Oberschenkel. Zum Glück hatte mein Vater seine Schweißerhose an, die ihn etwas geschützt hatte. Durch Lagos Aktion mischte sich White Sock ein und hat Lagos von meinem Vater fortgedrängt. Lagos ließ von meinen Vater. Er nahm White Sock und die Putzfrau und begleitete sie vor die Tür. Dort waren dann auch schon ein paar Afrikaner mit Macheten in der Hand. Sie gingen in das Zimmer und schlossen die Tür. Mein Vater gab der Putzfrau Geld für eine Tollwutimpfung. Als die Männer wieder aus dem Zimmer kamen und mein Vater hinein ging war ein Massaker vorzufinden, ein Blutbad. Mein Vater hat geweint und auch mnich hat dies fertig gemacht. Obwohl ich diese Hunde nicht persönlich kenne, wollte und will ich ihnen immer noch helfen. Die Afrikaner gaben nun bekannt, dass jeder Hund hier getötet werden soll, doch mein Vater stellte sich dagegen. White Sock bekam kompletten Schutz von meinem Vater. Doch die Frage ist, was wenn mein Vater wieder nach Hause kommt? Wer wird den Hund dann schützen? Nach ein paar Tagen tauchte Lagos wieder auf. Er war doch nicht tot. In dem Massaker wurde nur die schwangere Lizzy getötet. Ich war etwas froh, dass Lagos auch noch am Leben war.

Juni 2011

Mein Vater ist extrem wütend. Die Chinesen haben sich wieder an Lagos vergriffen. Sie haben ihn schon wieder geschlagen und getreten. Mein Vater stellt manchmal Bilder bei Facebook rein oder wenn er zurückkommt zeigt er uns Fotos. Diesmal hat er das Foto von Lagos reingestellt. Er meinte am Telefon zu meiner Mama, dass das Foto noch harmlos sei. Er wollte die anderen Fotos meinetwegen nicht reinstellen, da ich höchstwahrscheinlich wieder am Flennen gewesen wäre. Auf dem Foto, was er bei Facebook reingestellt hat, sieht Lagos Auge sehr schlimm ist. Er wird jetzt höchstwahrscheinlich erblinden. Wenn mein Vater wüsste, WER das gewesen wäre, dann Gnade sei Gott. Mein Vater hat jetzt auch schon mit der Chefetage der Chinesen gesprochen, dass das so mit den Hunden nicht geht. Jetzt bekommt der Hund erstmal einen Arzt, der den Hund veraztet.

Hilfe

Wir haben uns schon häufiger an diese Fernsehsendungen gewandt, die Tiere aus schlechten Verhältnissen retten, doch diese meinten bloß,. dass das nicht möglich sei. Warum existieren diese Sendungen denn nur für Tiere aus Deutschland oder aus Europa? Haben die Tiere in den nicht europäischen Ländern denn gar keine Zukunft?

Wir haben auch schon Informationen gekriegt, von wegen, dass jemand ein paar Monate bei dem Hund bleiben sollte, damit er geimpft werden kann. Dann wird er in Quarantäne gestellt und dann könnte er nach Europa ausreisen, wenn man noch schriftlichen Krams erledigt hätte. Uns wurde auch gesagt, dass man sich an das Veterinärsamt wenden sollte. Ebenfalls haben wir uns auch schon an eine private Tierschutzorganisation gewandt, die auch schon Tieren aus Spanien geholfen hat. Sie haben ein paar Mal angerufen, da sie mit meinem Vater reden wollte, der die Situation genauer schildern konnte. Es wurde aber imnmer dann angerufen, wenn keiner da war und wegen Stress hatten wir auch nicht die Zeit zum zurückrufen und ehe man sich versah war mein Vater wieder in Nigeria. Wir wissen wirklich nicht, was wir tun sollen. Wenn wir wenigstens Unterstützung hätten oder wüssten wie viel Kosten auf uns zukommen würden, wäre uns schon wirklich geholfen. Ich wäre auch bereit selber bei dem Hund/den Hunden zu bleiben, wenn man unerfahren in solchen "Transportaktionen" seien darf. Ich habe lediglich Hunde und Katzen, Einmal hab ich auch versucht einen Babyvogel zu retten, aber ich hab es nicht geschafft. Nächstes mal werde ich mich wohl eher an Experten wenden. Hätte ich es nicht selber versucht, wäre der Vogel vielleicht noch am Leben. Naja. Das ist jedenfalls Vergangenheit. Jetzt geht es um die Hunde. Für Hilfe wäre ich echt sehr dankbar. Obwohl ich diese Hunde noch nie gesehen habe, verbindet mich etwas mit ihnen. Ich habe das Verlangen diesen Hunden zu helfen. Meine Mutter hat sich immer informiert und wir haben immer zusammen überlegt, wie man diesen Hunden helfen kann. Mein Bruder ist momentan auch sehr angetan Tieren zu helfen. Er versucht immer alle Leute, die er kennt auf das Tierelend, in dieser Welt aufmerksam zu machen. Wir fragen uns wirklich, was ist mit Hunden in Afrika?

