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Solche Meinungen gibt es also auch...


von lenasmilefortheworld
09.10.2010
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Ich habe einen recht, naja sagen wir gewöhnungsbedürftigen Erdkundelehrer, wobei ich eigentlich nie ein Porblem mit ihm hatte.

Nun ja, neulich haben wir über die Tragfähigkeit der Erde diskutiert. Was ja sicher auch ein wichtiges Theme ist, da die Weltbevölkerung ja in vielen (armen) Ländern rasend steigt. Wir reden also über Dinge, die in diesem Zusammenhang eine Rolle spielen. Und da gab es 2 Dinge die mich schockten.

Der offensichtliche Punkt ist, dass mehr Menschen logischer Weise mehr Platz brauchen. Was aber bedeutet neue Gebiete müssen für Wohngebiete & Nahrungsanbau erschlossen werden. Und das heißt dann: Tieren wird ihr Lebensraum weggenommen, Bäume werden mal einfach so gefällt, zahlreiche Arten ( vielleicht noch unendeckte? ) sterben aus. Aber das, begründete mein Erdkundelehrer, wäre uns ja sowieso egal, ob da das ein oderandere Schneckchen stirbt. Und eigentlich musste ich ihm sogar Recht geben, den meisten Leute aus meiner Klasse war das völlig egal. Es war ihnen egal, wie viele  Arten die Menschen noch ausrottet. Es war ihnen einfach nur völlig egal! Hauptsache ihnen geht es gut und jemand oder etwas anderes als sie selbst geht sie nicht an.

Wenn du über dieses Thema sprichst, kommst du irgendwann auch noch auf ein anderes Thema zu sprechen: Den Klimawandel, unser 2. Punkt. Nun, ich hatte erwartet, unser Erdkundelehrer kommt mit etwas wie die Pole schmelzen ab, Landmassen werden überschwemmt. Und es wird wärmer, Wüsten breiten sich aus. Oder soetwas in der Art. Etwas schelchtem eben. Aber auf das was wirklich kam war ich nicht gefasst. " Es würde wärmer. Genaue Auswirkungen sind sowieso noch nicht bekannt...aber mit sicherheit wird zB. Grönland wird abschmelzen, was einen enormen Vortschritt ergibt, da wir dort nun Nahrung anbauen können oder Viehzucht betreiben.Die Eisbären könnte man zur Not in Zoos unterbringen" Dann kam doch noch von jemandem die Frage mit den Wüsten. Antwort: " Ach das wissen wir doch noch nicht genau. Ach und jaja die Meeresspiegel könnten steigen aber davon wäre ja nur ein kleiner Teil der Welt betroffen. Und in den Ländern hier könnte man ja vielleicht ertragsfähigere Sorten abauen. Falls noch irgendwelche Schädlinge sich hier ausbreiten bekämpfen wir sie einfach mit Pediziden." Was also rundum bei ihm ergab : Der Klimawandel war etwas gutes.

Ich war nur irgendwie geschockt, von dem allem. Ich würde gerne eure Meinung hören, also schriebt nen Kommentar. Danke.

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Kommentare (8)
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11.10.2010
Gluehwuermchen hat geschrieben:
Ja Heiko, das mit China weiß ich auch. Ich meinte damit: Man kann sowas rein von sozialen Aspekten gesehen eigentlich nicht verbieten. Klar, Du kannst Gesetze machen in denen Du der Bevökerung verbietest mehr als ein Kind zu kriegen. Aber worauf läuft das hinaus? Dass unerwünschte Kinder abgetrieben oder nach der Geburt getötet werden...man kann die Naut doch nicht ausschalten. Und wie Du schon gesagt hast, Jungen werden als Stammhalter bevorzugt und Mädchen werden dann auch schon mal eher getötet.
Natürlich, es werden immer mehr Menschen...immer mehr, und mehr...und wohin wird das führen? Keiner weiß es genau. Aber ich habe ja schon gesagt, ich denke, die Erde wird sich schon "wehren".
Andererseits, wenn man zum Beispiel hier nach Europa schaut, da geht die Geburtenrate ja schon zurück. Ich denke das liegt einfach daran, dass viele Leute durch die ach so moderne Welt so "zivilisiert" ( mir fällt kein besseres Wort ein) sind, dass sie a) keine Kinder bekommen möchten, weil ihnen anderes wichtiger ist oder sie sich nicht in der Lage dazu fühlen und b) werden ja immer mehr Menschen unfruchtbar, obwohl sie Kinder haben wollen.
Ich frage mich manchmal, warum hier in Deutschland fürs Kinderkriegen geworben wird, wenn auf anderen Kontinenten die Zahlen ins unzählbare steigen. Ich vermute mal, dass sind auch wieder nur wirtschaftliche Interessen. Worum geht es denn in den Regierungen der Welt: Um Wirtschaft, Wirtschaft, Wirtschaft.
Aber mit der Einstellung lässt sich die Welt nicht ändern...
11.10.2010
Heiko hat geschrieben:
Glühwürmchen, dass man niemandem verbieten kann Kinder zu bekommen, das ist nicht ganz richtig :) Guck dir mal China mit ihrer 1-Kind Ehe an. Es klingt wie aus einem Science Fiction, aber ist Realität. Dass das nicht schön für die Menschen ist und auch Probleme verursacht (zu viele Jungs) ist klar, aber ganz schlecht ist es nicht. Indiens Bevölkerung wächst dagegen schon bald in astronomische Höhen.

