Rette mit uns bedrohte Natur!


Deine Hilfe für


eine schöne Welt


Jetzt Mitglied werden!
© Wild Wonders of Europe / Sven Zacek / WWF
Sternmull


von Lisa18
04.01.2014
100 P
6
0

Der Sternmull oder auch Sternnasenmaulwurf genannt, wohnt in Nordamerika in Sumpfgebieten, feuchten Wiesen und Wäldern und stammt aus der Familie der  Maulwürfe. Schon auf dem ersten Blick fallen einem die 22 fingerartigen, kreisförmig angeordneten Fortsätze an der Schnauze auf. Diese sind Tastorgane mit denen der Sternmull innerhalb einer Sekunde dreizehn potenzielle Beutetiere aufspüren und auf Fressbarkeit testen kann. Eine weitere Besonderheit ist sein raueres Fell, das wasserabweisend ist. Denn er ist nicht nur unter der Erde aktiv, wie seine Artgenossen, sondern auch unter Wasser, wo er nach Krebstieren und kleinen Fischen sucht. Weitere Spezialitäten sind Insekten, deren Larven und Ringelwürmer, die sie nicht nur unter der Erde, sondern auch oberirdisch suchen. Die kleinen Tiere sind tag-und nachtaktiv und halten, wie auch seine Verwanden, keinen Winterschlaf. Jedoch hortet er keine Regenwürmer in seinem Bau, sondern sucht auch im Winter nach Nahrung, selbst wenn es heißt, sich mit der Schnauze durch den Schnee zu wühlen oder unter der Eisfläche zu tauchen.

Seine unterirdischen Gänge schaufelt er mit seinen Vordergliedmaßen, die mit der Handfläche nach außen gedreht sind und fünf Zehen an deren Ende haben.

Vordergliedmaß des europäischen Maulwurfs

Bild einer Vordergliedmaße eines europäischen Maulwurfs

Die Hintergliedmaßen haben auch fünf Zehen, sind allerdings nicht weiter spezialisiert. Die Tiere sind sozialer, als seine Artgenossen, denn man sieht oft außerhalb der Paarungszeit ein Männchen und Weibchen zusammen. Zwischen April und Juni bringt das Weibchen nach einer 45-tägigen Tragezeit zwei- sieben haarlose Jungen auf die Welt. Sie wachsen schnell und werden nach drei bis vier Wochen entwöhnt. Nach bereits zehn Monaten sind sie selbst Geschlechtsreif. Der Sternmull hat eine Lebenserwartung von drei bis vier Jahren, solange er nicht von seinen Feinden den Eulen, Greifvögeln, Mardern, Skunks und Nerzen gefunden und gefressen wird. Natürlich ist er auch von den menschlichen Siedlungsräumen eingeengt, gehört aber noch nicht zu den bedrohten Tiere.

Quellen:http://de.wikipedia.org/wiki/Sternmull

Weiterempfehlen

Kommentare (6)
Um einen Kommentar zu schreiben einfach registrieren oder einloggen.
Sortieren nach Aktualität:
10.01.2014
AliceimWunderland hat geschrieben:
Super Bericht über ein sehr interessantes Tier, auch wenn ich ihn gelesen habe weil ich gedacht habe du schreibst was über Sternenmüll ;D
06.01.2014
Löschen
Gelöschtes Mitglied hat geschrieben:
Schön mal zu hören dass ein Tier nicht bedroht ist :)
05.01.2014
Pandafreundin hat geschrieben:
Ich finde den Sternmull total süß und er erinnert mich immer an ein Buch was ich früher gerne gelesen habe - faszinierendes Tierchen :)
05.01.2014
SarahU hat geschrieben:
Danke für den guten Bericht! :)
Ich habe den Sternmull schon gekannt, aber jetzt weiß ich eindeutig mehr! ;)
Schön, dass er (noch) nicht bedroht ist! :)
05.01.2014
EvaUll hat geschrieben:
Danke für den informativen Bericht! Ist dir gut gelungen :)
Ich wusste gar nicht, dass der sternmull auch ins wasser geht :D
05.01.2014
Löschen
Gelöschtes Mitglied hat geschrieben:
Über das Tierchen musste ich in meiner Bio-LK Abiklausur schreiben :D
Login
E-Mail


Passwort


Kostenlos registrieren
Mitglied werden
Mitglied des Monats
teaser_221.png


Deine Ansprechpartner
Marcel
Marcel Gluschak
WWF Jugend Community Manager
zum Profil
Luise
Luise Neßler
WWF Jugend Community Moderatorin
zum Profil
MarcelB
Marcel Brüssow
WWF Jugend Redaktion
zum Profil
Ronja96
Ronja Post
WWF Jugend Aktionsteamer
zum Profil
HannahFee
Hannah Fesseler
hilft dir bei technischen Fragen
zum Profil
AndreaRentschler
Andrea Rentschler
hilft dir bei Fragen zur WWF Jugend Mitgliedschaft
zum Profil
NicoleB
Nicole Barth
hilft dir bei Fragen rund um die WWF Jugend Camps
zum Profil
Folgen und mit Freunden teilen