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Tiermissbrauch auf der Pferderennbahn!


von Lisa18
08.04.2014
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Pferderennen

Die USA zählt höchstwahrscheinlich zu den Staaten auf der Welt, wo die meisten Pferderennen stattfinden. Denn vollkommen egal, welches Wetter oder welche Jahreszeit ist, die Pferde müssen immer starten! Grund dafür sind die Bundesstaaten der USA, die nur das Geld sehen und somit die Betreiber der Rennbahnen zwingen ganzjährig geöffnet zu haben. Um den wichtigen Geschäftszweig nicht zu verlieren, falls es mal finanziell nicht so gut aussehen sollte, geben die Staaten gerne mal mehrere Millionen Dolar als Finanzspritze ab, obwohl das Geld deutlich besser in Drogentestlabore investiert werden sollte!! Denn ein entscheidendes Problem in den USA sind Drogen, Medikamente und Pillen, die die Tiere zu Höchstleistungen treiben, obwohl sie zum Beispiel Haarriss-Brüche haben, chronisch lahmen oder andere Verletzungen mit sich tragen. Einige Tierärzte bringen illegale Medikamente den Trainern mit um die Pferde auf der Bahn zu halten, obwohl sie gar nicht an den Start gehen sollten! Gängige Medikamente sind Lasix, die auch illegale Substanzen  verschleiern, Furosemid und Phenylbutazon. Hinzu kommen Peitschen, Scheuklappen und gelegentlich Elektro-Schocker zum Einsatz!

Die Gesetze bei solchen Rennen beziehen sich nur auf die Verwendung von Drogen und Medikamenten. Der Rennkommission ist es nicht wichtig, wie der gesundheitliche Zustand der Tiere ist, sondern viel mehr am Geld!! Es gibt lediglich ein paar Einschränkungen bezüglich der Ruhepausen, dem Mindestalter der Jockeys, etc. Das Tierschutzgesetz der USA oder die Gesetze zum Schutz von Pferden sucht man hier vergeblich!

Man könnte meinen, die Pferde rennen nur gegeneinander, aber das ist bei weitem nicht das einzige Hindernis auf der Rennbahn, denn die harten Böden, die lediglich die Rennzeiten verbessern, aber nicht zur Freude der Pferdegelenke beitragen, das sehr junge Alter von gerade mal zwei Jahren, wo noch die Knochen nicht ausgewachsen sind und es somit zu entsprechenden Verletzungen kommt.

Wenn die Pferde wiederholt verlieren, werden sie zu Hundefutter und Klebstoff verarbeitet und das teilweise sogar gewaltsam um jedenfalls noch eine gewisse Versicherungssumme abzukassieren! In den USA sterben wöchentlich 24 Pferde und etwa 10.000 ausgemergelte oder verletzte ehemalige Rennpferde werden in Schlachthäusern verarbeitet!

Aber nicht nur in den USA sterben Hunderte von Rennpferden, auch hier in Deutschland mussten im Zeitraum von 2011-2013 750 Pferde für den Galopp- und Trabrennsport ihr Leben lassen!!!

Quellen:

http://www.veganblog.de/2014/03/25/schockierende-undercover-recherche-von-peta-usa-die-wahrheit-ueber-pferderennen-video/?pk_campaign=NewsApril2014#.U0QzeI0U_IU

http://www.peta.de/pferderennen-eine-verlorene-wette

http://www.nytimes.com/2014/03/20/sports/peta-accuses-two-trainers-of-cruelty-to-horses.html?src=twrhp&_r=1

 

