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Reitarten


von Himbaerchen
04.12.2013
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 Hallo zusammen!

Ich habe eben einen Bericht über Vollblutaraber geschrieben und hatte die Idee, einen Bericht über das Thema verscheidene Reitarten zu schreiben. Ich weiß, das schweift alles ein bisschen vom WWF ab, und das tut mir auch sehr leid, aber es hat schließlich doch noch etwas damit zu tun ;)

Spezialisiert habe ich mich auf Spring- und Dressurreiten. Weitere Reitarten sind unten aufgelistet.

 

 

Springreiten

 

Ursprung des Springreitens


Das Springreiten ist heute die beliebteste und auch am meisten verbreitete Reitdisziplin.

Ihren Ursprung fand sie in Irland. Die Pferdehändler ließen ihre Pferde über Hindernisse springen, um die Qualität des Tieres zu zeigen.

Die häufige Wiederholung dieses Springens führte schließlich zu Wettkämpfen zwischen den Händlern.

Das erste Springturnier fand dann 1864 in Dublin statt. Es gab nur ein Hindernis, das aus einer Hecke und drei Stangen darüber bestand.

Nach und nach entwickelte sich das Springturnier immer weiter. Der Parcours wurde kleiner, die Anzahl der Hindernisse und Kombinationen dichter.

 

 

Aufbau eines Springturniers


Springturniere finden sowohl in geschlossenen Räumen, als auch im Freien statt.

Der Boden besteht meist aus Gras, Sand oder Sägemehl.

Wichtig ist, dass es nicht rutschig ist.

Es gibt auch immer einen Abreiteplatz, auf dem die Bewerber ihr Pferd warm-reiten und ein paar Probe-sprünge machen können.

Die Anzahl der Sprünge auf dem Parcours liegt zwisch-en zehn und fünfzehn.

Die Reihenfolge kann belie-big sein und wird von dem Parcourschef festgelegt.

 

 

Ablauf eines Springturniers


Reiter und Pferd müssen den Parcours in einer festgelegten Reihenfolge überwinden.

Vor dem Wettkampf wird eine Skizze des Parcours ausgehangen, damit sich jeder die Reihenfolge der Sprünge einprägen kann.

Bevor das Turnier anfängt, werden die Pferde abgeritten.

Für einen reibungslosen Ablauf sollte man sich rechtzeitig anmelden, damit man noch genügend Zeit hat, sich um den Parcours und das Pferd zu kümmern.

Wird ein Fehler durch den reiter oder das Pferd begangen, so bekommt man Strafpunkte.

Gewinner ist, wer die wenigsten Strafpunkte und die kürzeste Zeit hat.

 

Dressurreiten

 

Ursprung


Das Dressurreiten hat ihren Ursprung in der klassischen Reitkunst. 1902 wurde die Dressur als sportliche Disziplin anerkannt und 1912 fand die erste Dressurprüfung bei den Olympischen Spielen in Stockholm statt.

 

Was ist Dressur?


Man kann diesen Reitsport mit dem klassischen Tanz vergleichen. Das Pferd soll seine Bewegungen unter dem Reiter mit einer Grazie und Ästhetik ausführen, damit ein perfekt harmonisierendes Paar aus Pferd und Reiter entsteht.

Das Pferd wird durch Gymnastik gedehnt und trainiert, sodass seine natürlichen Bewegungen noch ausgeprägter werden.

Man teilt die klassische Reitkunst in die Grundausbildung und die Hohe Schule ein.

Bei der Grundausbildung wird das Pferd in der Bahn in allen Grundgangarten auf den höchsten Grad der Regelmäßigkeit trainiert.

Es soll die Volte astrein ausführen, stehen bleiben ohne zu geifern, rückwärtsgehen, den fliegenden Galoppwechsel beherrschen, …

In der Hohen Schule geht es dann um die Intensivierung der Gangarten. Die Schritte werden erhabener, energischer und harmonischer.

 

Dressur heute


Heute finden Dressurprüfungen meist in sogenannten Dressurvierecken statt, welche die Maße 20 x 40 m haben.

Die Prüfungen der höchsten Klasse und die internationalen Prüfungen werden im großen Viereck (20 x 60 m) ausgeführt.

