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© Alexei Ebel / WWF-Canon
Stierkämpfe in Spanien werden von EU finanziert


von Candle
21.11.2010
18 P
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Spanische Stierkampfzüchter erhalten von der Europäischen Union millionenhohe Subventionen (Fördergelder). 2009 wurden ca. 26 Millionen Euro gegeben.                            Das sind 130 000 Euro pro Züchter! 

Ein Sprecher der EU-Kommision behauptet, dass es keine finanzielle Unterstützung der EU für Stierkämpfe gäbe, sondern, dass die Landwirte die Subventionen hauptsächlich zur Einhaltung von Umwelt- und Tierschutzgesetzen bekommen. Ob das Geld für Züchtungen von Kampfstieren fließt, spielt keine Rolle.Auch der spanische Tierschutzverband Anda kritisiert, dass die Stiere in der Arena qualvoll getötet werden, da die Tiere minutenlang leiden bevor sie sterben. Ein befragter Züchter sagt allerdings, dass die Kampfstiere besser leben als Nutztiere und dass die Tötung der Stiere eine Art Religion und Tradition sei. Außerdem biete die Zucht der Stiere viele Arbeitsplätze. Dieses Problem ließe sich allerdings beseitigen. Da die Stierzüchter schon jetzt Fleisch für den normalen Konsum produzieren könnten sie sich nur dieser Produktion widmen und somit wären die Arbeitsplätze gesichert.Die EU-Kommission geht in ihren Vorschlägen für die Agrarpolitik nach 2013 nicht auf die Forderungen der Tierschützer ein.

Quelle: Die Tageszeitung (19.11.2010)

 

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Ich finde es schrecklich wozu manche Menschen fähig sind. Die Stiere werden vor großem, applaudierenden Publikum getötet und der Torero (Stierkämpfer) wird am Ende des Kampfes als mutiger Held gefeiert.
 

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Kommentare (3)
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21.11.2010
midori hat geschrieben:
Als würde es die Stiere kümmern, dass es eine jahrelange Tradition ist, sie abzustechen und qualvoll verrecken zu lassen. Auf so einen Scheiß können echt nur Menschen kommen.
21.11.2010
Candle hat geschrieben:
Das stimmt. Aber für mich erscheint die ganze Sache so als würde man sich nur gut um die Tiere kümmern, damit sie später in der Arena möglichst lang am Leben bleiben.
21.11.2010
daluuu hat geschrieben:
Das Subventionen meist einen negativen Effekt erzielen ist ja schon länger bekannt, aber dass eine EU-weite Förderung zugunster der Massenbelustigung am Mord von Tieren existiert ist nicht tragbar!
Zu der Aussage das laut Züchtern diese Tiere ein besseres Leben führen, muss ich mich auf die Seite der Züchter stellen. Zuchttiere, die in Massenbetrieben untergebracht sind, und nie die Möglichkeit hatten das Tageslicht zu sehen, haben sicherlich ein viel erbärmlicheres Leben als ein Stier, dessen Leiden sich nicht über sein ganzes Leben erstreckt sondern "lediglich" über die letzten 10 Minuten seines Daseins. 
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