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© Alexei Ebel / WWF-Canon
The Couchsurfing Project


von Janine
22.05.2009
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In die Ferne reisen, fremde Kulturen kennenlernen, Menschen aus allen Teilen der Welt treffen. Das ist ein Luxus, den sich die Wenigsten von uns leisten können, denn oft scheitert der Plan am lieben Geld. Die Unterkünfte sind teuer und je weiter unser Reiseziel entfernt ist, desto tiefer müssen wir auch für den Flug in die Tasche greifen. Aber wäre es nicht herrlich, wenn wir auf unseren Reisen ein wenig Geld sparen könnten? Zum Beispiel an der Unterkunft? Kein Geld für Hostels, Hotels und Herbergen ausgeben zu müssen, wäre eine enorme Erleichterung. Aber ist das ein Wunsch, der sich in die Tat umsetzen lässt? Die Antwort lautet: Ja.
Einige von euch haben bestimmt schon einmal vom Couchsurfing Projekt gehört. Wie der Name schon sagt, handelt es sich hierbei um die Möglichkeit auf einem Sofa zu übernachten, das für ein paar Nächte kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Aber wer bietet die Übernachtungsmöglichkeiten an und wo gibt es überhaupt die Chance auf eine solche Bleibe? Und eine viel wichtigere Frage lautet: Wie sicher ist das Ganze eigentlich?
Nun, jeder der sich bei dem Projekt “Couchsurfing” registriert, wird automatisch zum Gastgeber. Hierbei kann man jedoch selbst entscheiden, wie viele Nächte die Suchenden bleiben dürfen, wie viele Menschen man aufnehmen möchte und ob man überhaupt ein Bett zur Verfügung stellt. Niemand ist gezwungen den Anderen eine Unterkunft zu bieten. Einige Surfer bieten lediglich eine Stadttour an, oder auch ein gemeinsames Kaffeetrinken. Und selbst das ist keine Pflicht.
Auf der anderen Seite hat jeder, der dem Projekt beitritt, die Chance auf der ganzen Welt zu wohnen und das ganz und gar kostenfrei, jedenfalls für ein bis einige Tage. Überall, wo sich Menschen registriert haben, besteht die Aussicht darauf, ganz neue Seiten eines Landes und seiner Bewohner kennenzulernen, denn wir sind keine einfachen Touristen, sondern bekommen, mit ein wenig Glück, viele Insider Tipps und Infos zu Land und Leuten von unserem "Host".
Bisher gibt es Übernachtungsoptionen in knapp 59.000 Städten und in über 230 Ländern . Hierzu gehören zum Beispiel Island, Hawaii, Südafrika, Australien und sogar in der Antarktis findet man einen Unterschlupf. Wenn man in Europa, den USA und Neuseeland unterwegs ist, scheint es beinahe so, als käme man gar nicht um ein freies Bett herum. Überall werden Matratzen und Sofas angeboten. Meistens geht die Gastfreundschaft sogar über den Schlafplatz hinaus. Dusche, Kühlschrank, sowie eine Kochstelle dürfen meistens mitbenutzt werden.

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Die Idee des Couchsurfings basiert natürlich auf sehr großem Vertrauen, das fremden Menschen entgegen gebracht wird, die man noch nie zuvor gesehen hat. Damit hierbei nichts schief läuft, legt jeder Benutzer ein Profil an, in dem seine Kontakte, also Gäste und Gastgeber, Kommentare und Bewertungen hinterlassen können. Dadurch sieht man gleich im Profil einer Person, wie die bisherigen Erfahrungen mit ihr waren, was die Entscheidung jemanden aufzunehmen, oder zu besuchen, oft um Einiges leichter macht.
Ich selbst habe mittlerweile durch dieses wunderbare Projekt schon Menschen aus Israel, Australien, Finnland, Österreich, der Türkei und natürlich Deutschland kennengelernt. Es ist schön festzustellen, dass all diese Personen etwas ganz Besonderes sind. Jeder hat einen ganz eigenen Charakter und ist auf seine ganz eigene Weise liebenswert verrückt. Einer meiner Gäste kam einmal aus der Kölner Innenstadt nach Hause und sagte, dass er sich nun erst einmal zurückziehen und ein wenig Yoga betreiben müsse, da er völlig reizüberflutet sei.
Gerade habe ich auch wieder zwei Mädels da und jedes mal denke ich “Wow, das sind die nettesten Menschen, die jemals hier waren!”.
Wer übrigens Englisch spricht ist auf jeden Fall im Vorteil, denn dies ist die Sprache der Couchsurfer. Wer aber dieser Sprache nicht mächtig ist, kann natürlich trotzdem Menschen aus seiner Region aufnehmen, oder sich mit Händen und Füßen unterhalten, was bestimmt auch viel Spaß macht.
Wenn man also nicht die Möglichkeit hat in der weiten Welt neue Gesichter zu entdecken, kann man sie sich einfach nach Hause einladen.
 

Auf der Karte markieren die roten Punkte freie Betten und nette Menschen, die gern zum Kaffee einladen.

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Kommentare (2)
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23.05.2009
Janine hat geschrieben:
Ja, klar!
www.couchsurfing.com

Ich wünsche dir im Voraus schonmal viel Spaß! ;)
23.05.2009
Franzi hat geschrieben:
Wow, echt eine tolle Idee das ganze. Danke für den Beitrag =) Gibts da irgendeine Internetseite wo man sich registrieren kann? =)
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