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© Alexei Ebel / WWF-Canon
Mensch, was bist du?


von RichardParker
04.06.2016
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Ich weiß nicht wie ich anfangen soll. Ich weiß nur, dass ich es loswerden will...

Menschen. Sie sind so vieles. Sie sind die Erbauer unserer Welt, derer zumindest, die wir kennen und in der wir leben. Wir sind eine von Millionen Spezies. Wir schaffen und wir zerstören im großen Stil.

Diese Tatsache lässt sich leicht auf die Umwelt bzw. auf unseren Planeten übertragen - unser Lebensstil hat dazu geführt, dass aus den natürlichen Klimaschwankungen, solche werden, die unsere ganze Existenz bedrohen, von allem was lebt. Ich glaube ich muss nicht betonen, dass ich davon überzeugt bin, dass der Mensch nicht nur zerstört, das steht außer Frage.

Aber so leicht es sich auf die Umwelt übertragen lässt, so leicht lässt es sich auf die Menschen übertragen. Ich bin ungefähr seit einem halben Jahr bei der Kindernothilfe engagiert. Ich bekomme wie auch bei hier bei der WWF Jugend, hin und wieder Magazine zugeschickt, wo aktuelle Projekte und diverse andere Sachen dokumentiert werden. 

Ich habe heute auf der Internetseite unter anderem über ein Projekt gegen Kinderhandel in Bolivien gelesen. Ich habe mich noch nie in meinem Leben so elend gefühlt. Als ich den Bericht zu Ende gelesen hatte, hatte ich das Gefühl mich übergeben zu müssen.

5-jährige Mädchen und Jungen werden von Schleppern in andere Länder geschleust und Sex-versklavt, entweder in Bordellen, oder von Privatpersonen. Die bieten sie dann als "Biete 30 Kilogramm Frischfleisch" im Internet an. Da viele über die Grenzen geschafft werden gibt es nahezu keine Chance für diese Kinder irgendwie befreit zu werden. In ihrer Heimat interessiert man sich nicht für ihr Schicksal, die meisten Kinder werden mit Geschenken gelockt und dann entführt.

Viele Mädchen werden massenvergewaltigt. Sogar Ärzte sind mit an diesem Handel beteiligt, um Organhandel zu betreiben. Es ist pervers. Die Armut der Menschen und die Unwissenheit der Kinder werden schamlos ausgenutzt. Der Kinderhandel ist ein Milliardenschweres Geschäft, man fragt sich allerdings was die sind, die die Fäden ziehen und für die nur das Geld im Vordergrund steht. Für mich gibt es da nichts, aber auch gar nichts Menschliches, mir fehlen die Worte.

Gegen Kinderarbeit in Äthopien war das zweite Projekt worüber ich gelesen habe. Ich kann gar nicht mit Worten beschreiben was alles in mir vorging, nur das eine weiß ich, ich war undendlich wütend und mir sich der Magen umgedreht hat. Äthopien ist ein sehr armes Land und auch hier sind Kinder nicht viel wert. Es gibt ein Wort, das mein Gefühlschaos erklärt: Genitalverstümmelung. Mehr will ich nicht dazu sagen, es erklärt sich von selbst. Ich kann nur sagen, das ich als Mädchen am liebsten gekotzt hätte und ich einfach nicht glauben kann, was den Mädchen damit zugemutet wird. Es zerstört sie.

Warum das alles hier? Heute ist mir klar geworden, dass die Welt retten nicht nur bedeutet die Natur und die Tiere zu erhalten, sondern auch die Menschen. Ich habe so viel nicht ausgesprochen, aber ich denke was ich sagen will ist klar: Der Mensch schafft und er zerstört, das gilt auch für seine eigene Spezies. Die Armen dieser Welt fallen haltlos, ohne das der Rest der Welt es mitbekommt.

Das Leben ist ein Geschenk - es sollte auch für alle eines sein. Die Welt lässt sich nicht nur durch Prioritäten retten. Mit Menschlichkeit aber schon. 

 

Titelbild:

http://www.kindernothilfe.de/?gclid=

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Kommentare (2)
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Sortieren nach Aktualität:
08.06.2016
Ivonne hat geschrieben:
Lieber RichardParker, ich kann deine Gefühle über das unsagbare Elend total nachvollziehen! Ich finde es sehr passend, dass du hier den Zusammenhang zwischen Menschsein und Naturerhaltung klarmachst!
07.06.2016
Johannisbeere1502 hat geschrieben:
Ja, ich denke, ich verstehe was du sagen willst. Wir müssen untereinander- und da schließe ich Menschen und Tiere mit ein- ein anderes Verhalten an den Tag legen wie wir es jetzt tun. Denn natürlich kann Umweltschutz mir funktionieren, wenn es den Menschen dabei auch gut geht.
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