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© Alexei Ebel / WWF-Canon
Qualzuchten bei Mäusen das muss gestopppt werden!!!


von SammyJo
15.02.2010
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Ay-Mäuse

Genetisch bedingt fettleibige MausDie so genannten Ay-Mäuse besitzen ein Gen, das zu Fettleibigkeit führt, welche selbst mit einer strengen, fettarmen Diät nicht einzudämmen ist. Zudem ist eine solche Diät in einer Gruppe mit schlanken Tieren nicht realisierbar.
Durch das Gewicht entstehen den Tieren Gelenk- und Organschäden. Es ist auch ein Faktor, der ein frühes Ableben der Tiere begünstigt. Hinzu kommt die körperliche Einschränkung bei extrem fetten Exemplaren, die es den Tieren mitunter sogar unmöglich macht, einen Ast zu erklimmen oder ihnen selbst das Hinaufgehen von Rampen erschwert.
Das Ay-Gen ist mit bestimmten Farben verbunden, so daß Sie die Tiere mitunter schon an der Farbe erkennen können. Rote, orangefarbene und gelbliche Mäuse (Züchterdeutsch: Farbschläge Dominant Red, Fawn, Cream, Sable, Marten Sable) mit schwarzen oder roten Augen sind überdurchschnittlich oft adipös.
Nicht ausnahmslos alle Tiere dieser Farbschläge tragen das Ay-Gen, jedoch der weitaus größte Teil. Sehr selten kommt krankhafte Fettleibigkeit auch bei anderen Farben vor.

Langhaarmäuse

Langhaarmaus Langhaarmäuse besitzen ein teilweise bis zum Boden reichendes Fell. Da auch die Unterwolle glatt und länger ist, funktioniert die Wärmedämmung des Fells nur noch unzureichend und die Tiere frieren schnell. Ihre Barthaare sind oft stark gebogen und sie sind anfälliger für Erkrankungen verschiedenster Art, besonders für Erkrankungen der Haut.
Auch besteht bei Langhaarmäusen vermutlich eine größere Sensibilität auf Narkotika als bei kurzhaarigen Tieren, wodurch das Narkoserisiko steigt. Wie Lockenmäuse sollten sie nicht mit Spritzennarkose sondern nach Möglichkeit mit Isoflorangas narkotisiert werden.

Lockenmäuse

Lockenmaus mit stark gebogenen Haaren im GesichtsbereichDie auch Rex-, Pudel- oder Wollmäuse genannten Tiere haben gewelltes und krauses Haar, das es sowohl bei kurz- wie auch bei langfelligen Tieren gibt.
Das Fell der Tiere ist meist dünner und sie sind anfälliger für Parasiten und Krankheiten. Der Tastsinn ist durch die gekräuselten Tasthaare mehr oder minder stark eingeschränkt. Die Deformation ist bei den einzelnen Tieren unterschiedlich stark ausgeprägt. Es gibt Tiere, deren Barthaare sich so stark kräuseln, dass sie sogar in die Augen oder die Nase wachsen, man findet aber auch Exemplare, deren Tasthaare nur ganz leicht gebogen sind. Dies hängt von der Ausprägung des Lockengens ab.
Stark gebogene Wimpern reizen je nach Lokalisation die Hornhaut oder den Augenrand. Daher haben diese Tiere sehr häufig entzündete Augen.
Lockenmäuse vertragen durch ihre Hypersensibilität auf Narkotika die Spritzennarkose vermutlich schlechter und versterben deutlich häufiger während oder nach der Operation. Kastrationen und andere Operationen sollten deshalb nur im Notfall und unter Isofloran-Narkose vorgenommen werden.

Nacktmäuse
Nacktmäuse sind Tiere, denen gezielt jegliche Körperbehaarung weggezüchtet wurde. Damit fehlt den Tieren nicht nur das wärmende Haarkleid sondern auch die zur Orientierung notwendigen Vibrissen und die Tasthaare an den Seiten. Das Tier ist also genau genommen schwer behindert. Zudem bedürfen diese Mäuse immer einer externen Wärmezufuhr, da sie ihre Temperatur nicht eigenständig halten können. Ein normales, mäusetypisches Leben ist diesen Tieren nicht möglich, obwohl ihnen das Bedürfnis dazu angeboren ist wie jeder anderen Farbmaus auch.

