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© Alexei Ebel / WWF-Canon
Organe spenden?!


von Girty
01.11.2011
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Ich habe vor Kurzem eine Sendung gesehen, die mich wirklich zum Nachdenken gebracht hat.

Viele Menschen brauchen krankheitsbedingt ein Spenderorgan um weiterleben zu können. Und ein großteil der Deutschen (74%) sind mit einer Organentnahme nach ihrem Todeinverstanden, was eine Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung belegt. Ich finde diese hohe Zahl zeigt, dass sehr viele Menschen bereit sind anderen Menschen nach ihrem Tod zu helfen. Auch ich denke, dass es aufgrund der hohen Nachfrage sehr wichtig und auch hilfreich ist, ein Organ zu spenden. 

 

Auch bekannte Persönlichkeiten zeigen sich positiv, wie der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Franz-Walter Steinmeier. Er spendete im Jahr 2010 seiner Frau eine Niere, da ihre nicht mehr länger Funktionsrüchtig waren. Dies zeigt, dass Organspenden auch bei Lebzeiten möglich sind.

Andererseits sehen viele Menschen einer Organspende auch kritisch entgegen: Sie empfinden die Vorstellung man würde ihnen nach dem Tod ein Organ entnehmen als unangenehm, was ich auch vollkommen verstehen kann.

Ich bin mir nicht ganz sicher, welche Meinung bei mir überwiegt. Ich helfe sehr gerne anderen Menschen, das steht fest. Aber ob ich dafür bereit mir ein Organ entnehmen zu lassen, da bin ich mir noch nicht ganz sicher.. 

Wie steht ihr zu einer Organspende? Ich würde mich über eure Meinungen freuen! 

Eure Girty :)

 

Quellen:   http://www.organspende-info.de/

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Kommentare (11)
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03.11.2011
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Gelöschtes Mitglied hat geschrieben:
ich bin auch für organspende aber einen ausweis habe ich noch nicht weil man den erst ab 16 bekommen kann...
aber wenn ich 16 bin hol ich mir einen
02.11.2011
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Gelöschtes Mitglied hat geschrieben:
Leute, besorgt euch so'n Ausweis,
ich mein, was will man denn noch mit seinen Organen wenn man tot ist?!
Die braucht man doch dann nie mehr, dann lieber jemand Anderem damit helfen!!
02.11.2011
Carphunter hat geschrieben:
Hey, schöner Bericht! Danke dafür.
Also ich bin nun schon seit 4 Jahren Organspender, habe seit meinem 16. Geburtstag einen Ausweis. Und ich würde ihn nie wieder irgendwie ungültig machen oder so...
02.11.2011
AliceimWunderland hat geschrieben:
Ich habe vor mir so einen Ausweis zu machen. Erstes weil man damit auf einfache Art und Weise Menschenleben retten kann, wenn man tot ist braucht man seine Organe ja eher weniger, und zweites kann man damit auch gegen die illegale Organspende arbeiten, ich weiß nicht ob ihr dass auch gehört habt aber es gibt Leute die kaufen sich Organe die von irgentwelchen Kinder in Afrika oder Indien stammen, die von ihrenen Eltern aus Geld- und Hungersnot verkauft wurden und dann getötet werden nur damit man ein Organ gewinnen kann, klar dass manche Leute alles tut um zu leben und dass manche Leute aber auch nicht genau nachfragen von wem die Organe kommen..
Also ist ist es doch schön gleich zweimal die Welt zuverbessern ;)
02.11.2011
seastar hat geschrieben:
Ich würde auch Organe spenden, wenn ich tot bin (ich hab auch einen Ausweis). Lebendig, sprich so etwas wie Nierenspenden,da gegenüber stehe ich eher skeptisch. Aber vielleicht wenn es eine nahestehende Person wäre ... Ich habe mal was gesehen, über einen palästinensischen Jungen, der im Krieg erschossen wurde und dessen Vater die Organe, u.a. ein Herz, an jüdische Kinder gespendet hat, die er dann auch besucht hat. Voll süß! So trägt das auch noch zum Frieden bei.
02.11.2011
Nivis hat geschrieben:
Ich hab auch schon sehr lange einen Organspendeausweis. Meine Eltern und mein Partner waren zwar etwas geschockt, weil ihnen die Vorstellung nicht sehr geheuer ist, aber von dieser Entscheidung werde ich mich nicht abbringen lassen.
02.11.2011
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Gelöschtes Mitglied hat geschrieben:
Für mich ist es keine Frage, dass ich Organe spenden werde, sobald ich tot bin. Jetzt mal ganz ehrlich, wenn ich tot bin, brauche ich sie eh nicht mehr und wenn ich dann noch ein Leben retten kann, hatte mein Versterben wenigstens noch einen "Sinn". Es ist schon sehr fragwürdig, wenn man bedenkt, dass der eigene Körper das Organ nicht mehr benötigt, aber man lediglich aufgrund eines unguten Gefühls sich gegen die Spende dieser Organe entscheidet.

