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© Wild Wonders of Europe / Sven Zacek / WWF
Tierisch emotionslos? Von wegen!


von Girty
18.12.2011
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Auch Tiere haben Emotionen, auch wenn manche Menschen das vielleicht nicht denken würden, und lassen so sehr gut mit sich Kommunizieren. Man muss sich nur ausgiebig mit seinen Kleinen beschäftigen um sie nicht misszuverstehen.

Forscher in Italien zum Beispiel fanden heraus, dass Hunde ihre Emotionen mit Hilfe ihrer Schwanzbewegung ausdrücken. Wenn sie sich freuen bewege sich ihr Schwanz mehr nach Rechts, wenn sie 'am liebsten weglaufen würden' mehr nach links. Dies hänge mit der Auswirkung von Gefühlen auf beide Gehirnhälften zusammen, die einmal mehr die rechte und einmal mehr die linke Hälfte beeinflusse. Dreißig verschiedenen Rassen wurden nach und nach erst ihr Besitzer, dann ein fremder Mensch, anschließend eine Katze und letzen Endes ein großer belgischer Schäferhund vor die Augen gesetzt. Bei ihrem Besitzer bewegte sich der Schwanz der Schützlinge heftig nach rechts, bei einem fremden Mensch und der Katze bewegte er sich kaum, und bei dem Schäferhund wippte der Schwanz merklich nach Links.

Der Schwanz dieses Hundes ist ganz eindeutig nach Rechts gelegt :)

 

Auch Katzen besitzen eine Menge an Emotionen, die beispielsweise durch Fauchen, Schnurren oder lautes Maunzen ausgedrückt werden, aber auch durch die komplette Körperhaltung und Bewegung des Tieres. So zeigt zum Beispiel ein aufgerichteter, manchmal zitternder Schwanz Freude und Wohlbefinden des kleinen Stubentigers, schlägt sie ihn jedoch oftmals hin- und her, ist sie wahrscheinlich aggressiv oder irritiert. Dem Lächeln eines Menschen gleicht das Anschauen der Katzen mit halb geschlossenen Augen, oder einem blinzeln. Auch das Gähnen wird ebenfalls als Zuneigung und Freundlichkeit gedeutet.

 

Sieht bedrohlich aus, ist es aber nicht - diese Katze ist total entspannt :)

 

Aber nicht nur die bei uns bekannten Haustiere haben Emotionen. Auch Pferde, Affen, Schweine, Ratten und viele weitere Tiere zeigen durch Forschungen Emotionen auf. Wenn euch weiteres Interessiert, recherchiert doch einfach ein bisschen zu dem Thema. Ihr werdet es garantiert nicht bereuen. Unten stelle ich auch noch zwei Seiten an, auf denen ihr genaueres zu Emotionen von verschiedenen Tieren lesen könnt :)

Bis dann ihr lieben Leute! Eure Girty (:

http://www.fu-berlin.de/presse/publikationen/fundiert/2008_01/08_01_puppe/index.html

 

Quellen: 

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,473348,00.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Hauskatze

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Kommentare (9)
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Sortieren nach Aktualität:
01.01.2012
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Gelöschtes Mitglied hat geschrieben:
Halt ihm ein Leckerlechen vor die Nase und gib es ihm nicht sofort ;) bei unserer Hündin hat es funktioniert. Der Schwanz ist so was von nach links gekippt :D als sie es dann bekommen hat, konnte ich die Schwantstellung leider nicht weiter beobachten, weil sie sich vorsichtshalber versteckt hat :D
24.12.2011
midori hat geschrieben:
Also ich habe das letzten beiden Tage mal beobachtet. Und es stimmt! Wenn sich unser Hund freut, wedelt er tatsächlich eher rechts. Leider hat ihn bislang noch nichts verärgert, deshalb konnte ich die linke Seite noch nicht überprüfen! ;o)
23.12.2011
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Gelöschtes Mitglied hat geschrieben:
@Kaninchen:
Natürlich können Tiere Schmerzen erleiden und sind dann entsprechend verletzt und belastet.
Was viel schlimmer ist, sie vergessen es nicht. Wie oft hört man, dass zB Hunde ein kurzes Kurzzeitgedächnis haben und relativ schnell vergessen. Auf der anderen Seite wissen alle, dass bestimmte Erlebnisse das Tier sehr prägen können. Schläge, Beisserei etc. In meinen Augen widerspricht sich das.

Gerade Rudeltiere bauen auch eine Bindung auf - wir würden es mit Vertrauen vergleichen. Wie bei uns Menschen ist diese Bindung sehr verletzlich. Und da wir die Tiere nicht verstehen können, weil wir eben nicht gleich sind, laufen viele Menschen oft Gefahr diese Bindung stark zu gefährden.

Wir sind nicht gleich, aber deshalb müssen wir die Gefühle der anderen Rasse respektieren oder wenigstens akzeptieren.
22.12.2011
Kaninchen hat geschrieben:
Sehr interessanter Artikel , er gefällt mir !
Was mir wiederum nicht gefällt ist , dass viele Menschen z.B. Hundebesitzer ihre Tiere anschreien , schlagen etc.
Hunde besitzen ein viel besseres Gehör und das gilt jetzt für alle Tiere : Sie sind doch auch physisch und psychisch verletzt wenn man ihnen Schmerz zufügt oder ?
19.12.2011
MaRyLoU hat geschrieben:
Stimmt. Man merkt doch es doch vom bloßen Beobachten, dass Tiere Emotionen haben :) Danke für den Bericht
19.12.2011
Gluehwuermchen hat geschrieben:
Immer wieder krass, dass sowas erst wissenschaftlich bewiesen werden muss :D
19.12.2011
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Gelöschtes Mitglied hat geschrieben:
Das meine Hündin Gefühle und Emotionen kennt war mir schon immer klar. So beleidigt wie die manchmal ist........... :D
19.12.2011
Peet hat geschrieben:
Hätte sowieso nicht gedacht, das Tiere keine Emotionen haben...Aber sowas muss man auch ja erst einmal wissenschaftlich beweisen.
18.12.2011
midori hat geschrieben:
Das ist ja interessant! Das werde ich ja gleich mal an unserem Hund beobachten! :D
Coole Sache! Danke für die Info! :o)

ps.: Vor allem wieder schön zu sehen, wie schlecht es Hunden gehen muss, die sich nicht mehr so ausdrücken können, weil ihnen der Schwanz kupiert wurde :o(
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