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© Alexei Ebel / WWF-Canon
Tiere und ihr Charakter


von Ulstara
10.01.2012
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 Es ist erstaunlich, wie herablassend manche Menschen von Tieren denken. Aber eigentlich ist es auch nicht verwunderlich, denn in der christlichen Kultur ist der Mensch die Krone der Schöpfung und die Tiere mehr oder weniger seine Untertanen. Doch wir leben im 21. Jahrhundert und es wird Zeit umzudenken. Moderne Verhaltensforschungen beweisen immer wieder, dass Tiere viel klüger sind als lange gedacht: Affen erkennen sich im Spiegel, Vögel können Werkzeuge benutzen, Ratten können zählen und das sind nur wenige der vielen Beispiele für die ausgeprägte Intelligenz von Tieren. Es ist offensichtlich, dass sie denken und fühlen genau wie wir. Sie handeln nicht nur aus Instinkten heraus sondern sie lernen ihr ganzes Leben lang. Eigentlich kann sich niemand sicher sein, dass der Mensch das klügste Wesen auf diesem Planeten ist. Denn wie kann man Intelligenz definieren? Bedeutet Intelligenz, dass man sich mit einer Sprache verständigen kann? Oder bedeutet es einfach nur, dass man sich auf kluge Weise an seinen Lebensraum anpassen kann - und das immer wieder neu? Kann man sagen, dass der Mensch das klügste Lebewesen ist, nur weil er in einem beheizten Raum wohnt, während Tiere draußen im Schnee nach Nahrung suchen? Hat der Mensch das Recht, sich über die Tiere zu stellen wie einst die neuen Siedler sich im Imperealismus über die Eingeborenen stellten? War es nicht damals schon ein Fehler, den heute jeder anerkennt? Und handelt der Mensch wirklich immer seinem Ruf enstsprechend klug? Wenn ja, warum führt er dann Kriege?

Es gibt noch viele unbeantwortete Fragen - trotzdem muss jetzt schon jedem Menschen klar sein, dass Tiere ihm ebenbürtig sind und dass er sie mit Respekt behandeln sollte. Denn wenn er das nicht tut, wird es früher oder später zu ihm zurückkommen: in Form einer zerstörten Erde! 

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Kommentare (8)
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12.01.2012
MaRgIt hat geschrieben:
Ich ganz eurer Meinung. Der Mensch ist ein Tier und wir dürfen uns nicht über die Tiere stellen. Was für mich sehr wichtig ist, ist das Tiere vor allem auch Gefühle haben wie wir Menschen. Ich habe selber die Erfahrung gemacht, dass Tiere Freundschaft kennen und sogar eifersüchtig sein können. Tiere, z.B. Katzen oder sogar Kühe vertrauen den Menschen die sie kennen. Diese Erfahrung habe ich selbst gemacht und sie hat mich sehr beeindruckt, seither hat sich mein Bild über Tiere nochmal sehr stark verändert. Auch vorher habe ich Tiere als gleichwertig angesehen, aber seit ich erlebt habe wie Tiere fühlen können verstehe ich sie noch viel mehr.
Ich finde es schlimm, wenn Menschen dass nicht verstehen und Tiere quälen. Vorallem Massentierhaltung finde ich schrecklich.
Ein Buch dass ich euch sehr empfehlen kann ist "Was Tiere fühlen." von Karine Lou Matignon. Ich selbst habe es zu Konfirmation bekommen und war sehr beeindruckt.
Und noch an dich Ulstara, ein sehr schöner Bericht und ein interessantes Thema. Da sollten wirklich mehr menschen drüber nachdenken.
12.01.2012
Naturailo hat geschrieben:
Also das finde ich total egoistisch...
Denn WIR stammen ja von den Affen ab, die wiederrum auch Tiere sind.
Man sollte sie VIEL besser behandeln!!!
11.01.2012
Schimon hat geschrieben:
Man kann nicht gleichzeitig Mensch und Tier ebenbürtig nennen und dann die Frage stellen, wieso Menschen Tiere hierarchisch unterordnen. Diese extreme Fairness der Gleichstellung, der ich ebenfalls nachgehe, kommt erst aus einem vollkommen abgesichterten Umfeld. Hätte sich der Mensch noch lange vor der Feld- und Wasserwirtschaft den Tieren plötzlich gleichgestellt, wer weiß, ob es den Menschen heute in dieser Form überhaupt geben würde. So wie man einem Affen nicht die Früchte wegnehmen sollte, ist das äquivalent mit dem Menschen und dem Fleisch. Ich selbst esse einige Monate bereits kein Fleisch mehr, aber auch nur, weil ich das nahezu perfekte Umfeld genieße, das mich nicht nur vollkommen absichert (finanzielle Mittel, Medizin, Schutz etc.), sondern mir auch eine Vielfalt an Möglichkeiten bietet (vorallem die vegetarischen Ernährungsweisen).

