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© Alexei Ebel / WWF-Canon
Stierkampf


von MarieR
19.08.2010
46 P
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Als ich anfing mich über das Thema "Stierkampf" zu informieren, lasen sich die meisten Berichte wie schlechte Krimis. Dabei gibt es schon lange die "andere" Variante dieser so babarischen Tradition.

Warum nicht gleich so?

"Die Menge hält den Atem an, ein riesiger Bulle rast auf den Torrero zu, dieser springt in letzter Sekunde mit einem atemberaubendem Kunststück über das Tier. Die Menge ist ausser sich und klatscht dem Torero beifall."

Auch diese Art des Stierkampfes existiert wo Torero und ein dressierter Bulle in einer genau so atemberaubenden Show zusammen agieren. Bei dieser Variante wird der Stier nicht wie so oft gequält oder gar getöted.

Die harte Warheit...

Nicht nur in Spanien sondern auch in über 30 verschiedenen Südfranzösichen Städten werden die Stiere abgeschlachted.  Obwohl der Stierkampf  "Spanischer Art" bei den meisten Franzosen als Tierquälerei angesehen wird und dieser auch sehr umstritten ist wird er immernoch ausgeführt.  Das Französische Tierschutzgesetz verbieted zwar die quälerei von Tieren lässt aber den Stierkampf als "Ausnahme" gelten.

Dieses Thema kann einen richtig unter die Haut gehen!

Als ich weiter machte mich meinen Recherchen bin ich auf einen besonders niederträchtige Art des Stierkampfes gestoßen:  In dieser Variante werden Baby- Stiere in die Arena gebracht, das Puplikum unter andem auch Kinder stechen die oft erst wenige wochen alten Tiere nieder, bis diese in einer Blutlache liegen. Den Stieren werden dann oft Ohren und schwanz abgeschnitten obwohl die Tiere meist noch bei vollem bewusstsein sind.

Muleta- das rote Tuch!

Ganz am Anfang war das Tuch nämlich weiß und nicht rot. Denn Stiere können gar nicht die rote Farbe des Tuches wahrnehmen, jedeglich auf die schnellen Bewegungen des Tuches reagierten die Tiere. Das also noch weiße Tuch wurde erst im letzten drittel des Stierkampfes der farbe des Blutes angepasst.

Stiere! Nicht die einzigen "unschuldigen" Opfer!!!

Auch Pferde werden für Stierkämpfe verwendet, ihre Stimmbänder werden dann durch geschnitten damit ihre Schreie die Menschenmenge nicht erregen. Für gewöhnlich wird ihnen auch nasses Zeitungspapier in die Ohren gestopft damit ihre Hörfähigkeit vermindert wird.

Man sieht es immer wieder...!

Die tradition der Stierkämpfe ist blutig, auf beiden Seiten. Nicht nur Stiere kommen ums leben sondern auch die Toreros.  Auch in den Medien ist oft zu hören von Stieren  die die Toreros sprichwörtlich "auf die Hörner genommen haben". Erst kürzlich ist ein Stier mit einem Satz auf die Tribühne gelangt, 40 Menschen wurden verletzt,  wenn auch nur leicht. Der Stier wurde letztendlich geschnappt und musste diesen Ausflug mit seinem Leben bezahlen. Jetzt wird darüber nachgedacht diese so blutige Tradition doch noch mal zu überdenken und sie zu verbieten. 

......!!!!!!!

Umso mehr ich mich mit diesem Thema beschäftigte, umso sehnlicher wünschte ich mir all diese Warheiten nicht zu kennen. Haupsächlich waren es fast nur berichte über die verwerfliche Spanische Art die Tiere zu töten. Auch habe ich über die "Blutfreien" Stierkämpfe in den USA gelsesen wo die Tiere aber genau so gequält werden und meistens erst nach der Show getöted werden. Obwohl schon so viele Menschen gegen diese schlimme Traditon sind ist der Stierkampf immer noch aktuell.

