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© Alexei Ebel / WWF-Canon
US Staat Montana bläst zur Jagd auf Wölfe


von midori
17.05.2010
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US-Staat Montana bläst zur Jagd auf Wölfe

Helena (apn). Der US-Staat Montana will die Jagd auf  Wölfe ausweiten. 15 Jahre nach der Auswilderung der Raubtiere in der Region sei die Population so stark gewachsen, dass sie dezimiert werden müssen, teilte die staatliche Kommission für Fisch, Wildtiere und Parks mit. Im vergangenen Jahr hatten Jäger 75 Wölfe erlegen dürfen, nun soll die Quote verdoppelt werden. Ende 2009 wurden in Montana 524 Wölfe gezählt, insgesamt wird der Bestand in den Rocky Mountains im Norden der USA auf mehr als 1700 geschätzt.

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Inzwischen mehren sich nach Angaben der Behören Angriffe von Wölfen auf Farmtiere. 145 Wölfe wurden im vergangenen Jahr nach Beschwerden von Bauern gezielt abgeschossen, hinzu kamen die 75 von Jägern erlegten Tiere. Unstrittig ist, dass Wölfe in der Nähe des Menschen auch Schafe oder junge Rinder, Haushunde und Hauskatzen schlagen.

In diesem Jahr wird erstmals eine Verkleinerung der Population gegenüber dem Vorjahr angestrebt. Nach einer Konsultationsphase wollen die Behörden im Juli entscheiden, ob 150, 186 oder 216 Wölfe zum Abschuss freigegeben werden.

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Quelle:

Ost-Thüringer-Zeitung, US-Staat Montana bläst zur Jagd auf Wölfe. Population zu stark gewachsen, am 15.05.2010

Bilder: www.naturfotografen-forum.de

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Kommentare (6)
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22.05.2010
Phenix hat geschrieben:
wow ihr habt alle soviel mehr ahnung als ich :(

Ich kann euch nur zustimmen: die Bauern sollten bessere schutzanlagen errichten die schon aufgezählt wurden, denn sie müssen zwar geld ausgeben, dafür haben sie aber langzeitigen schutz vor vielen Arten von Räubern. Es ist also eine lohnende Investition und zudem ist sie auch deutlichts(!) schonender für die Tiere!

Generel ist das ja nur die schuld des Menschen. Er hat in die Natur eingegriffen und somit ist das ganze sorgfältige System ins Trudeln gekommen!
19.05.2010
midori hat geschrieben:
@Phoenix:
Ganz recht erkannt. Solche Menschen haben kein schlechtes Gewissen. Nicht an der Stelle. Wenn man keine Beziehung zu den Tieren hat, dann fällt es auch nicht schwer, sie zu schießen. Ob dadurch Familien zerstört werden, interessiert den Menschen nicht.
18.05.2010
pudding hat geschrieben:
ach, also ich finde, dass die Farmer sich mal nicht so anstellen sollen ! Natürlich sind die Tiere nicht kostenlos, aber ich habe letztens einen Bericht gesehen, wo ein schwedischer Farmer, ein deutscher Schafzüchter und ein Kleinbauer in den Kaparten über Jagd auf Wölfe geredet haben, und, wie nicht anders zu erwarten, haben sich der Schwede und der Deutsche total darüber aufgeregt, dass eines ihrer zigtausend Schafe gerissen wurde, doch der Bauer in den Kaparten, ein etwas älterer Mann, ca.60 Jahre alt, der natürlich völlig abgeschottet lebte und nicht mehr besaß als zwei Ziegen ,ein Kälbchen und eine heruntergekommene Hütte meinte nur, dass es doch total natürlich sei, dass der Wolf ab und zu ein Tier reiße und er nicht in die Natur eingreifen wolle. So unterschiedlich kann das sein. ;)
18.05.2010
midori hat geschrieben:
@Phoenix:

Genau das sind auch meine Bedenken. Ich glaube kaum, dass sie ein komplettes Rudel schießen werden. Und selbst wenn nur ein Tier rausfällt, ist die ganze Hierarchie durcheinander. Die ahnen wahrscheinlich gar nicht, was sie damit anrichten.
17.05.2010
Linda hat geschrieben:
Zuerst die Wölfe wieder ansiedeln und dafür Lob ernten und dann aber feststellen, dass das Leben ohne einige Wölfe doch angenehmer war. Das ist wirklich nicht ok!
17.05.2010
Gluehwuermchen hat geschrieben:
Na toll...das kann einen richtig ärgern, vor allem, da ich gelesen habe, dass es Methoden gibt, Wölfe von Nutztieren fernzuhalten, ohne ihnen ein Haar zu krümmen.
Dazu empfehle ich das Buch von Shaun Ellis: "Der mit den Wölfen lebt"
Dieser Mann hat sich ausführlich mit dem Verhalten der Wölfe auseinandergesetzt, denn er hat einige Zeit sogar mit wilden Wölfen in der Wildnis gelebt. Oberkrass aber sehr zu empfehlen für alle, die mehr über Wölfe wissen wollen!
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