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© Wild Wonders of Europe / Sven Zacek / WWF
Tierversuche


von Fencer
12.04.2016
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Millionen Tiere sterben jährlich für die Wissenschaft, häufig auf qualvolle Weise. Dabei gibt es oft alternative Methoden, außerdem sind viele Daten aus Tierversuchen auf den Menschen nicht übertragbar.

Alle 3 Sekunden stirbt in einem europäischen Versuchslabor ein Tier. In legalen (und teils auch illegalen) wissenschaftlichen Experimenten werden Tiere vergiftet, Futter-, Wasser- oder Schlafentzug ausgesetzt, ihre Haut und Augen werden verätzt, sie werden großem Stress ausgesetzt, absichtlich mit Krankheiten infiziert, ihr Gehirn wird beschädigt, sie werden gelähmt, verstümmelt, verstrahlt, verbrannt, vergast, zwangsgefüttert, bekommen Stromschläge und werden im schlimmsten Fall getötet. Und das bei Millionen von Tieren jährlich, am häufigsten bei Affen.

Tierversuche sind grausam und wissenschaftlich ungenau. Sie verschwenden riesige Summen öffentlicher Gelder und behindern unser Verständnis von menschlichen Krankheiten. So wurde z.B. die Erforschung von Krankheiten wie Polio, Herzinfarkt und Diabetes stark dadurch verzögert, dass diese Krankheiten zunächst an Tieren und nicht dem Menschen studiert wurden.

Unzählige Studien haben gezeigt, dass Tierversuche nicht in der Lage sind, menschliche Reaktionen auf Krankheiten oder Medikamente präzise vorauszusagen, manchmal versagen sie sogar zu über 25%. Aufgrund der Unterschiede zwischen Menschen und Tieren können die aus Tierversuchen gewonnenen Ergebnisse nicht exakt auf den Menschen übertragen werden. 92% aller neuen Medikamente fallen in klinischen Versuchen durch, nachdem sie im Tierversuch bestanden haben.
Viele Wissenschaftler glauben mittlerweile sogar, dass wir heutzutage wahrscheinlich deutlich weiter wären, wenn wir uns nicht auf Tierversuche und dafür mehr auf für die menschliche Gesundheit wichtigeren Forschungsergebnisse verlassen hätten.

Also: Tierversuche sind nicht nur ungenau, sondern auch unnötig. Klinische Studien mit Menschen, Untersuchungen an Körperspendern, sowie Computer-Simulationen sind zudem auch noch schneller, zuverlässiger, weniger teuer und besser auf den Menschen übertragbar als Tierversuche. Beispiele für solche Methoden sind Studien an Freiwilligen oder in Computertechniken. Wenn die Medizin also von Tierversuchen auf moderne tierversuchsfreie Forschungsmethoden umsteigen würde, wären wir Verbraucher deutlich besser vor Nebenwirkungen geschützt, und nicht schlechter.

Was ihr dagegen tun könnt? Am besten ihr kauft nur noch Produkte, die Tierversuchsfrei hergestellt sind. Aufpassen müsst ihr dabei vor allem bei Kosmetik, aber auch bei anderen Haushaltsprodukten. Außerdem könnt ihr Petitionen gegen Tierversuche unterschreiben, die überall im Internet zu finden sind :)

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Kommentare (3)
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Sortieren nach Aktualität:
23.04.2016
Hummelelfe hat geschrieben:
Wie ist der Mensch nur auf diese Idee gekommen, Tiere für Versuche zu benutzen? So etwas kann der Mensch doch nicht machen. Wie dumm kann der Mensch denn sein?
Der Mensch ist eine Schande, so etwas zu machen, und noch dazu wir sind Menschen!
20.04.2016
MayaG. hat geschrieben:
Tierversuche sind einfach schrecklich und die Wissenschaft hat absolut kein Recht den Tieren so etwas anzutun!!!
12.04.2016
Lisa18 hat geschrieben:
Vielen Dank für den informativen Bericht! Ich bin ganz deiner Meinung und finde es super, dass du das Thema hier ansprichst! :)
Diese Seite ist recht gut, um tierversuchsfreie Kosmetika zu finden.
kosmetik.peta.de/deutschland
Auf dieser Seite wird man ebenfalls fündig:
kosmetik-ohne-tierversuche.ch/de/firmen-uebersicht.html#firmen-empfehlen
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