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© Wild Wonders of Europe / Sven Zacek / WWF
PVC Schadstoffe in Plastik


von xXLillianXx
16.05.2011
5 P
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0
Tags: BUND, Gift

Ein sehr wichtiges Thema, sehr überzeugende Broschüre

 

„Zukunft ohne Gift“ – Schadstoffe in Kindertagesstätten
Leitfaden und Handlungsempfehlungen


I. Hintergründe

Wo werden giftige Chemikalien eingesetzt und wie hoch ist die Belastung?
Schadstoffe wie die als Weichmacher dienenden Phthalate, bromierte Flammschutzmittel und Bisphenol A kommen in vielen Alltagsprodukten vor: In Babyflaschen oder in Spielzeug, in Teppichen und Bodenbelägen. Laut Umweltbundesamt lässt sich insbesondere das Phthalat DEHP (Dienthylhexylphthalat) im Blut und Urin von praktisch allen Kindern nachweisen. Die Belastung einiger Kinder ist dabei so hoch, dass gesundheitliche Schäden nicht mehr ausgeschlossen werden können.

Welche Folgen hat die Belastung für Kinder?
Die genannten Stoffe wirken ähnlich wie Hormone im Körper. Sie greifen in das empfindliche Hormonsystem ein, das alle Stoffwechselvorgänge im Körper steuert. Eine Vielzahl von Erkrankungen und Störungen wird mit ihnen in Verbindung gebracht: Bei Jungen kann die Belastung mit hormonellen Chemikalien zu Missbildungen der Geschlechtsorgane und zu Unfruchtbarkeit führen, bei Mädchen kann eine verfrühte Pubertät, sowie im späteren Alter Brustkrebs die Folge sein. Auch Allergien, Asthma und Diabetes - Krankheiten, die in den vergangenen Jahrzehnten verstärkt aufgetreten sind - können im Zusammenhang mit der Belastung durch hormonelle Stoffe im
Kleinkindalter stehen.

Wie nehmen Kinder die Chemikalien auf?
- über die Nahrung (wenn diese beispielsweise in PVC-haltigen Plastikdosen oder Verpackungen aufbewahrt wurde)
- durch direkten Hautkontakt mit belasteten Gegenständen
- durch das Einatmen von Staub, der Ausdünstungen belasteter Produkte enthält.


II. Handlungsempfehlungen

1. Weich-PVC meiden
Zahlreiche Alltagsgegenstände bestehen aus Weich-PVC: Spielzeug, Gummistiefel und
Matschhosen, Kunstledersofas und Plastik-Tischdecken, Trinkbecher und Brotdosen, Bodenbeläge, Kindergartenranzen... Weich-PVC enthält Weichmacher, die mit der Zeit ausgasen können. Produkte aus Weich-PVC sollte man deshalb vermeiden. Erkennen kann man PVC am Recyclingsymbol 3, der Kennzeichnung "PVC" und der typischen speckigen Oberfläche. Ist ein Produkt nicht gekennzeichnet, sollte man beim Hersteller nachhaken.

2. Vertrauen Sie Ihrer Nase
Plastikprodukte, die stark riechen, enthalten ausgasende Stoffe. Achten Sie gerade beim Neukauf von Gebrauchs- oder Einrichtungsgegenständen für Ihr Zuhause oder die Kita darauf, ob ein Produkt nach Plastik riecht. Bedenken Sie aber: Der Geruch ist ein Anhaltspunkt unter vielen, sicherer geht man aber mit dem Siegel eines unabhängigen Prüfinstituts.

 

Ich finde es schrecklich, dass der Staat noch nicht reagiert hat, und PVC verboten hat. Es sind einfach viel zu wenige Leute darüber informiert, sonst würde der Schadstoff wohl schon abgeschafft sein.

Hier ein Apell für das Abschaffen von PVC Weichmachern:

https://www.bund.net/bundnet/themen_und_projekte/chemie/zukunft_ohne_gift/jetzt_mitmachen/

 

Was ist eure Meinung dazu?

 

 

Quelle:
BUND e.V. Bundesgeschäftsstelle
Chemiereferat
Patricia Cameron
Tel.: 030/2 75 86-426, www.bund.net

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Kommentare (2)
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Sortieren nach Aktualität:
22.05.2011
Stoffie hat geschrieben:
einfach so krass das anscheinend nichts mehr was wir herstellen noch gut für uns ist....
17.05.2011
Cookie hat geschrieben:
Ich hab grad die Verpackung meiner Quietscheente neben mir stehen und stelle fest, dass die auch aus PVC ist. Jetzt find ich sie gleich um einiges weniger niedlich. Echt unheimlich, wie sich das auswirken kann! :-O Meine kleine Schwester hat Diabetes und das ist echt kein Spaß. Ein komischer und auch schockierender Gedanke, dass die Krankheit von einem harmlos aussehenden Spielzeug kommen könnte...
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