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Laborhunde in Not


von planet.love
15.11.2011
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 We kann diesem süßen Hundeblick widerstehen? 
Ich nicht und da ich selber Hundebesitzerin bin, fällt es mir besonders schwer bei HUnden die sich in Not befinden weg zuschauen, vorallem bei Laborhunden. Mein Hund ist im Labor geboren wurden und wuchs auch einige Zeit dort auf. Diese Zeit hat sie sehr stark geprägt und hinterlässt inwzischen auch Merkmale, wie irgendwelche Geschwüre die sich über den ganz Körper verteilen.
Damit dies nicht noch weiteren Hunden passiert finde ich sollte man diesen Hunden helfen und Versuche an Hunden, dem treusten Freund des Menschen, helfen und somit könnte man sich an ihnen revangieren, denn was viele nicht wissen ein Hund ist das beste was einem passieren kann (10 gebote eines Hundes-http://www.pfoetchensalon.de/10-gebote.htm

In Deutschland gibt es leider zu viele Züchter die ihre Hunde an Versuchslabore abgeben oder sogar extar nur für diese ihr Hunde züchten. Ziel aller Beteiligten ist es, die Anzahl der Tierversuche auf das absolut unerlässliche Maß zu beschränken. Trotzdem wurden im Jahr 2003 2,1 Millionen Tiere in Deutschland zu Versuchszwecken verwendet. Während der Hauptanteil mit ca. 80 % von Mäusen und Ratten eingenommen wurde, wurden auch 4886 Hunde eingesetzt (BUNDESMINISTERIUM FÜR VERBRAUCHERSCHUTZ, ERNÄHRUNG UND LANDWIRTSCHAFT, 2005). Sie wurden zumeist für die Krankheitserforschung bei Mensch und Tier verwendet, ein Großteil für toxikologische  Untersuchungen oder andere Sicherheitsprüfungen.  Jedoch muss man sich auch die rechtliche Seite der Situation der laborhunde anschauen die folgender Maßen lautet: Die rechtliche Situation der Laborhundehaltung stellt sich folgendermaßen dar:  Zum einen ergeben sich bindende Regelungen aus Beschlüssen der Europäischen  Gemeinschaft, zum anderen gelten landeseigene Gesetze.  Auf europäischer Ebene sind das  Europäische Übereinkommen zum Schutz der für  Versuche und andere wissenschaftliche Zwecke verwendeten Wirbeltiere (EUROPÄISCHES  ÜBEREINKOMMEN, 1986) sowie die fast identische  Richtlinie des Rates 86/609/EWG  (EUROPÄISCHE UNION, 1986) zu nennen.  Darin verpflichten sich die Staaten „alle Versuchstiere in einer ihrem Gesundheitszustand  und ihrem Wohlbefinden zuträglichen Weise und unter Wahrung von zumindest einer  gewissen Bewegungsfreiheit unterzubringen, sowie die Möglichkeiten der Versuchstiere, ihre physiologischen und ethologischen Bedürfnisse zu befriedigen, nur soweit einzuschränken, wie dies unbedingt erforderlich ist“. Außerdem sind die Versuche so durchzuführen, dass den Versuchstieren Ängste oder unnötige Schmerzen und Leiden erspart bleiben. Aufgrund der immer weiter fortschreitenden Erkenntnisse der letzten zwanzig Jahre ist der Bedarf an einer Aktualisierung der konkreten Haltungsempfehlungen dieser Regelwerke natürlich groß. Nicht zuletzt deshalb wird der Anhang A  (Leitlinien für die Unterbringung und Pflege von Tieren) zu Artikel 5 des Übereinkommens momentan überarbeitet; Teile davon wurden sogar schon abgestimmt  (FINAL DRAFT, Apendix A, 2004). In diesem Anhang wird zum einen auf die generellen Bedürfnisse aller Versuchstiere eingegangen, zum anderen auf die individuellen jeder einzelnen Tierart.   Wie für alle anderen Versuchstiere auch, wird hier für Hunde ein leicht zu reinigender,  rutschfester Boden in den Unterbringungen gefordert, ein adäquates Belüftungssystem und  eine Temperaturkontrolle. Besonderes Augenmerk soll schon bei der Konstruktion der LITERATURÜBERSICHT 3 Unterbringungen auf die Reduktion des Geräuschpegels gerichtet werden. Auch sollen sämtliche Situationen vermieden werden, durch die die Hunde zum Bellen angeregt werden.  Die Gruppenhaltung ist stets der Einzelhaltung vorzuziehen, und es muss genügend Platz  vorhanden sein, dass die Tiere ihre arteigenen Verhaltensweisen ausüben können. Weiter  ist, wann immer möglich, dafür zu sorgen, dass die Hunde Bewegung in adäquaten  Ausläufen erhalten. Bezüglich einer Anreicherung der Umgebung ist sowohl für  feststehendes Enrichment, wie Plattformen, Liegebretter oder Schlafplätze zu sorgen als  auch für Spielzeug, insbesondere zur Befriedigung des Kaubedürfnisses. Darüber hinaus soll gerade die Sozialisierungsphase zwischen der vierten und zwanzigsten Woche  berücksichtigt werden. Die Hunde sollten in dieser Zeit mit Artgenossen und Menschen,aber auch mit versuchsbedingten Situationen bekannt gemacht werden.   