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© Wild Wonders of Europe / Sven Zacek / WWF
Mantas - Die größten Rochen der Welt


von Makanie
25.07.2014
51 P
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Der gut zwei Tonnen schwere Manta muss sich täglich von bis zu 14% seines Körpergewichtes an Plankton ernähren. Aufgrund seiner Länge, welche bis zu neun Metern reichen kann, gilt der Mantarochen als der größte Rochen der Welt. Doch auch die Spannweite des im Volksmund genannten "Teufelsrochen" ist beeindruckend: mit sieben Metern Länge ähnelt sein Aussehen damit dem eines Vampirs. Die Kopfflossen brachten ihm den Zweitnamen des Teufelsrochen ein.

Aber der Manta kann noch mehr als nur Anlass zu Schauergeschichten bieten: Der sich in subtropischen Gewässern befindliche Fisch verständigt sich über "Flügelschlagen" mit seinen Artgenossen. Auch die Kopfflossen treten bei Begegnungen in Aktion. Der Riesenrochen kann also nicht wie Wale mittels einer Stimme in Kommunikation treten, sondern einzig und allein durch Bewegung.

Kaum zu glauben ist da, dass das monströse Tier Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 12km/h erreichen kann. Da sich die mit 5 Jahren geschlechtsreifen Tiere selten vermehren wurden sie als vom Aussterben bedroht eingestuft. Riesenmantas wachsen außerdem verhältismäßig langsam und haben eine geringe Nachwuchszahl. Neben den Menschen zählen auch Raubhaie zu ihren natürlichen Feinden.

Ehemals jagte man die Tiere aufgrund ihres Fleisches, ihres Öles und ihrer Haut. Allerdings findet die gezielte Jagd durch Harpunien auf die Rochen mehr und mehr kommerzielles Interesse. Ihr Fleisch wird mittlerweile zur Haifischerei genutzt.

Die wenig scheuen Riesenmantas besitzen, im Gegnsatz zu vielen anderen Rochenarten, keinen Giftstachel am Ende ihres Schwanzes. Taucher wagen sich aufgrund der geringen Gefahr immer näher an sie heran. Doch auch ein Schlag ihrer Flügel kann zu risikoreichen Situationen führen.

Und der Riesenmanta hält weitere Überraschungen bereit: Obwohl Weibchen jährlich ein Junges austragen könnten, ist dies nicht der Fall. Die Ursachen sind noch nicht geklärt, ebenso wenig wie jene über das Reisen der ungewöhnlich großen Tiere. Die nächste Besonderheit der Mantas allgemein ist ihr großes Gehirn. Diese ungewöhnlichen Maße veranlassen zu wilden Spekuationen über seine Denkfähigkeiten.

Der Riesenmanta lässt also noch viele Rätsel offen. Hoffen wir auf einige Antworten unserer Fragen in  der Zukunft.

Manta ist übrigens Spanisch und bedeutet so viel wie Decke; bei der enormen Größe also ein vollkommen zutreffender Name!

 

Textquellen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Riesenmanta

http://de.wikipedia.org/wiki/Mantarochen

http://www.welt.de/wissenschaft/tierwelt/article5391578/Manta-Rochen-die-Schimpansen-der-Meere.html

http://tierdoku.de/index.php?title=Riesenmanta

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Kommentare (3)
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Sortieren nach Aktualität:
26.07.2014
Helen98 hat geschrieben:
Das sind wirklich faszinierende Tiere :)
26.07.2014
Jayfeather hat geschrieben:
wow, ich wusste gar nicht, dass die sooo groß und schwer werden.
Echt toller Bericht! :)
Ein Bild wäre noch schön gewesen ;)
25.07.2014
Anais hat geschrieben:
Mantas sind echt faszinierende Tiere. Wusste garnicht, dass sie auch für ihr Öl gejagt wurden. Irgendwann möchte ich auch mal mit welchen tauchen. Stell ich mir wahnsinnig imposant vor :))
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