Rosettenmäuse
Diese Fellform gilt nicht offiziell als qualzüchtig, jedoch wird hierüber immer wieder diskutiert, ob man sie nicht doch den Qualzuchten zurechnen soll.

Schwanzlose Mäuse
Schwanzlose Mäuse, auch Manx-Mäuse genannt, wurden wohl für Menschen gezüchtet, die sich vor den Schwänzen der Tiere ekeln. Damit fehlt den Tieren aber auch ein wichtiger Körperteil, den sie zum Balancieren, Klettern und als Stütze beim Laufen, aber auch für die Kommunikation benötigen. Den Verlust des Schwanzes bei einer Maus kann man in etwa mit dem Verlust eines Armes beim Menschen gleichsetzen. Das Tier ist in seiner Bewegung und seinen natürlichen Verhaltensweisen stark eingeschränkt.
Die Mutation, die die Schwanzlosigkeit hervorruft, kann auch für die Tiere auch noch in anderer Weise problematisch sein: So sind schon Deformationen im Beckengürtelbereich aufgetreten, aufgrund derer die betroffenen Tiere nicht mehr laufen konnten. Auch Verwachsungen der Wirbelsäule mit daraus resultierendem hüpfendem Gang und inkontinente Tiere hat es in solchen Zuchten schon gegeben. Weibchen sind nicht selten steril oder haben aufgrund der Veränderungen im hinteren Knochenapparat Probleme bei der Geburt.

Tanzmäuse
Tanzmäuse sind sehr kleine, fast immer schwarzweiß gescheckte Mäuse mit auffallend kurzen Schwänzen. Sie haben einen angeborenen Hirnschaden. Defekte in der Hirnanhangdrüse verursachen bei den bedauernswerten Geschöpfen Zwergwuchs und andere Schäden. Zudem sind die Tiere durch starke Innenohrschäden fast taub. Vom Innenohrschaden rührt auch das so genannte „Tanzen“ her. Die Tiere können schlicht nicht geradeaus laufen - sie „tanzen“ im Kreis. Teilweise rennen sie stundenlang hinter ihrem Schwanz her oder mit hohem Tempo um die Futterschüssel. Auch Klettern ist ihnen mit dieser Schädigung nur in sehr begrenztem Umfang möglich. Manche Tiere können es gar nicht mehr, da sie nicht einmal oben von unten unterscheiden können.
Durch das ebenfalls defektbedingte schwache Immunsystem werden sie sehr viel schneller krank als eine normale Farbmausvariante.
Die Degeneration der Tiere geht so weit, dass Tanzmäuse sich mit Tanzmäusen nicht mehr fortpflanzen können. Verpaart man Tanzmäuse untereinander, werden die Kinder immer tot geboren.
Je nach Grad der Beeinträchtigung können die Tiere nicht einmal ein normales, maustypisches Sozialverhalten ausleben.
In der Regel geht man davon aus, dass diese schwer kranken Tiere nicht viel älter als 6 Monate werden.

Unterstützt bitte den Kauf solcher Qualzuchten nicht!!!!


 

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Kommentare (4)
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15.02.2010
SammyJo hat geschrieben:
OK ;)
15.02.2010
SammyJo hat geschrieben:
Ja stimmt echt schlimm!! www.dasheimtierforum.de/thread ,threadid-2470.html kopier das mal alles
15.02.2010
SammyJo hat geschrieben:
Ja es hört sich wirklich schrecklich an aber in einem Forum der Link hier www.dasheimtierforum.de/thread,threadid-2470.html schreibt jemand das er es nicht schlimm findet les dir das mal durch ich verstehe das nicht wie man so eine Einstellung haben kann!
Aber schreib den Link rein nicht draufklicken dann klppt es irgendwie nich also weil der ganze Link nicht angezeigt wird!!
15.02.2010
SammyJo hat geschrieben:
Viele halten die Mäuse weil sie die Locken schön finden so ein Unsinn!
Ich verstehe das auch nicht!?
Die Halter meinen das es den Tierenbei ihnen gut geht aber ich finde das das falsch verstandene Tierliebe ist!!!
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