FÜR HILFE WÄREN WIR SEHR SEHR SEHR DANKBAR!

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Kommentare (7)
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14.06.2011
liberti hat geschrieben:
vor ein paar tagen hatten ich selbst so ein ähnliches erlebnis in afrika mitbekommen. der begriff haustier und der gute umgang mit solchem gibt es bei den meisten dort nicht, wie wir ihn von uns aus europa kennen. die hunde werden dort vornehmlich, es gibt auch nicht so viele hunde dort, als jagdhund gehalten, und funktioniert das tier nicht wird es leider getreten, geschuppst und gepiesagt. war kein schöner anblick dass so mitzubekomen. ich weiß leider nicht ob es dort vor ort tierheime oder organisationen gibt, die sich speziell um hunde kümmern. schreib doch einfach mal diverse tierorganisationen an, vielleicht können sie dir weiterhelfen.
13.06.2011
Jessileinchen hat geschrieben:
Es ist echt schlimm, dass wir Menschen so etwas mit Tieren machen, egal ob Wildtiere oder Hunde. Es wird immer Tierquälerei geben in allen Ländern. Wir müssen gar nicht so weit weg gehen, nach Afrika oder Spanien, in Deutschland gibt es auch Tierquälerei. Hier ist sie zwar nicht so groß und verbreitet, deshalb hört man davon auch nicht so viel. Ich habe vor ein paar Minuten ein Video im Internet gefunden, indem es um ein Bild geht, auf dem ein erwachsener Tiger auf dem Bogen in einem Zoo in Thailand lag, mit 5 Babyschweinchen auf dem Bauch, die ein Tigerkostüm anhatten. Ich war sehr schockiert, als ein Arbeiter aus dem Zoo gesagt hat, dass sie es nur machen wegen Tourismus. Der Tiger hat den Schweinchen nichts getan, weil er es aus seiner Kindheit kannte. In dem Zoo werden Tigerbabys von Mutterschweinen aufgezogen, weil es den Tigern in dem Alter noch egal ist, welche Milch sie bekommen. Als der Kameramann dann hinter den Kulissen des Zoos gefilmt hat, war ich noch schockierter. Dort wurden Tiger in Käfigen gehalten, die etwa so groß wie ein Kofferraum waren. Die Begründung dafür war, dass der Zoo immer kleine Tiger braucht für die Touristen. In dem Zoo leben ungefähr 500 Tiger auf engstem Raum. Worauf ich hinaus möchte ist, dass es in vielen Ländern einfach keine Regeln gibt, die den Tierschutz betreffen. Das ist das selbe wie mit den Hunden. Es ist einfach nur sehr schlimm, und ich bin oft darüber schockiert, wie grausam wir Menschen doch sind.
13.06.2011
Löschen
Gelöschtes Mitglied hat geschrieben:
gelöscht
12.06.2011
Happyworld hat geschrieben:
Ich finde soetwas echt grausam und traurig.
Es gibt da ein Verein. (Pluto) Der hilft Hunden aus Spanien ein zu Hause zu finden.
Meistens wurden sie in ihrem alten zu Hause getreten und verstoßen.Wenn man sie nicht mehr haben wollte schmiss man die armen Tiere einfach über den Zaun.
Deswegen sind die Hunde (wenn man dann seinen perfekten hund aus Spanien gefunden hat)noch ziemlich ängstlich.
12.06.2011
midori hat geschrieben:
Mir blutet schon ein wenig das Herz, wenn ich das so lese. Wobei ich Peet erstmal grundsätzlich zustimmen muss. Auf jedem Fleck dieser Erde werden Hunde, Katzen, Kaninchen, Kühe und alle anderen möglichen Tiere gequält, gejagt und elendig umgebracht. Es ist natürlich etwas anderes, wenn man einen persönlichen Bezug zu bestimmten Tiere entwickelt hat. So wie Du.

