Rette mit uns bedrohte Natur!


Deine Hilfe für


eine schöne Welt


Jetzt Mitglied werden!
© Alexei Ebel / WWF-Canon
Öresundbrücke. Fluch oder Segen?


von KatevomDorf
11.03.2010
100 P
8
0

Was die Naturgewalten der Eiszeit vor mehr als 8000 Jahren auseinander rissen, ist dank moderner Ingenieurskunst nun wieder vereint.

alt

Der 1. Juli 2000 var ein historischer Tag für Schweden und Dänen. Da weihten die Königin von Dänemark und Schwedens König die Öresundbrücke ein, die schleste/feste Verbindung zwischen Dänemark und Schweden.

Schon 130 Jahre zuvor hatte man damit begonnen über eine Brücke zwischen den Ländern zu reden und man kam mit vielen Vorschlägen durch/während/über die Jahre. Der am meisten spektakuläre Vorschalg (1953) wahr wohl der, den ganze/gesamte Öresund trockenzulegen. 1991 Beschlossen Dänemark und Schweden gemeinsam ein Brücke für Autos und Züge zu bauen.
 

alt
Viele waren gegen eine Brücke, vorallem aufgrund Umweltschäden, und meinten unter anderem dass die Brückeder Fauna im Öresund schaden würde. Brückengegner demonstrierten und versuchten auf jede weise den Bau zustoppen., aber trotz ihrer Proteste fing man die Arbeit Ende 1995 an, nach 4 jährigen Diskussionen und Umweltüberprüfung.


Das was man vom Hafenbecken ausgrub legte man an einem spezielen/besonderen Ort ab um eine neue Insel zuschaffen, Pepparholm, die einen Teil der Verbindung werden würde.
Drei Wochen bevor die Brücke für den Autoverkehr eröffnet wurde feierte man da durch, dass man ein großes Fest veranstaltet hat welches mehrere Tage andauerte. Jeder der wollte konnte laufen, rennen, Rad und Rollschuh/Inlineskates fahren über die Brücke. 79837 Leute ergriffen die Chance über die Brücke zu rennen, 42000 fuhren mit Rad. Insgesamt waren es 15974.
 

alt

Die Verbindung, die in Wirklichkeit aus einer Brücke, einer Insel und einem Tunnel, besteht, ist insgesamt 16 km lang. Sie ist auf/hat zwei Ebenen. Auf der oberen fahren die Autos und auf der unteren fahren die Züge im tunel verlaufen sie neben anstatt untereinander.

Text aus "pâ svenska tvâ. svenska som främmande sprâk. lärbok" (2002. folkuniversitetets förlag) frei übesetzt von Katrin Busse

