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© Alexei Ebel / WWF-Canon
Von welcher Wolle stammen eure Kleider? - Mulesing


von Loti
27.03.2011
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Ein Großteil der weltweiten Wollproduktion - für Kleidung bis Teppiche - stammt von Schafen, die in Australien oder Neuseeland gezüchtet werden, wo Farmer die Schafe mittels Metallstangen fixieren und ihnen, ohne Schmerzmittel, große Fleischstücke vom Körper schneiden.
Der Tod "Down Under"

Mit der derzeitigen Ausbeutung von mehr als 100 Millionen Schafen produziert Australien 30 Prozent des weltweiten Wollaufkommens. Bestände umfassen dabei Tausende von Schafen, was es faktisch unmöglich macht, einem Tier individuelle Aufmerksamkeit zu schenken oder ihm im Notfall medizinische Hilfe zu leisten.

Die in Australien am häufigsten gezüchtete Rasse sind die Merinos, die darauf gezüchtet wurden, faltige Haut zu bekommen, damit die Wollausbeute pro Tier noch größer ist. Diese unnatürliche Übermenge an Wolle führt dazu, dass viele Schafe in den heißen Monaten unter der Hitze kollabieren und an Hitzschlag sterben. Außerdem sammeln sich in den Falten Feuchtigkeit und Urin. Von der Feuchtigkeit angezogen, legen Fliegen ihre Eier in den Hautfalten ab, und die ausgeschlüpften Larven können die Schafe bei lebendigem Leibe auffressen. In dem Versuch, diesen "Fliegenbefall" zu verhindern, nehmen die australischen Rancher einen barbarischen Eingriff an den Tieren vor - das "mulesing"; dazu werden die lebenden Schafe unter Gewaltanwendung auf den Rücken geworfen und ihre Beine zwischen Metallstäben fixiert. Dann schneidet man ihnen – ohne jedes Schmerzmittel – Essteller große Fleischstücke vom Bereich rund um ihren Schwanz weg. Man will so erreichen, dass sich eine glatte, vernarbte Fläche bildet, die keine Angriffsfläche mehr für Fliegeneier bietet. Ironischerweise aber werden gerade diese großflächigen blutigen Wunden häufig von Fliegen befallen, noch bevor sie abheilen können.

Wenige Wochen nach ihrer Geburt werden den Lämmern die Ohren durchlöchert, die Schwänze abgeschnitten, und die männlichen Tiere werden kastriert – alles ohne Narkose. Die Kastration der männlichen Lämmer erfolgt in der 2. bis 8. Lebenswoche, indem man entweder einen Schnitt macht und die Hoden rausschneidet oder mit einem Gummiring die Blutzufuhr abschneidet – eine der schmerz- haftesten Kastrationsmethoden, die es überhaupt gibt. Alljährlich sterben Hunderte von Lämmern an den Folgen der Witterung oder verhungern, noch bevor sie die 8. Lebenswoche erreichen. Und Jahr für Jahr sterben ausgewachsene Schafe an den Folgen fehlender Unterstände und an Krankheiten aufgrund von Vernachlässigung.

Quelle: www.peta.de/web/mulesing.572.html

 

Zum Glück haben schon viele führende, internationale Bekleidungsketten wie H&M, Perry Ellis, Adidas und zahlreiche andere angekündigt, „Mulesing”-Wolle in Zukunft boykottieren zu wollen. Damit es bald noch mehr werden, könnt ihr auf den unten stehenden link gehen, dort euren Namen und e-Mail adresse eingeben, und eine schon vorgeschriebene Protestmail an die australische Botschaft schreiben, oder selbst eine Verfassen. =)

 

action.peta.de/ea-campaign/clientcampaign.do

 

Um die schrecklichen Bider oder das Video mit P!nk gegen Mulesing zu sehen, geht auf diesen Link :

www.peta.de/web/mulesing.572.html

 Außerdem könnt ihr da noch weitere Fakten und Berichte nachlesen.

 

 

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Kommentare (3)
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27.03.2011
Loti hat geschrieben:
Danke für die Kommis und sry wegen dem ersten Abschnitt, der doppelt war :) Der Link ist jetzt auch mit drin :)

Ja, es ist echt heftig, was die da nur wegen Wollen mit den Schafen machen =(, ich meine, sie können die Schafe ja auch einfach Scheren.
27.03.2011
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Gelöschtes Mitglied hat geschrieben:
Guter Bericht. Total der Zufall, erst vor ein paar Tagen habe ich den Bericht auf Peta.de darüber gelesen.
27.03.2011
Basti2211 hat geschrieben:
Guter Bericht. Es ist schlimm, was dort mit den Schafen gemacht wird. Ich meine die tun so als ob die hinterm Mond leben die Leute, denn man muss den Tieren nicht so wehtun. Als Tipp: der 1. Abschnitt ist doppelt.

Gruß Basti
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