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© Wild Wonders of Europe / Sven Zacek / WWF
Sieh mir in die Augen....und erkenne dich selbst....


von Meatala
08.12.2011
42 P
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 "Das Wissen um die spirituelle Beziehung zum gesamten Universum ist ohne Bedeutung, denn Bewusstsein von irgend etwas ist nicht die Wirklichkeit jener Sache. Dass man von der Existenz der Liebe weiß, bedeutet nicht zu lieben."

(Sotsisowah, Seneca)

 

Nun. In meiner neusten Ausführung möchte ich euch nämlich das Thema Totem beibringen um euch für eure spirituelle Beziehung zum Universum ein wenig Bewusstsein mit auf den Weg zu geben. Die Leute, die meinen, ich sei damit am Ziel oder Aufgabe des WWF vorbei gönne ich ihr Meinung, möchte sie aber höflich bitten keine „abwertenden“ Kommentare unter meinen Beitrag zu posten, sondern mich ihre Kritik persönlich in einer Nachricht wissen zu lassen

 

Was ist eigentlich ein Totem?

Ein Totem ist ein Krafttier, das jeder Mensch von Geburt an in sich trägt. Der Begriff Krafttier ist ein wenig irreführend, da es sich bei diesem „Tier“ auch durchaus um eine Pflanze oder sogar ein Gewässer oder ähnliches handeln kann. Allerdings sind oftmals Tiere die Regel; besonders bei den nativen Kulturen wie den Indianern oder den Völkern der Philippinen.

Das Totem beschützt seinen „Träger“, zeichnet ihn in seinen Charaktereigenschaften und oft sogar Talenten aus und führt ihn. Der Mensch ist stark geprägt von seinem Totem und Bei den Indianern war es Brauch, dass man sein Totemtier nicht töten darf. Wenn also jemand zum Beispiel als Totem den Lachs hatte, war es ihm untersagt den Lachs zu töten, sonst hätte man ihn getötet oder der Gemeinschaft verstoßen. Nur in seltenen Notsituationen hätte man in dieser Sippe einen Lachs töten dürfen – das hätte aber dann auch nur ein Angehöriger des Totems tun dürfen.

 

Wie bekommt man sein Totem? oder Wie erkennt man es?

Die Indianer – da sie wohl sehr bekannte Vertreter von Ureinwohnern sind – unternahmen oft lange Reisen, fasteten wochenlang oder hielten sich in Schwitzhütten auf. Heute doch ein wenig unvorteilhaft und vielleicht sogar gefährlich für Wohlstandmenschen wie uns. Allerdings gab es auch eine wesentlich einfachere und leichter umzusetzende Art um sein Totem zu erkennen oder sogar erst zu finden.

Das Träumen.

Denn besonders oft soll sich ein Totemtier im Traum offenbaren – und keine Sorge, wer er sieht, wird es schon erkennen. Ebenso kann es aber auch vorkommen, dass einen das Tier in seiner körperlichen Gestalt erscheint. Deswegen gab es mal die Anleitung auf einer Seite für Schamanismusstudenten eine Nacht in freier Natur zu verbringen und das Tier, dass ihnen am nächsten Morgen zuerst begegnete, sollte ihr Totem sein. Wenn ich da mal überlege, dass mein Totem der Wolf ist und der hier oben bei mir noch nicht angekommen ist und bei meiner kleinen Städtchen wohl auch nicht ankommen wird, wäre das wohl eher schwerer möglich!

 

Vor welche Aufgaben stellt mich mein Totemtier?

Kein Haustier ohne Arbeit, nicht? *lächel* Denn auch dein Totem möchte, dass du dich um ihn kümmerst. Aber bekomm keine Panik, du musst dazu nicht in den nächsten Zoo gehen und für das Wohlergehen des Gespenterschrecken kämpfen. (Wünschenswert wäre es trotzdem!) In vielen Schamanismuskursen lernt man spezielle Tänze für das Totemtier – also ich kann keinen davon – was es angeblich genießen soll und die Verbindung fördern und erhalten soll. Ich habe von einem Verfechter der Totemtiere eine wesentlich schönere Variante gelesen – Tu wonach dir ist! Fördere das Tier auf seinen individuellem Gebiet! Geh laufen, geh schwimmen, sonne dich ein wenig – dein inneres Tier wird dich schon wissen lassen, was gut für es ist und wo es sich gerne aufhält.

Ich bin zum Beispiel mega unsportlich, doch treibt meiner innere Wölfin mich immer wieder in den Wald. Es reichte völlig, wenn ich einfach ein wenig spazieren war und gar nichts weiter tat. Blieb es aber aus, so war ich abgespannt, unruhig, aggressiv und wohl nicht gerade eine angenehme Zeitgenossin. Eben wie eine gefangene Wölfin!

Ich würde dir auch raten, die Aufgaben an dein Totemtier so gut es dir möglich ist zu erfüllen und darauf zu hören, was es dir sagt. Denn – diese Ansicht gibt es – es soll möglich sein, sein Totemtier zu verlieren. Das Tier wendet sich bei mangelnder Pflege von dem Menschen ab und kehrt nur im überaus seltenen Fall erneut zurück. Ein Mensch, der seines Totems beraubt ist, fühlt sich kraft- und antriebslos. Außerdem ist er besonders gefährdet, da er keinen Schutz mehr hat und einige alte Kulturen gehen sogar soweit, zu sagen, er könne nach seinem Tot keine Ruhe finden, weil ein Begleiter fehle. Die einzige Chance ist es dann sich ein neues Tier zu suchen – oder besser, sich von ihm finden zu lassen. Diese Aufgabe übernehmen aber oftmals Schamanen – und mal ehrlich, wie häufig sind die hier in Deutschland?