Der Boden besteht normalerweise aus Sand oder Gras.

Rund um die Bahn muss eine 30 cm hohe Umzäunung angebracht sein, welche meist aus weißem Holz besteht.

 

Lektionen


Von Pferd und Reiter wird entweder eine bestimmte Anzahl an Lektionen gefordert, die in einer festgelegten Reihenfolge korrekt ausgeführt werden soll oder eine Kür.

Diese wird meist mit Musikunterstützung ausgeführt, die Reihenfolge ist dabei frei. Eine Lektion ist eine Kombination aus Schritt, Trab und Galopp, wie z.B. eine Passage oder Piaffe.

Eine Passage ist ein sehr versammelter, taktmäßiger und erhabener Trab. Wird die Passage auf der Stelle ausgeführt, so nennt man die Lektion Piaffe.

 

Übungen auf und über der Erde


Diese beiden Lektionen gehören zu den „Übungen auf der Erde“. Hierzu zählen auch der fliegende Galoppwechsel und die Pirouette.

Die „Übungen über der Erde“ werden heute nur noch an der Spanischen Hofreitschule in Wien und am Cadre Noir in Saumar (Frankreich) praktiziert. Hierzu gehören z.B. die Courbette, die Kapriole und die Croupade.

 

Dann gibt es natürlich noch die Reitarten Western, Military, Jagdreiten, Galopprennen.

 

Quellen:

http://www.meinepferde.eu/reiten/alle-reitarten.html

http://www.meinepferde.eu/reiten/springen.html

http://www.meinepferde.eu/reiten/dressur.html
 

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Kommentare (6)
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04.12.2013
Himbaerchen hat geschrieben:
@Jayfeather:

Ich bin eigentlich auch deiner Meinung! :) Sporen benutze ich selber nicht und ich habe eben gerade einen Bericht über Rollkur geschrieben, vielleicht interessiert es dich ja!
04.12.2013
Jayfeather hat geschrieben:
Achja: schon das Titelbild zeigt etwas, was überhaupt nicht nötig ist. Sporen. Warum braucht man Sporen? Sind diese "Profireiter" nicht dazu in der Lage ihrem Pferd so zu zeigen, was sie von ihm wollen?
Wie gesagt: Das soll kein Angriff auf eventuelle Sporenbenutzer oder o sein. Ist bloß meine Meinung ;)
04.12.2013
Jayfeather hat geschrieben:
Reiten in aller ehre (ich reite selbst ;)) Aber das was man heutzutage auf Tunieren zu sehen bekommt ist Tierquälerei. Den Dressurpferden wird im Training mit teilweise brutalen Methoden beigebracht ihre Beine höher zu heben und ihren Kpf runter zu nehmen. Beim Springen werden die Fesselgelenke der Pferde viel zu sehr beansprucht. Jedenfalls wenn man jeden Tag übt und das muss ein Pferd, was bei großen Tunieren mitmachen soll. Nichts gegen einen kleinen sprung ab und zu.
Ich finde Pferde sind wundervolle Tiere und deswegen sollten wir etwas besseres mit ihnen anfangen, als sie auszubeuten und als Sportgerät anzusehen.
Das ist jetzt nicht gegen dich gerichtet aylin2000 ;)
Für alle Pferdebegeisterte, ist dieser Youtubekanal geeignet. Aber ihr solltet nicht alles, was der Typ sagt zu ernst nehmen, er hat einen sehr eigenen Humor ;D Aber da wir hier in der WWF Jugend sind denke ich, dass hier größtenteils Leute sind, die sich selbst reflektieren und fehler zugeben können und das muss man wenn man seine videos verstehen will. Dann kann man aber viel von ihm lernen!
http://www.youtube.com/user/horseawareness (ist auf englisch)
04.12.2013
Himbaerchen hat geschrieben:
@Carinaa:

Vielen, vielen Dank!!! ;)
Freue mich über deine Begeisterung! Ja, ich reite selber auch und du?
04.12.2013
Carinaa hat geschrieben:
Woooow, toll, dass jemand mal über soetwas schreibt!
Vielen Danke, toller Bericht :)
reitest du selber auch?
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