In Deutschland sind nicht nur die europäischen Richtlinien bindend, sondern darüber hinaus noch die bundeseigenen Gesetze.  Tiere sind seit 2002 im GRUNDGESETZ aufgenommen, womit sich der Staat, nach Artikel 20a GG, dazu verpflichtet die Tiere zu schützen, außerdem gelten das TIERSCHUTZGESETZ (1998) sowie die TIERSCHUTZ-HUNDEVERORDNUNG (2001). Das TIERSCHUTZGESETZ verpflichtet den Menschen in § 1, das Tier als Mitgeschöpf  anzusehen und sein Leben und Wohlbefinden zu schützen. Zudem dürfen dem Tier ohne  vernünftigen Grund weder Schmerzen noch Leiden oder Schäden zugefügt werden. Das Tier  muss seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernährt, gepflegt und  verhaltensgerecht untergebracht werden (§ 2 TIERSCHG, 1998). Auch dürfen Tierversuche  nur durchgeführt werden, wenn sie unerlässlich sind (§ 7, ABS. 2, TIERSCHG, 1998).  Die TIERSCHUTZ-HUNDEVERORDNUNG (2001) und die VOLLZUGSHINWEISE ZUR  TIERSCHUTZHUNDEVERORDNUNG (2003) gehen auf die speziell für Hunde geltenden Bedürfnisse ein.  So sollen Hunde grundsätzlich in Gruppen gehalten werden, ausreichend Bewegung  erhalten und Kontakt mit den betreuenden Personen haben. Der Auslauf im Freien sollte  mindestens eine Stunde täglich betragen. Tageslichteinfall ist zu gewährleisten, es sei denn, der Hund hat ständigen Zugang ins Freie. Sollte der Tageslichteinfall nicht ausreichen, ist zusätzlich, dem Tag-Nacht-Rhythmus der Hunde Rechnung tragend, zu beleuchten. Der Boden muss trittsicher und leicht zu reinigen sein, und mindestens eine Seite des Zwingers muss freie Sicht nach außen ermöglichen. Außerdem sollte ein gegenseitiger Sichtkontakt der Hunde untereinander gewährleistet sein. Sollten Hunde einzeln gehalten werden müssen, so ist sicherzustellen, dass sie Sicht- und Hörkontakt zu Artgenossen erhalten.  Ausläufe sollten abwechslungsreich strukturiert sein und es müssen genügend witterungsbeständige Schutzhütten vorhanden sein. Besonders herausgestellt wird auch hier der Kontakt mit einer Betreuungsperson. So sollte gerade bei Hunden im Alter bis zu einem Jahr der besonders große Bedarf an Umgang mit Personen berücksichtigt werden, wie auch LITERATURÜBERSICHT 4 die ausreichende Befriedigung des „Spieltriebs“ (VOLLZUGSHINWEISE ZUR  TIERSCHUTZHUNDEVERORDNUNG, 2001).   Ein besonders beliebte Hunderasse unter Laborhunden sind leider die Beagle. Während der Beagle früher (ab Mitte des 19. Jahrhunderts) in Deutschland wegen seiner  guten Spürnase vor allem zur Hasenjagd eingesetzt wurde, ist er heute der wichtigste  Versuchshund. Seit Ende der 50er Jahre wird er planmäßig für wissenschaftliche Zwecke  gezüchtet (VENZL, 1990). Die Rasse zeichnet sich vor allem durch ihre Anpassungsfähigkeit,  ihre Zähigkeit und ihr freundliches und umgängliches Wesen aus. Außerdem sind für  Laborzwecke natürlich das kurze Fell, die mittlere Körpergröße und auch die Eignung zur  Gruppenhaltung von Bedeutung (ANDERSEN, 1970). Beagle verfügen außerdem über eine  sehr geringe Neigung zu Aggressivität, und durch ihre Neugier und den ständigen Drang,  ihre Umgebung zu erkunden, treten selten stereotype Verhaltensmuster auf (SOLARZ, 1970).   www.edoc.ub.uni-muenchen.de/5071/1/Haberland_Barbara.pdf 

 

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Kommentare (3)
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16.11.2011
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Gelöschtes Mitglied hat geschrieben:
Geboren um zu leiden :( einfach nur traurig, dass sich der Mensch solche Rechte herausnimmt und den Tieren mal gerade "Schutzvorschriften" gönnt.

Kleiner Tipp: Bei so einem langen Text mit Fachbegriffen und Abkürzungen würde ich mehr große Absätze und zB Fettdrucke empfehlen. Das Ganze ist dann einfacher zu lesen, gerade bei den Artikeln und § :)
16.11.2011
Kaninchen hat geschrieben:
Die armen Tiere , nur damit Menschen neue Kosmetikprodukte bekommen ... -.-
16.11.2011
Kaninchen hat geschrieben:
Die armen Tiere , nur damit Menschen neue Kosmetikprodukte bekommen ... -.-
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