Weiterempfehlen

Kommentare (8)
Um einen Kommentar zu schreiben einfach registrieren oder einloggen.
Sortieren nach Aktualität:
27.03.2010
LeLe hat geschrieben:
ok Kate, sehe gerade du hast die Infos hier alle aus dem schwedischen übersetzt-wow, nicht schlecht!
Fahre auch oft nach Schweden über diese Brücke, habe mich aber noch nie genau über Umweltschäden informiert-danke für die Infos-super interessant!
13.03.2010
KatevomDorf hat geschrieben:
kleiner zusatz zu bubby: ich würde es so formulieren: am ende der brücke kommt der tunnel^^
na ja es kommt halt immer auf den blickwinkel an.
der ernst: also die querung über den öresund bestekt aus drei teilen. von schweden nach dänemark betrachtet ist das eine BRÜCKE (von rund 8km) einer, wie eben schon erwähnten künslichen INSEL peperholm (4km), die aus der aushebung des TUNNELS aufgeschüttet wurde (dfer ist wiederum ca 4km lang). ergo ist es eine gesamt länge von 16km, die "überbrückt werden musste.
zum einen stimme ich bubby zu, dass der tunel dazu da ist, dass große seefahrtsschiffe in die ostsee ein und ausfahren können(klingt logisch), obwohl sie bestimmt auch in dem bereich der zwei pylonen der brücke hindurchkommen würden. wäre so meine meinung, denn ich war auch schon auf der brücke^^.
aber der eigentliche grund, der von beiden regierungen dazu genannt wird ist der, dass der flughafen von koppenhagen ja weiter südlich gelegen ist und durch eine brücke der flugverkehr behindert werden würde. und deshalb eben die form des tunnelst gewählt wurde.
13.03.2010
LukasH hat geschrieben:
bevor man auf die Brücke kommt fährt man durch einen Tunnel zu diesen "Hafen".
Das ist aber in Wirklichkeit eine kunstliche Insel. Würde man die Brücke ganz über den Öresund bauen könnten große Schiffe ihn nicht überqueren. So können sie jetzt über den Teil der untertunnelt ist fahren.
Bin selber schon mal drübergefahren wirklich gigantisch.
13.03.2010
isabella hat geschrieben:
klasse...die neuzeit kann sich sehen lasse...aber sag mal auf dem untern bild sieht es so aus als sie die brücke nicht fertig???...was genau soll das da stellen...ein hafen???
12.03.2010
KatevomDorf hat geschrieben:
also was ich jetzt auf die schnelle rausgefunden hab ist, dass seit der eröffnung die "gegnerstimmen" verebbt sind. aber "svedab", die schwedische Firma, die extra für den bau der brücke ins leben gerufen wurde, setzt sich wohl intensiv mit etlichen schwedischen/gesamtskandinavischen und europäischen Umweltfragen ausaeinander. so lassen sie z.b. untersuchungen und kontrollprogramme durchführen, dass die wasser-, luft ect. ~qualität im "normalen" bereich bleibt, zu. (www.svedab.se/sida.php?sid=5&usid=29) auch die kontrolle des grundwassersniveau gehört beispielsweise da mit rein.

Positiv ist, dass auf der künstlichen insel Papperholm laut berichten (von schwedischer und dänischer Seite) sich die flora und fauna sehr gut entwickle und immer mehr vögel sich dort ansiedeln würden, die zum teil sehr selten sind (www.svedab.se/sida.php?sid=5&usid=32). so fanden sich beispielsweise im jahre 2008 24 gelege und 306 erwachsene vögel auf der insel (ob dauerhauft oder nicht konnte ich den texten nicht entnehmen).
12.03.2010
Fredi hat geschrieben:
Weißt du zufällig wie das mit der geplanten Brücke von Fehmarn nach Dänemark so aussieht? Ich hab leider gerade den Namen vergessen.
12.03.2010
Albatross hat geschrieben:
Sehr interessant, wusste ich gar nicht! Bitte erzähl uns noch mehr über die Auswirkungen auf die Umwelt. Sind da Vögel oder Meerestiere von betroffen?
12.03.2010
midori hat geschrieben:
Woah. Guter Bericht. Klingt echt interessant und sieht auch sehr imposant aus. Aber wie hat sich der Bau denn bisher auf die Umwelt ausgewirkt? Gibt es da schon Nachforschungen?
Login
E-Mail


Passwort


Kostenlos registrieren
Mitglied werden
Mitglied des Monats
teaser_221.png


Deine Ansprechpartner
Marcel
Marcel Gluschak
WWF Jugend Community Manager
zum Profil
Luise
Luise Neßler
WWF Jugend Community Moderatorin
zum Profil
MarcelB
Marcel Brüssow
WWF Jugend Redaktion
zum Profil
Ronja96
Ronja Post
WWF Jugend Aktionsteamer
zum Profil
HannahFee
Hannah Fesseler
hilft dir bei technischen Fragen
zum Profil
AndreaRentschler
Andrea Rentschler
hilft dir bei Fragen zur WWF Jugend Mitgliedschaft
zum Profil
NicoleB
Nicole Barth
hilft dir bei Fragen rund um die WWF Jugend Camps
zum Profil
Folgen und mit Freunden teilen