Die Verhütung ist in 3.Weltländern immer noch ein Problem, ja. Und das ist nicht nur ein Problem wegen der vielen Kinder, sondern auch wegen der übertragbaren Krankheiten wie HIV.
10.10.2010
Saida hat geschrieben:
Zum Glück ist unsere Erdkundelehrerin das genaue Gegenteil von deinem.
Wir haben darüber im Erdkundeunterricht und neulich auch in Politik darüber geredet.
Bei uns war es in der Klasse so das sich alle für den Naturschutz interessieren jedoch noch nicht ganz wussten wie man es richtig macht.
Unsere Lehrerin hat der Klasse dann die wichtigsten Regeln aufgeschrieben die wir uns an den Kühlschrank hängen sollten.
Am besten fragst du deinen Lehrer mal ob du einen Vortrag zu dem Thema Klimawandel halten kannst und erläuterst darin die Probleme noch mal auf die richtige Weise..
10.10.2010
Helen hat geschrieben:
Ich kann den meisten nur zustimmen, und ich finde auch, dass vorallem Lehrer als Vorbildfunktion und "Wissensperson" an so wichtigen Orten wie der Schule es eigentlich besser wissen sollten!
10.10.2010
Ariane hat geschrieben:
sowas ist einfach nur traurig.
Wir hatten letztens in unserer Klasse auch über ähnliche Dinge diskutiert.
Das umsiedeln von Tieren, wenn Bäume für eine Fabrik gefällt werden müssen usw.
Ich musste auch feststellen, dass es den meisten in der Klasse einfach egal ist was passiert. Es sind immer nur 2-3 Leute wenn man Glück hat, die die gleiche Meinung teilen. Man hat kaum eine Chance gegen den Rest anzukommen.
Und wenn der Lehrer noch seine Meinung gegen die Umwelt vertritt ist es sowieso eine schwere Situation.
Die meisten aus unserer Generation gehen einfach davon aus, dass die schlimmen Folgen uns eh nicht mehr betreffen.
Es ist einfach nur schade, ich verstehe es nicht :(
09.10.2010
Gandhi hat geschrieben:
ich muss mich immer wieder wunder,obwohl es nichts neues ist, dass solche egoistische Menschen gibt. Vorallem Lehrer, die als Vorbild fundieren und noch ihr Wissen an die künftige Generation weiter geben (sollen). Schockiert einen doch sehr.Dein Lehrer hat absolut keinen Respekt vor der Natur.
Ich kann nur Gluehwuermchen zu stimmen. Ich wüsste auch keine Lösung wenn das Verhältnis zwischen bewohnbare Fläche und der Weltbevölkerung immer kleiner wird. Ich denke auch dass sich die Natur sich zu helfen weiß, nur wird es uns Menschen nicht so gut gefallen, wenn es so weit ist. Mein geologie Professor war auch der Meinung, dass die Naturereignisse so oder so passieren würden, nur in wie weit wir Menschen diese beschleunigen bzw. verstärken ist fraglich.
09.10.2010
Morgan hat geschrieben:
Ich hatte letztes Jahr auch einen kauzigen Erdkundelehrer,dem war das auch nicht so wichtig...(und er hat uns die ganze Zeit Sachen aus seinem Privatleben erzählt.Zum Beispiel,das er gern an Ziegen riecht xD)

Alles Schlechte hat auch eine gute Seite...aber ich finde es schon mal bescheuert,so zu tun,als ob es egal wäre,ob wir etwas tun oder nicht.
09.10.2010
Gluehwuermchen hat geschrieben:
Die Problematik ist ja sehr aktuell, würde ich sagen. Die Erdbevölkerung steigt weiter an und zerstört dafür immer mehr Natur. Frage ist nur, wie willst Du diesen Prozess stoppen? Du kannst ja niemandem verbieten Kinder zu kriegen. Ich weiß nicht, ob in den "Armeweltländern" nach wie vor das Thema Verhütung so ein Problem ist, dafür kenne ich mich nicht gut genug aus.
Die einzige Alternative ist doch, dass sich die Menschen vermehrt in Großstädten ballen. Aber damit löst man ja auch kein Platzproblem. Noch mehr Menschen werden noch mehr Kinder bekommen...was mehr Nahrungsnachfrage bedeutet, mehr Armut, mehr Arbeitslosigkeit.
Leider ist der Mensch noch nicht so weit entwickelt, dass er allein von Luft und Liebe leben kann, sonst hätten wir einige Probleme weniger. Schuldigung, wenn ich mich etwas pessimistisch ausdrücke, aber ich weiß keine Lösung. Im Endeffekt weiß die Erde sich ja zu helfen. Der Klimawandel ist nicht die Krankheit der Erde, er ist nur das Symptom der Krankheit...und dass wird schon verhindern, dass es zu allzugroßen Katastrophen von menschlicher Seite aus kommt. Den Klimawandel können wir nicht mehr stoppen, er ist doch schon längst da. Ob wir daraus lernen, ist die Frage.
Übrigens sollte man vielleicht nicht von Klimawandel sprechen. Das Klima wandelt sich, seitdem die Erde existiert, ein rein natürlicher Vorgang. Das, was wir jetzt haben, sollte man besser Erdverseuchung nennen. Und das beinhaltet nicht nur CO2ausstoßung, sondern auch alles andere. Es ist ziemlich dämlich, sowas als "positive Erderwärmung" zu bagatellisieren. Es ist viel viel mehr.
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