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Kommentare (5)
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16.04.2014
Safira hat geschrieben:
Wie man nur auf diese Dumme Idee kommen kann so etwas durchgehen zu lassen. Die armen Pferde!! So etwas grausames habe ich schonmal erleben müssen. Ich habe im TV Dressur angeschaut als das Pferd zusammengebrochen ist hat man es vor den Augen der Preisrichter erschossen und weg geschleppt. STOPPT das PFERDERENNEN. Das muss doch möglich sein. Am besten man besucht diese Rennen gar nicht mehr! Das ist auch schon mal ein Anfang.
09.04.2014
Jayfeather hat geschrieben:
Pferderennen sind genau wie Springen und Dressur auf "hohem Niveau" Tieruälerei. Das Tier muss funktionieren.
Das schlimme an den rennen im Gegensatz zur Dressur sind die vielen Verletzungen, die die Pferde erleiden. Ich kann nicht verstehen, wie man sich ein Pferderennen mit gutem Gewissen anschauen kann...
09.04.2014
Tigerlein hat geschrieben:
Das ist total grausam! Elektro Schocker .... Peitschen ... das ist Tierquälerei auf der höchsten Stufe! Es gibt leider nicht viel, was man dagegen tun kann, außer eines:
Pferderennen boykottieren!! Die Nachfrage bestimmt das Angebot, das heißt, dass keine Pferderennen angeboten werden, wenn niemand danach fragt!
08.04.2014
Löschen
Gelöschtes Mitglied hat geschrieben:
Wenn man "Blitz - der schwarze Hengst" mal gelesen hat, hat man bestimmt ein ganz idyllisches Bild von Pferderennen im Kopf... Wenn man sich aber auch nur ein wenig mit dem Thema beschäftigt, sollte einem schnell klar werden, dass der Umgang mit Rennpferden wirklich nicht pferdegerecht und auch nicht gerade gesundheitsfördernd ist. Wir hatten schon oft ein paar "aussortierte" Traber und Vollblüter aus Gelsenkirchen und Dortmund am Stall und jeder einzelne hatte physische und psychische Probleme, die vom viel zu frühen Beritt, der nur aufs Davonpreschen ausgerichteten "Ausbildung" und dem Leistungsdruck stammten.
Allerdings geht es vielen Turnierpferden des Hochleistungssports auch nicht viel besser: die vorderen Gelenke von Springpferden werden viel zu stark belastet, viele werden zudem immer noch gebarrt und viel zu scharf geritten. Westernpferde werden vor allem beim Reining in unnatürlichen Bewegungen geritten (es sieht oft fast aus wie in Slow-Motion), müssen Hyperflexion über sich ergehen lassen oder zerstören sich die Hufe und Gelenke beim Sliding-Stop.
Selbst in der englischen als auch in der barocken Dressur (deren Verfechter ich eigentlich bin) muss ein Pferd meist um jeden Preis "funktionieren" - viele (in meinen Augen schlechte) Reiter machen es sich mit der Rollkur dabei einfacher.
Zudem stehen die Tiere fast immer in Boxenhaltung und kaum ein Hochleistungspferd sieht mal Gelände oder Weide mit Artgenossen - ein viel zu hohes Risiko für die vierbeinige Kapitalanlage...

Meiner Meinung nach sollte man den kommerziellen Hochleistungspferdesport überhaupt gar nicht erst unterstützen und weder CHIO, Rennbahnen oder andere Großevents besuchen.
08.04.2014
icelandhorse98 hat geschrieben:
Das habe ich teilweise auch schon gehört. In der Folge von Quarks&Co über das Pferd sind hierzu auch noch weitere hoch interessante Fakten enthalten.
Ich muss sagen, ich würde zwar gerne mal Jockey spielen, aber nur iwo, wo die Tiere gut behandelt werden. Das gibt es auch. Ich war in Köln auf der Rennbahn, da waren auch Tiere, die sahen sehr gut aus.
Der Sport birgt aber auch einige Gefahren, die man so als normaler Mensch nicht unbedingt mitbekommt. Schnell verletzen sich die Pferde beim Training, wenn eine zu hohe Schnelligkeit von ihnen gefordert wird. Einmal stolpern und das Pferd kann sich in diesem Tempo nicht mehr auffangen, bricht sich ein Bein und muss eingeschläfert werden.
Der Sport ist sehr auf Geldgewinn bedacht, das geht aber fast alles nur an die Besitzer. Der Jockey selbst bekommt nur 10% des Gewinns.

Ich finde das gut, dass Du einen Artikel über dieses Thema geschrieben hast, denn diese Fakten werden viel zu selten angesprochen.
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