Die Angst vor der "Organ-Mafia" ist in Deutschland und dem Großteil Europa unbegründet. Hier gelten so strenge Regeln, was die Entnahme von Organen angeht. Die Entnahme von Organen ist nur dann erlaubt, wenn definitv feststeht, dass der Körper ohne lebenserhaltende Maßnahmen nicht mehr lebensfähig ist. Der Körper muss also (hirn-)tot sein.
Fehler können natürlich "immer mal" passieren. Das ist leider menschlich und nicht zu verhindern. Aber sie sind in diesem Bereich seeehr gering, auch wegen der ganzen Vorschriften und Regeln.

74 % der Bevölkerung würden vielleicht spenden. Einen Spenderausweis hingegen hat nicht mal jeder Zweite. Wenn man bedenkt, wie viele Leben man retten könnte, ist das schon sehr traurig.
01.11.2011
MJ1499 hat geschrieben:
@midori: Wenn ich richtig informiert bin geht das ab 16 ;)
01.11.2011
KatharinaM hat geschrieben:
In der Schule sollten wir uns in Deutsch mal ein Thema für eine Überzeugungsrede aussuchen, wobei ich auf Organspende gekommen bin und das Thema letztendlich auch gewählt habe, da es mich doch sehr angesprochen hatte. Im Internet kannst du dir alles genau durchlesen, welche Organe genau transplantiert werden können. So können zum Beispiel neben Herz und Niere auch Augenhornhaut und Haut transplantiert werden.Und du kannst im durchschnitt bis zu 3 Menschenleben retten. Der Organspendeausweis ist auch ziemlich klein und kann übers Internet über bestimmte Seiten ? auch bei der Techniker Krankenkasse- kostenlos angefordert werden. Auf dem Ausweis selbst kannst du bestimmen, ob dir alle verwendbaren Organe entnommen werden sollen oder ob du es nur bei bestimmten Organen gestattest. Besonders interessant finde ich, dass es bei der Organspende keine Altersgrenze gibt. Es komme nur auf den Zustand der Organe an. Nach meinem Vortrag, habe ich mir gleich einen Organspendeausweis zugelegt. Zum einen, weil man die Entscheidung der Familie abnimmt, zum anderen finde ich persönlich, dass man die lebensnotwendigen Organe selbst nicht mehr braucht, wenn man Hirntod ist ( Viele haben ja Angst, dass der Arzt den Hirntod eventuell falsch feststellt, so gibt es auch immer mindestens zwei Ärzte, die den Patient unabhängig voneinander untersuchen! Wo ist das denn mit dem Jungen passiert,Elephant ? :O Aber nicht in Deutschland, oder?) So kann man wenigsten noch anderen ein besseres Leben schenken, wenn nicht sogar Leben retten. Und man weiß nie, ob man selber mal in solch eine Situation kommt und dann auf ein oder mehrere Organe angewiesen ist. Alles im allem teile ich eure Meinung. (:
PS; Hab schon den Text abgetippt, als ich gesehen habe, dass es schon neue Kommentare gibt. Also sorry, wenn etwas doppelt gemoppelt sein sollte. (:
01.11.2011
midori hat geschrieben:
Ich habe mir schon seit langem einen Organspendeausweis zugelegt und finde das auch eine tolle Sache. Man kann auf diesem Ausweis auch vermerken, welche Organe man spenden möchte und welche gar nicht in Frage kommen sollen. Davon abgesehen, muss man auch mal betrachten, wie unglaublich wenige Leute nach ihrem Tod eigentlich als Spender in Frage kommen. Eigentlich geht das nur bei Unfallopfern und dann müssen sich die Ärzte auch unheimlich beeilen. Innerhalb von vier Stunden muss das entnommene Organe transportiert und wieder eingesetzt werden. Es klingt makaber, aber die Wahrscheinlichkeit, dass ein potentieller Spender auf eine Art und Weise stirbt, die es ermöglicht, seine Organe weiterzuverwenden, ist eher gering. Und es warten so viele Menschen auf ein lebensnotwendiges Organ! Da sollte das eigentlich keine Frage mehr sein! ;o)

ps.: Aber ich glaube, das geht erst ab 18! :o) Genau wie Blutspende. Auch sehr wichtig!!
01.11.2011
Josephine hat geschrieben:
Ich finde Organspenden ist eine wichtige und wirklich sinnvolle Art, anderen zu helfen. Auch ich wäre einverstanden, wenn mir Organe nach meinem Tod, zum Beispiel durch einen Unfall, entnommen werden würden. Allerdings stimme ich Elephant absolut zu - wenn einem Menschen, der noch Lebenschancen hätte, diese durch die Entnahme von Organen genommen wird, ist das alles andere als aktzeptabel. Glücklicherweise gibt es dazu in Deustchland sehr strenge Gesetze, die derartiges verhindern. Aber das ist leider noch nicht mal überall in der EU verbreitet.
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