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© Alexei Ebel / WWF-Canon
Lichtverschmutzung


von Bienenkoenigin
02.11.2009
86 P
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Am Samstag wollte ich mit meinen Freunden an Halloween einen gruseligen Nachtspatziergang zum Friedhof und wieder zurück machen. Mit Taschenlampen ausgerüstet machten wir uns um Mitternacht auf den Weg, doch die Taschenlampen hätten wir auch zu Hause lassen können, denn die Straßenlaternen, nahmen ihnen die Aufgabe ab. Sogar auf dem Friedhof mussten wir sie kaum anknipsen. Unser Nachtspatziergang war dahin, aber das ist leider nicht die einzige Folge.

Zugvögel und nachtaktive Insekten sind besonders durch die hellen Nächte der Großstädte gefährdet. Zugvögel werden beispielweise von Beleuchteten Wolkenkratzern angezogen und finden durch zusammenstößen oft den Tod. Noch schlimmer betrifft die hellen Nächte die nachtaktive Insekten. Jedem ist es bekannt, das Insekten von Lampen angezogen werden und dadurch verbrennen oder an Erschöpfung sterben. In Randbereichen von Schutzgebieten kann dies zu Problemen mit geschützten Arten führen. Der überwiegende Teil der heimischen Schmetterlinge ist nachtaktiv, viele Nachtfalter stehen bereits auf der Roten Liste der gefährdeten Tieren. Ein Vertreter ist das Wiener Nachtpfauenauge, mit 15 cm Flügelspannweite der größte heimische Schmetterling. Dadurch das unter den Laternen die toten Insekten liegen, verlernen Vögel das Jagen, da sie einen "gedeckten Frühstückstisch" an der Laterne finden.


Neben den Auswirkungen auf Insekten und Vögeln ist dies auch eine enorme Energieverschwendung. Man könnte den Energiebedarf durch eine Verringerung des Lichtes mindern. Die Lichtverschmutzung hat also weitreichende Folgen und muss weiter eingeschränkt werden!

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Kommentare (4)
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03.11.2009
franzi94 hat geschrieben:
Genau. Mit Bewegungsmelder, aber halt so, dass die Lampe nicht bei jedem Vogel doer so angeht. Und schwächeres Licht, soll ja kein Spotlight sein, sondern nur, dass man sieht, wohin man läuft.
03.11.2009
Philipp hat geschrieben:
Ich hab mal von so ner Idee gehört die schon irgendwo eingesetzt wird

Die Laternen sind erst ausgeschaltet. Wenn dann aber jemand dort entlanglaufen will, ruft er mit seinem Handy einfach eine bestimmte Nummer an und die Laternen gehen an.
03.11.2009
isabella hat geschrieben:
ja da hast du recht...
03.11.2009
Nancy hat geschrieben:
Die Straßenlaternen sind ja eigentlich dazu da, Leuten, die nachts noch durch die Straßen gehen den Weg zu erhellen und, dass sich niemand im Dunkeln an sie ranschleichen kan etc. In meiner Straße steht auch alle 5 meter eine Straßenlaterne, nur geht da so gut wie niemand abends lang. Ich bin deiner Meinung,schöner Artikel.
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