 

Welchen Nutzen ziehe ich daraus?

Ach, Mensch – stetig sei dein die Frage nach dem Nutzen. Wir sind schon leidgeplagte Wesen immer so ökonomisch denken zu müssen!

Allerdings weiß ich auch nicht so recht, wie ich dir den Nutzen eines inneren Verständnisses für dein Totem näher bringen soll. Aber ich könnte es ja mal an meinem Beispiel verdeutlichen.

Ich bin mit Hunden aufgewachsen – wie viele aus meiner Familie mütterlicherseits – und habe schon früh eine sehr tiefe Verbindung zu ihnen gespürt. Ich war sehr gerne im Wald unterwegs und striff herum – egal wo ich war, ich fand wieder nach Hause. Meine Familie und meine Freunde sind mir heilig, auch wenn es Zeiten gab, wo ich sie alle in die Hölle wünschte, ich verteidige sie bis zum geht nicht mehr. Und auch unsere Haustiere kamen in den Genuss dieses „Rudeldenkens“.

Anzuerkennen, nachdem ich als ich wesentlich älter war anfing mich mit Okkultistischen Dingen und Wölfen im speziellen auseinander zu setzen, dass ich selbst einen Wolf in mir trage, hat mir viele Vorteile gebracht. Ich habe viel über mich selbst gelernt und viele meiner Wesenszüge und Handlungen viel eher verstanden. Mir waren viele meiner Gewohnheiten und Hobbys auf einmal viel klarer und es fühlte sich ein wenig an, als hätte ich einen Teil von mir wiedergefunden, der verloren gegangen schien. Heute lebe ich in einem herrlichen Einklang mit meiner inneren Wölfen, die mir sogar ihren Namen anvertraut hat und ich sauge alles über dieses Thema ein, was ich finden kann. Das Geschwisterdenken vieler nativen Kulturen zu der Natur kam in mir plötzlich in einem neuen Licht auf und ich verstand auch viel eher, woher sich der Glauben vieler Menschen auf den Werwolf noch begründete.

Besonders dann, wenn es sich um eine freiwillige Verwandlung handelte...

 

Jetzt habt ihr so viel über Totemtiere gehört, dass ich kaum noch weiß, was ich sagen soll. Ob ihr Angst haben braucht? *lach* Nein, das ganz sicher nicht. Ich gebe zu, ich habe sicher die ein oder andere mehr als merkwürdige Angewohnheit, die sicher eher tierisch als menschlich ist, aber ich habe noch niemals jemanden ins Bein gebissen, also ist es wohl noch harmlos! *lach*

 

Eine schöne Seite, wenn ihr wissen möchtet, wie euer Totemtier sich auf eure Persönlichkeit auswirkt und wenn ihr noch ein wenig mehr erfahren möchtet ist: http://www.welt-der-indianer.de/medizin/totemtiere.html

Und bevor die Frage fällt - es wäre mir neu, wenn man sein Totemtier wegen Missfallen tauschen kann. Es sei denn natürlich, du vernachlässigt es vorsetzlich, was ich von den Leuten hier nicht erwarten würde! *böse kuck*

 

Quellen:

www.freewebs.com/earthwalkers/animalsoulconnections.htm

www.beepworld.de/members49/moiralefay/krafttiere.htm

www.welt-der-indianer.de/medizin/totemtiere.html

 

 

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Kommentare (5)
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Sortieren nach Aktualität:
03.01.2012
Stoffie hat geschrieben:
wow wirklich toller bericht! gefällt mir super gut!

ich glaube ich sollte mich auch mal auf die suche nach meinem totemtier machen :)
22.12.2011
Jayfeather hat geschrieben:
hey :)
Ich finde den Bericht echt interressant aber eine frage hätte ich noch: Wie kann man sich sicher sein, dass man von seinem totemtier träumt und es sich nicht um einen ganz normalen traum handelt?
10.12.2011
midori hat geschrieben:
Woah! Ein toller Bericht! Den hab ich echt gern gelesen! Ich finde es super, wenn solche Dinge hier auch mal aufgegriffen werden. Schließlich ist uns allen unsere Verbindung zur Natur sehr wichtig!

Allerdings wundere ich mich etwas.. ich träume immer so oft von Dinosauriern. Zählen die auch? :D

ps.: Wie heißt Deine Wölfin? Darfst Du das verraten? :o)
10.12.2011
Taki hat geschrieben:
New Age

Die Rückkehr der Zauberer
ISBN 3498028863

Sollte man mal dazu lesen
09.12.2011
Löschen
Gelöschtes Mitglied hat geschrieben:
Wow :)
Ich persönliches finde es toll, dass hier auch mal etwas spirituelles seinen Platz findet!

Hätte nie gedacht, dass dein Totem ein Wolf ist - eher so ein lieber harmloser Schmetterling *grins*

Vielleicht findet mich auch eines Tages mein Totem :) wäre wünschenswert.
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