Ich wünsche mir für die Zukunft das der Stierkampf in den meisten Ländern verboten wird.....

Quellen:

http://www.tierlobby.de/stierkampf/stierkampf.htm

http://de.wikipedia.org/wiki/Stierkampf


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Kommentare (9)
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Sortieren nach Aktualität:
24.08.2010
superwoman hat geschrieben:
Ich finde es schlimm, dass die Stier so gequält werden. Schließlich kommen sie sowieso zum Schlachter und ich finde gerade die letzten Stunden müsse man ihnen ein schönes Leben noch geben.
22.08.2010
Josephine hat geschrieben:
Ich finde es schrecklich, dass Stierkampf immer noch erlaubt ist. Die Diskussionen um eine Abschaffung laufen ja auch schon seit Jahren, aber wirkliche Fortschritte wurden noch nicht erreicht. Das ist total tragisch!
20.08.2010
Marielle hat geschrieben:
und die Stierzüchter bekommen dafür auch noch subventionen!
19.08.2010
MarieR hat geschrieben:
@morgan: ja ich glaube auch, leider ist das die traurige Warheit.
19.08.2010
Morgan hat geschrieben:
die überdenken den stierkampf doch nur wegen den menschen.selber schuld,wenn die in die arena gehen und zugucken wollen.die können doch gleich zum schlachthof!
19.08.2010
midori hat geschrieben:
Eine besonders interessante Art des "Stierkampfes" gibt es in Japan. Dort werden die Bullen wie Heiligtümer behandelt. Sie gehören richtig zur Familie. Hier kämpfen aber nicht Menschen gegen Tiere, sondern die Bullen werden aufeinander losgelassen. Das geht aber meistens recht ruhig zu, weil die Tiere sehr gelassen sind. Sobald eines verletzt ist, wird der Kampf auch sofort abgebrochen.

@Peet: Natürlich ist es richtig eine Kultur und ihre Tradition kennenzulernen. Und das geht am besten auf dem ursprünglichen Weg. Aber wenn man im Vorhinein weiß, dass man damit Leid und Qualen unterstützt, dann finde ich diese Methode falsch. Stierkampf muss man nicht kennenlernen. Stierkampf muss man mit allen Mitteln ablehnen! Keine Kultur dieser Welt kann und soll es sich erlauben, Lebewesen für ihre Zwecke zu missbrauchen. Meine Meinung..
19.08.2010
Peet hat geschrieben:
Ich war selber auf einigen Stierkämpfen dabei. Früher, als ich mit meiner Familie im Urlaub war. Bin sogar selber einer beim jährlichen Stiertreiben mit gelaufen. Ja, jetzt kommt das Entsetzen, wie kann man so etwas machen?! Man macht es einfach, um sich selber ein Bild und eine Meinung davon zu machen. Was steckt hinter der Kulter, ja es ist eine Kulter eine Tradition. Unter diesen Gesichtspunkten muss man es auch sehen. Und ja, ich lehne es strickt ab. Ich will jetzt nicht jeden dazu aufrufen es einmal zu versuchen aber bevor ich mir eine Meinung mache, versuche ich immer erst einen persönlichen Eindruck zu verschaffen, soweit es möglich ist. Das gleiche habe ich auch bei der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko gemacht, wo ich live von berichtete!

Es ist eine Quälerei, das steht fest und es ist nicht mehr zeitgemäß aber es ist eine Tradition und eine Kultur, ähnlich wie hier der Fußball, nur noch älter! Das muss man auch berücksichtigen. Es muss langsam aber deutlich den Leuten klar gemacht werden, das man so etwas nicht verantworten kann. Nicht von heute auf morgen aber in naher Zukunft!
19.08.2010
MarieR hat geschrieben:
Das Bild habe ich von: Lizenzfreie Bilder
29.04.2011
Löschen
Gelöschtes Mitglied hat geschrieben:
Kultur und Tradition ist immer etwas besonderes, das bewahrt werden sollte.
In diesem Fall ist es allerdings an der Zeit, etwas zu ändern.
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