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© Alexei Ebel / WWF-Canon
Pferderennen-Geld,Macht,Tierquälerei


von Morgan
19.09.2010
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Als ich zum ersten mal eine Reitstunde hatte und wir die Pferde von der Koppel holen mussten,hab ich mich kaum getraut,am Halfter zu ziehen,weil ich Angst hatte,dem Pferd etwas zu tun.Andere gehen das ganz anders an...

Wenn im Fernsehen ein Pferderennen kommt,sieht man nur Pferde in Topform,die garantiert alle eine Topleistung bringen werden,Jockeys,die manchmal als Helden gefeiert werden.Von den Hintergründen kriegt ma herzlich wenig mit.

Als ich irgendwas für ein Schulprojekt gegoogelt hab,bin ich auf einen Artikel über Pferderennen gestoßen.Ich fasse ihn mal kurz zusammen:

Der Mensch darf entscheiden,ob er Athlet werden will-das Pferd wird gezwungen.Hinter den bunten Kulissen stecken Leid,Gewalt und Misshandlungen,die von allen verschwiegen werden.Schließlich geht es um Geld in Millionenhöhe!

Vor dem Rennen werden Pferde mit Feuer oder Nadeln am Bauch traktiert-ein angebliches Aufputschmittel.Und manche (bescheuerten) Besitzer peitschen ihre Pferde direkt nach dem Rennen aus,wenn sie nicht gewonnen haben...

Viele Rennpferde gehören Investorengesellschaften ohne Gesicht,sie kriegen die Tiere nie zu sehen.Es geht nur um den Profit.

Um die körperlichen Behinderungen und Schmerzen zu verstecken,sind Medikamente beim Reitsport sehr beliebt.Wenn man diese "abschaffen" würde,könnte es fast keine Rennen mehr geben,da sehr viele der Pferde schon enorm geschändet sind.

Während einem Rennen sterben nicht wenige Pferde an einem Herzinfarkt.

Die Karriere bei den meisten Rennpferden beginnt mit zwei Jahren-bevor sie noch voll entwickelt sind.Das Trainig schon mit 18 Monaten.30 % der Pferde kommen hierbei schon um-wegen Trainigsverletzungen.

Und von den Übrigen kommen 40%wieder weg,weil sie es nicht geschafft haben.Nur das schnellste Pferd "überlebt".

Ein Pferd kann mit einem ruhigen Gewissen geschlachtet werden,wenn es nicht mindestens 40 Millionen im Jahr einbringt.Dann deckt er nur seine bisherigen Kosten.Manche Pferde kommen aber zu illegalen Rennen,zum Beispiel auf Asphalt.

Tiere quälen-im Namen einer Heiligen?!

Das traditionelle Pferderennen in Siena,das zu Ehren der Jungfrau Maria stattfindet,gehört in die Kategorie.

Polo und Springreiten sind ebenfalls oft sehr grausam:Die Reiter reissen beim Polo öfters so oft an den Zügeln herum,das das Pferd am Ende stürzt.Und beim Springreiten kommt es auch oft zu Verletzungen...vor allem,wenn die Pferde über Mauern springen müssen und nicht drüber kommen.

Die Qual beginnt schon beim Training:Um dem Pferd beizubringen,über das Hinderniss zu springen,bringt man manchmal Stacheldrahtreste an den Standen an oder führt Strom durch.Eine andere Methode ist,die Pferde beim Springen Eisenstangen gegen die Beine zu schlagen,damit sie sie noch höher ziehen.

Alle wissen,niemand zeigt an.Diese "Methoden" sind zwar verboten,aber niemand kontrolliert.Und wenn wirklich viel Geld im Spiel ist,kann es für meinen möglichen Anzeiger sogar gefährlich werden...

Pferdetransporte...oft stehen die Pferde tagelang in ihren Anhängern bei 40°C.Der Deutsche Tierschutzverbung fordert den Verbot solcher transporte.50% der Pferde überleben das nicht.

Im Übrigen:Mit diesem Artikel will ich nicht behauptet,das das überall so sein muss.

http://pagewizz.com/Pferderennen-Geld-Macht-Tierquaelerei/

 

 

 

 

 

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Kommentare (7)
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02.12.2010
lisagruber94 hat geschrieben:
Gestern kam im Fernsehen ein Bericht über das best trainierteste Pferd. Dieses Pferd wurde für 10 Mio. € weiterverkauft und das Pferd hebte wirklich ein Bein nach dem anderen wirklich hoch und es sah extrem gestört aus. 10 Mio. € für ein Pferd das sicherlich Bekanntschaft mit der Peitsche gemacht hat.
Schrecklich, wie Pferde wegen Geld gequält werden...
29.09.2010
Morgan hat geschrieben:
Tradition und Tierschutz-beides beginnt zwar mit "T",aber ich hab auch noch nie etwas von einer Tradition gehört,die etwas mit Tieren zu tun hatte und die Tiere dabei verschont hat.
21.09.2010
Morgan hat geschrieben:
@Ini:Die Zuschauer wären nicht das Problem.Die braucht man ehrlich gesagt,gar nicht.Und man braucht auch keine professionelle Rennbahn,die Pferde müssen auch auf Asphalt gallopieren.Theoretisch können die das überall machen.
Und zum Rennen in Siena:Die Traditionen...das Rennen wird zu ehren der hl.Jungfrau Maria veranstaltet,weil sie die Schutzpatronin der Stadt oder so ist.Und wie beim Stierkampf-Traditionen kann man nicht so einfach weglassen.
21.09.2010
LaLoba hat geschrieben:
Oh Gott, das ist echt grausam! Das schockt mich gerade ein bisschen, weil ich selbst Pferde ueber alles liebe! Ueberrascht mich aber auch nicht. Wenn es um Geld geht, kennen Menschen keine Gnade. Ich frage mich allerdings, wie man solche grausamen Rennen illegal veranstalten kann. Ich meine da braucht man ja erst mal eine grosse Rennbahn und die Zuschauer duerfen natuerlich auch nicht fehlen. Und dieses Rennen in Siena: Wenn alle darueber bescheid wissen, warum unternimmt dann niemand was dagegen?!
21.09.2010
Morgan hat geschrieben:
@Ocean:Wir selber vielleicht irgendwann,die Allgemeinheit nie.
19.09.2010
Morgan hat geschrieben:
MNich würde es ehrlich gesagt intressieren,wie die Menschen zu ihren Traditionen gekommen sind...
18.11.2013
Luma02 hat geschrieben:
Das ist soooo0o schrecklich da muss man etwas gegen unternehmen.
Aber wie soll man so etwas alls einzige Person machen???
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