Ich würde Euch wirklich gern helfen, aber ich bin da auch etwas ahnungslos. Versucht euch einfach an so viele Organisationen wie möglich zu wenden, die solche Hunde nach Deutschland transportieren. Die meisten haben sich natürlich auf die Mittelmeerländer spezialisiert. Aber vielleicht habt ihr ja doch Glück. Oder gibt es dort in Afrika vielleicht ein Tierheim? Wenn Dein Vater die Hunde dort abgibt, kann er sie doch eigentlich auch rechtmäßig wieder rausholen und mit nach Deutschland bringen, oder?

Ich wünsch Euch auf alle Fälle viel Glück und Erfolg!
12.06.2011
Peet hat geschrieben:
So schrecklich das Thema auch ist, so oft wurde es hier schon beschrieben. Man muss das Ganze realistisch sehen und sich sagen, dass es keinen großen Zweck hat, sich um diese Hunde zu kümmern. Hund gibt es massenhaft, überall auf der Welt, an jeder Ecke. Dem entsprechend wird es immer irgendeine Art von Tierquälerei an diesen Tieren geben. Nüchtern betrachtet gibt es eben deutlich wichtigere Themen und das ist nun mal aktuell der Schutz von Wildtieren. Denn diese verschwinden täglich immer mehr auf unserem Planeten. Ich finde den bericht schön und auch interessant, doch stempel ich ihn einfach mit den restlichen vier oder fünf berichten ab, die in der letzten Zeit hier erschienen sind. Der WWF selber ist auch keine reine Tierschutzorganisation, sondern Umweltorganisation. Deshalb wird der Fokus nicht auf diese Art der Tierquälerei gelegt, sondern eben andersweitig. Organisatoren wie PETA sind da eher Ansprechpartner. Aber mach ruhig weiter so und schreib weiterhin so tolle berichte. :)
12.06.2011
Jolly hat geschrieben:
Danke für diesen Bericht, er wird wahrscheinlich sehr vielen die Augen öffnen. Vorallem was die Tierquälerei betrifft.
Aber nun zu der Hilfe: In meiner Nachbarschaft gibt es jemanden, der hat sogar ein Hund aus Nigeria. Wie er diesen bekommen hat, weiß ich nicht - doch auch dieser Hund hat einiges durchgemacht. Die Hündin wurde mit ihrn fünf Brüder in ein Käfig gesperrt, mit nur einer Schüssel Essen am Tag. Natürlich war sie die schwächere - als sie diese bekommen hatten, wog sie nur ein viertel ihres Normalgewichtes und war Narbenübersäht. Außerdem hatte sie irgendetwas gebrochen. Sie haben mir ebenso erzählt, dass es am Anfang serh schwer sein wird ihr Vertrauen zu bekommen, vorallem sind sie am Anfang sehr aggressiv - darauf muss deine Familie sich auf jeden Fall einstellen. Außerdem solltet ihr für sehr viel Auslauf sorgen am Anfang und ein Ort, wo es vollkommen ungestört von der Ausenwelt ist: Also ein Ort zum zurückziehen, wo kein (!) Mensch hingehen darf, vorallem nicht sein Geruch darauf verteilen. Wie ihr aber diesen Hund zu euch bekommen sollt, weiß ich nicht. Ich kann jedoch, wenn ich das nächste Mal die Besitzer sehe, noch einmal nachfragen.
Habt ihr es schon versucht, das vielleicht über einem Tierheim zu machen? Vielleicht können diese euch weiterhelfen - schließlich sind die meisten Tiere in Deutschland exportiert aus ärmeren Ländern.
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