Um noch ein paar der obigen Fragen einfließen zu lassen. Mir sagte ein Professor einmal, die Intelligenz entspräche der Menge an Informationsverarbeitungen im Gehirn. Daher kommt es nicht nur darauf an, wie intelligent ein Lebewesen ist, sondern was es daraus macht. Und ja, der Mensch macht nicht genug daraus, weshalb auch Kriege immer wieder entstehen, aber Kriege werden von viel mehr Faktoren beeinflusst als nur der Intelligenz.
Gemessen an der relativen Hirngröße, sprich dem Vergleich von Gehirnvolumen und Körpervolumen, ist der Mensch an Platz Nummer 1.
Um das Ganze irgendwie abzurunden: Menschen sind Tiere, jedoch mag der Mensch es nur selten als solches bezeichnet zu werden, da er es geschafft hat, sich durch die Tiere (Konsum) soweit zu entwickeln.
11.01.2012
RebekkaH hat geschrieben:
Meine Ethiklehrerin hat letztens auch behauptet, das Menschen doch keine Tiere wären. Und es wird ja ständig zwischen Menschen, Tieren und Pflanzen unterschieden, was auch totaler Quatsch ist.
Nur leben wir im 21., nicht im 20. Jahrhundert (;
11.01.2012
Pamuya hat geschrieben:
Ich persönlich habe es mir weitestgehend abgewöhnt überhaupt von Mensch und Tier zu reden, auch wenn es manchmal, einfach auf Grund unserer Sprache schwierig ist... Jedoch finde ich den Vergleich Mensch-Tier absolut falsch.
1. Sind Menschen selbst Tiere, auch wenn viele das mit absoluter Empörung sehen. Man muss sich bloß die Definition eines Tieres ansehen und sieht sofort, der Mensch gehört dazu!
2. Wird der Vergleich den übrigen Tieren nicht gerecht, denn abgesehen von einigen grundsätzlichen Gemeinsamkeiten ist das Spektrum in der Tierwelt so breit, dass man wohl kaum alle in einen Sack stecken kann.

Also wären bessere Vergleiche Mensch-Hund oder Mensch-Löwe ect. Erst dann kann man der Sache gerecht werden!

Und ich denke auch, dass viele Arten, wie Delfine, verschiendene Krähenarten, auch Haie und viele mehr eine hohe Intelligenz, auch in unseren unbedeutenden Maßstab haben. Wie können wir über etwas urteilen, das wir nicht wissen. Wir werden wohl nie erfahren was im Kopf unseres Hundes vorgeht und wie viel (mehr) er tatsächlich wahrnimmt und versteht!
11.01.2012
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Gelöschtes Mitglied hat geschrieben:
Finde das ist totaler schwachsinn...Tiere sind für mich immer gleichgestellte Wesen und jeder der nur etwas klar denken kann weiß, dass Tiere nicht nur aus Instinkt handeln. Jedes einzelne Lebewesen kann von sich aus genau wie der Mensch reagieren, wie es sich verhält ;) Der Punkt ist nur, dass Tiere sich nicht mit uns verständigen bzw. nicht reden wie der Mensch, daher sehen viele Menschen die Tiere anders.
11.01.2012
Löschen
Gelöschtes Mitglied hat geschrieben:
gelöscht
10.01.2012
Löschen
Gelöschtes Mitglied hat geschrieben:
Teilweise sind ja Tiere sogar klüger als Menschen, können z.B besser rechnen oder sich viel mehr merken.
Und ich gebe dir da völlig Recht, aber leider sehen das die meisten Leute ganz anders..
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